Beiträge von Phonhaus

    Ein bisschen was kommt hier auch heraus, erste Baumpilze, ein paar Baby-Boviste und ein paar Täublinge haben wir heute gesehen. Und einen Parasol.

    Für die großen Röhrlinge ist es aber immer noch zu trocken - die zwei feuchten letzten Wochen haben uns ganz genau einen Regentag beschert.

    Langsam wirds auch zu kalt nachts.

    Bodoline

    Ich muss gestehen: Gar nicht.

    Ich hab mir das Rezept scharf angeschaut und beschlossen, vorm Afternoon Tea im englischen Spezialitätenladen einzukaufen. Da ich derzeit nicht nach Frankfurt komme, ordere ich online bei Michelles Specialities. Da ich auch ein großes Faible für die Kombi Schokolade und Minze und britische Marmeladen und Cracker habe, lohnt sich die Bestellung dann auch.

    In wirklich großen Supermärkten findet man sie aber auch mal.

    Edit: Aber hier findest Du ein Rezept, das recht verheißungsvoll für ein gutes Ergebnis aussieht - das Rezept, an dem ich überlegt habe und zu dem mein innerer Faulpelz „Lass mal“ gesagt hat:

    We love Pasta - Clotted We love Pasta - Clotted Cream

    Mein Mann hat sich für morgen ein UFO aufgetaut - ein Unknown Frozen Object, das beim Abtauen der Gefriertruhe ins Auge gefallen ist. Die Beschriftung war abgegangen.

    Für mich gibts morgen einen Beyond Burger. Für die Hunde sind noch Spaghetti da.

    Es sei denn, das UFO ist nicht mehr genießbar oder wir finden Pilze, dann sind Planänderungen angesagt.

    Für mich und die Hunde gabs heute Pasta ausnahmsweise mit Lachs und Krabben in Tomaten-Gemüsesauce:

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    Für Mann Ochsenbäckchen in einer Sauce aus Traubensaft und getrockneten Pilzen und Klöße

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    Nesa8486

    Wenn Du mal in Wikipedia nach „Romane“ guckst: Da hast Du recht weit unten eine Auflistung der gängigen Romangattungen. Ums nochmal zu komplizieren :smile: Nach den Definitionen wäre „Das Wunder der kleinen Dinge“ am Ehesten ein Gesellschaftsroman. Ich glaube auch, da folgt man am Besten seinem eigenen Empfinden.

    Über Ägypten hat auch Christian Jacq geschrieben, eine Freundin mochte es sehr. Da es nicht mein Genre ist, kann ich selbst nichts dazu sagen.

    Nesa8486

    Zu Deiner Frage :-)

    Da habe ich mich einfach nur unglücklich ausgedrückt, denke ich. Ich mag Dir nicht unterstellen, dass Du Krieg oder Rassismus für nicht mehr möglich hältst. Sondern war mein Gedanke, dass man das Dritte Reich bzw. das letzte Jahrhundert als quasi abgeschlossene Epoche betrachten kann. Bzw. mehr empfinden als betrachten kann, ich kann das gerade schlecht ausdrücken :???:

    Wenn ich z. B. den Simplicissimus oder Tyll lese, dann ist das ganz klar Historie, weit entfernt. Der 30jährige Krieg war grausam, schrecklich und barbarisch und ja: Gewalt, Folter, Armut und Elend ... gibt es heute noch. Aber trotzdem sind diese Geschichten ein „Es war einmal ...“

    Das ist der 2. Weltkrieg für mich definitiv nicht. Und noch nicht mal der 1. Beides wäre für mich tatsächlich noch Zeitgeschichte. Aber klar, irgendwann wird aus Zeitgeschichte Geschichte. Fließend. Es war für mich nur tatsächlich was Neues, deshalb habe ich so nachgebohrt.

    Die Aufarbeitung des Geschehens in den Köpfen der Menschen hat in Deutschland in den 60ern erst richtig begonnen. Ich bin 72 geboren und war als Kind mit der Generation konfrontiert, die erst angefangen hat, sich gegen das Verdrängen und Schweigen zu wehren. Du hattest - nachvollziehbar - im Geschichtsunterricht das Thema bis zum Überdruss gehört.

    In meinem ersten Geschichtsbuch wurden dem Kapitel gerade mal so 10 Seiten gewidmet. Dafür kriege ich heute noch das Würgen, wenn ich von Karl Martell oder Karl dem Großen höre... Dreimal durchgekaut ...

    Eine engagierte Lehrerin hat deshalb einen Workshop dazu ins Leben gerufen, bei dem tatsächlich auch Näheres . Da war ich schon mit meinem jetztigen Mann zusammen, muss also schon in der 13 gewesen sein. Vorher fand das Dritte Reich im Schulgeschehen nur marginal statt.

    Für die „Engagierten“ aus meiner Generation wars daher wichtig, da einfach Licht reinzubringen, in die modernden Ecken zu gucken und eben das Credo “Es darf nicht mehr verschwiegen werden und nie in Vergessenheit geraten, das ist meine unmittelbare Geschichte“.

    Das kann natürlich sein, dass Deine Generation das dann wiederum ausbaden musste. Hmh. Das muss bei mir erstmal sacken.

    Und es war kein Vorwurf an Dich :bussi:. Du hast much einfach mut etwas konfrontiert, was für much bisher undenkbar war.

    Ich kann es schon irgendwie verstehen, dass man es vielleicht auch gar nicht möchte. Wenn einerseits so gar keine Möglichkeit da war, mit den direkten Auswirkungen in Berührung zu kommen, man andererseits aber das Gefühl hat, dass es einem trotzdem immer wieder mal „aufs Brot geschmiert“ wird. Letzteres konnte ja schon die Meisten nicht ertragen, für deren Leben es unmittelbare Auswirkungen hatte.

    Wenn man so will, hat meine Beschäftigung mit Politik, Geschichte und Zeitgeschehen immer unter diesem Eindruck gestanden: „So etwas darf (eigentlich) nie mehr passieren.“ (Und Gräuel geschehen trotzdem immer weiter :( :) ... Das Thema ist mir immer präsent.

    Dass man es betrachten kann unter dem Aspekt „Das war einmal, es ist vergangen, es wird nicht mehr kommen“: Das ist mir nicht gegeben. Und doch ist es so. Logischerweise.

    abraxas61

    Diese Empfehlung hat mir - die Welt ist klein - auch die Trauerrednerin für die Beerdigung meiner Mutter gegeben.