Beiträge von Phonhaus

    @Helfstyna

    Ich sag auch nicht, dass eBay das aus Altruismus tut. Altruismus würde ich kaum einem nach modernen wirtschaftlichen Maßstäben funktionierendem Unternehmen unterstellen. Trotzdem ist es ein Minischritt, weshalb auch immer. Wenn durch die Debatte auch nur 10 Leute mal 15 Sekunden länger nachdenken, ist das schon ein Schritt. Und wenn in der beliebten Rubrik „Richback ...“ in Zukunft deutlich weniger Anzeigen einer Art auftauchen, die einen nur wütend und fassungslos machen, ebenso.

    Und das „Peta-aproved“ würde ich in seiner Bedeutung nicht überschätzen. Auch wenn ebenso klar ist, dass da zwei riesige Marketingunternehmen aus der Kooperation das Maximum rausholen werden. Aber auch das ist ja nun nirgendwo anders, wo es zu solchen Kooperationen kommt.

    Ich denke, hier fehlts gerade ein wenig an sachlicher oder freundlicher Diskussionskultur ...

    Der VdH ist - wie der Name schon sagt - ein Verein. Ebenso wie die ihm zugehörigen Rasseclubs und -vereine. Und hat als Solches tatsächlich nur begrenzte Deutungshoheit, nämlich in seinem Wirkungsraum. Aber diese Debatte hat mittlerweile echt auch einen Bart. Und Fakt ist: Ein Hundeanfänger, der einen Rassehund möchte, guckt sich besser dort um als anderswo. Weil es eben die Selbstverpflichtung gibt, sich an Standards zu halten. Und Kontrolle,

    (Und mal am Rande angemerkt: PETA Deutschland plädiert nicht für die Einschläferung von Haustieren. Und dass es da ganz besonders Extreme gibt: Ja. Wie auch schwarze Schafe bei Züchtern. Aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema für sich).

    Hier geht es um die Frage, wie der Vorstoß von eBay zu bewerten ist. Und unabhängig von allen ideologischen Grabenkämpfen und dem „aber wenn der mit dem macht, dann will ich mit dem aber nichts zu tun haben“ ist es zumindest mal eine Entwicklung zu einem Minischritt weg vom hemmungs- und schrankenlosen Tierkonsum. Auf tönernen Füßen, wenns dabei bleibt, klar. Nicht bis ins Letzte durchdacht, auch klar. Aus meiner Sicht trotzdem ein Hoffnungsschimmer.

    @Lucy_PRT

    Um die Geduld der Zeitgenossen immanderen Thread nicht zu sehr zu beanspruchen antworte ich Dir hier :smile:

    Bei Krimus immer und unbedingt Fred Vargas. Sowohl die Evangelisten- als auch die Adamsberg-Reihe. Wobei letztere beliebter ist. Die Tony-Hill Reihe von Val McDermid, wobei ich finde, dass die sich mittlerweile totläuft. Und eine selten geteilte absolute Vorliebe von mir: Reginald Hill mit der „Dalziel und Pascoe“-Reihe.

    Mit Serien in anderen Genres außer Fantasy, Science-Fiction und Krimi tue ich mir schwer, da wüsste ich spontan nichts zu empfehlen.

    Bei der Einschätzung der Bücher schließe ich mich Pinky4 uneingeschränkt an. Die Serie habe ich allerdings schon nach 10 Minuten abgebrochen.

    Solumna Glaubst Du noch an den dritten Teil der Königsmörder-Trilogie? Ich hab die Hoffnung mittlerweile aufgegeben, ehrlich gesagt :( :

    clash

    Wenn Du lange Reihen wirklich gut geschriebener und entworfener Fantasy mit rauhen Charakteren, blutigem Humor und ambivalenten Protagonisten magst, dann würde ich die „Spiel der Götter“ Bücher von Steven Erikson empfehlen. Im Englischen ist die Reihe komplett. Im Deutschen hat sie wegen Burnout des Übersetzers lange gestockt, aber sie wird mittlerweile weiter übersetzt.

    Alexey Pehov finde ich in der Sparte noch sehr gut, da sind die Reihen auch nicht so endlos.

    Ok. Nö, diese Diskussion ging an mir vorbei. Aber das es möglich ist, das weiß ich, wie gesagt. Und ich gehe mal davon aus, dass das Momo und Lotte durchaus auch bewusst ist.

    Aber zurück zum Thread: Hier gings ja um die Frage, welche Ansatzpunkte es gäbe für die Einschätzung der jagdlichen Ambition und welche Maßnahmen da möglich sind :smile:.

    Mein Ansatz wäre wohl tatsächlich erstmal, das Verhalten noch weiter zu beobachten. Ggf. mit Jemandem, der sich mit der Beurteilung des Jagdverhaltens vom Hund auskennt.Für eine feste Einschätzung finde ich es angesichts der Geschichte des Hunds einfach noch zu früh. Und parallel an Gehorsam und Bindung arbeiten. Wobei Letzteres ja auch eine zweischneidige Geschichte ist, wenn Ihr nicht wisst, ob Ihr sie wirklich behalten möchtet.

    Bei meiner Rumänin hier wird der jetzt nach fast 4 Jahren doch mal aufblitzende Jagdtrieb tatsächlich rein über den Abruf geregelt. Die ist aber auch ein ganz anderer Typ Hund. Nur: Über eine Ersatzbeschäftigung könnten wir es hier nicht regulieren. Sie ist zwar von gar kein Interesse zu moderatem Interesse übergegangen, aber als Alternative würde das nicht reichen

    @Lorbas Möglicherweise war das sogar ich. Der - übrigens jagdlich geführte - Parson Russell einer Freundin ist ihr traurigerweise mal durchgegangen und hat ein Reh erlegt. Und war im weiteren Verlauf seiner Ausbildung trotzdem händelbar.

    Hier gehts doch gar nicht darum, in Frage zu stellen, dass ein Terrier eigenständig jagen kann? Und Momo und Lotte hört sich ja nun nicht an, als würde sie das Potential unterschätzen? Ich persönlich halte es einfach nur für zu früh, hier schon eine feste Prognose zu geben und sich auf eine Herkunftsgeschichte zu versteifen.

    Nun - ich hatte es schon mit TS-Hunden mit entsprechender Vergangenheit zu tun und ja: Die Blessuren hat man gesehen ;) Nicht mal unbedingt solche vom Kontakt mit ner Sau, sondern solche vom Streifen durchs Unterholz.

    Was in Rumänien als Einsatzalter üblich ist, weiß ich nicht. Aber ne Hündin, die im zarten Alter von 2 (wenn das stimmt, weiß man ja auch nie) mit 4 schon länger ausgetragenen Welpen wegen „keine Lust mehr“ abgegeben wurde - da würde ich eher eine andere Geschichte vermuten :smile: Vermuten, nicht wissen.

    Dass sich Terrier (nicht nur die, aber die gerne mal) bis zur völligen Unansprechbarkeit in einen Tunnel steigern ist ja nun nicht unerwartet. Hier im Dorf ist einer, der geht auf Rasenmäher los :ugly: Was allerdings auch daran hängt, dass er es kann.

    Ich möchte noch mit einwerfen, dass der Hund bei Abgabe (abgegeben samt Welpen) geschätzte 2 Jahre alt war und auf den Bildern zumindest nun nicht wie ein Hund wirkt, der schon viel Praxis mit Jagd auf Sauen hat. Die beiden Welshies der Cousine meines Manns sind bei Anblick von Jagdbaren ähnlich steilgegangen und in einen Tunnel geraten, ohne je die Schnauze an Wild gehabt zu haben. Der Hund ist jetzt 3 Wochen hier und hat eh erstmal noch Chaos im Kopp. Und es war, wenn ich es recht verstanden habe, ein Ausflug im Wildpark.

    Für ne feste Prognose für das Verhalten in den nächsten Jahren wäre mir das ein bisserl wink. Nur auf etwaige Nichtableinbarkeit würde ich mich schon einrichten.