Beiträge von Phonhaus

    Karpatenköter

    Einmal heute, einmal vor 5 und einmal vor 9 Jahren. Ronjas „bunte“ Anteile kommen vom Aussie, und die haben sich krass verändert im Lauf der Jahre:

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    Ich denke, da kommts auch drauf an, was man unter „Anleitung“ versteht - und was der Hund braucht.

    Ronja hatte in jungen Jahren auch den Hang zum „Radfahrer“ mit Frechheiten Austeilen und sofortigem Schleimen nach „Oben“ und Stänkern und in der Gruppe Mobben nach „Unten“. Haben wir dahingehend (mit sehr fachkundiger Anleitung) unterbunden, dass wir sie auch auf dem Hundeplatz aus unausgeglichenem Spiel rausgeholt haben, bei Unsicherheit zur Seite standen und freundlich/neutrale Begegnungen bestätigt haben. Und bei Frechheiten gabs einen sofortigen auch mal rüffelnden Abbruch.

    Als sie aus ihrer Sturm- und Drangzeit raus war, war sie dafür bombensicher und ausgeglichen. Bei Tutnix-Begegnungen musste ich später nur eingreifen, wenn sie maßregeln wollte, weil ihr Kumpel „fremdgespielt“ hat.

    Sie misste schon ein paar Manieren beigebracht bekommen, aber als die da waren, war es dann auch gut.

    Hier ist halt das Problem, dass das Mobben schon als Möglichkeit zum Stressabbau und selbstbelohnend internalisiert ist. Da heißt es jetzt Konsequenz, Geduld und langer Atem. Und eine ganz klare innere Haltung dazu, was man möchte (oder duldet) und was nicht. Und dass der Hund das bitte auch umzusetzen hat.

    Gleichzeitig am Vertrauen und der Führung arbeiten. Und an gemeinsamer freudiger Beschäftigung (ohne Fremdhund :smile:), damit der Kerle auch andere Möglichkeiten zum Stressabbau und Lustgewinn erwirbt und noch etwas Ruhe und Souveränität lernt.

    Hier fabs noch ganz viel Übriges von der griechischen Vorspeisenplatte. Obwohl ich alles Fleischige für morgen für den Mann beiseite gelegt habe.

    Ist schon cool, von 2 Gerichten kann ich 2 Tage leben, Mann bekommt was, Hunde bekommen was und es ust immer noch etwas für morgen übrig. Und ich bin kein schwacher Esser.

    Ich hab ja ein brandaktuelles Beispiel. Lilly hat sich gestern dieSchachtel mit Ronjas Karsivan geschnappt und Konfetti gemacht. Ich hab gsd. schnell geguckt. Das meiste konnten wir retten und rekonstruieren, wie viel sie- wenn überhaupt - höchstens erwischt hat.

    Also abends kurz vor 8 Anruf beim Tierarzt. Es war noch jemand da. Wir wurden nach schneller Recherche zurückgerufen, bekamen mitgeteilt, dass das Brechmittel vermutlich stärker auf den Kreislauf gehen würde als das Karsivan. Falls aber doch die Nacht symptomatisch was gemacht werden müsste: Wegen OP-Kandidaten sri eh jemand in der Praxis. So etwas an Service ist mir sehr wichtig.

    (Rechnung dafür werden wir wohl nicht bekommen. Was ich persönlich sogar eher schade finde. Dafür gibts ne Kleinigkeit fürs Praxisteam, wenn wir das nächste Mal da sind).

    Und auch sehr wichtig: Zumindest für Stammkunden wird fürs Einschläfern, wenn es nötig wird, ein Hausbesuch gemacht.

    Hmhm. Eine der Sachen, die ich an meiner Praxis sehr schätze, ist der offene und respektvolle Austausch. Zwischen jung und alt, zwischen Chefin und frisch Eingestellten. So sieht für mich guter Wissenstransfer und Bereitschaft zur Fortbildung aus. Und ein Klima, bei dem ich Vertrauen habe, dass persönliche Egodinge nicht vor das Wohl meines Hunds gestellt werden.

    Vielleicht ist es auch nur Deine Formulierung, die mir da aufstößt, aber ein Klima in einer Praxis, wo der Chef persönlich die wichtigen Dinge macht, die (studierte) Frau vom Chef den Empfang und junge Ärztinnen die „unwichtigen Dinge“ wie Impfen - was dann scheinbar dazu einlädt, sie als „Mädels“ zu benennen?:???: - empfände ich persönlich als wenig vertrauensbildend.

    Du legst aber ganz sicher ganz andere Kriterien an als ich. Und Andere wiederum. Andere. Und darum kann meiner Meinung nach auch die Empfehlung an Dich nur sein: Geh dahin, wo Du Dich mit Deinem Hund besser aufgehoben fühlst.

    Lilly hat sich vorhin nicht ernsthaft in den Besitz von Ronjas 100er Karsivan gebracht und die Blister schön zerschnipselt :shocked: Nach Zusammenklauben und Nachzählen ist immerhin wenigstens klar, dass sie ums bezahlte Kotzen rumkommt, sie kann nicht viel erwischt haben. Die Tierärztin meinte nur lakonisch, dass sie heute Nacht eh in der Praxis ist, falls dringend was gegen Aufgedrehtheit, Unruhe oder Durchfall gemacht werden muss :tropf:

    Unsere „Hier wird nicht geklaut“-Sicherheit hat jedenfalls die erste Hundediät nicht überstanden. Ich geh mal mit kritischem Blick durch die Wohnung.

    Es geht ja auch darum, dass jemand gucken und um Hilfe rufen kann, wenn doch etwas sein sollte, groß aufhelfen oder so sollten Deine Großeltern ja auch gar nicht. Hauptsache, sie sind da.

    Was das „Plumpsen“ angeht: Guck mal, ob sie sanfte Stützen gut akzeptiert und schau, dass alles gut gepolstert ist.

    Ist jetzt ja erst ein Tag, morgen kann das schon wieder ganz anders aussehen. Sie soll am Besten so viel wie möglich schlafen. Ich würde mir was zum Lesen schnappen und mich ruhig dazu setzen.