Mein Rat wäre: Gebe die Hunde ab, wenn Du jetzt schon weißt, dass Du Ihnen nicht gerecht werden kannst, und mach da einen klaren Cut.
Das ist jetzt vielleicht etwas hart formuliert, aber nicht böse gemeint: In Deinen Texten lese ich unglaublich viel davon, was Du willst und wolltest und meintest. Und was Du erst gedacht, aber jetzt erkannt hast. Viel über den Mensch, wenig über die Hunde. Aber Hundeverständnis ist wichtig, wenn man realistisch einschätzen möchte, ob man Hund und sich im Zusammenleben glücklich machen kann.
Zermartere Dich bitte nicht selbst - Mist baut jeder mal. Das ist menschlich. Und Du willst ja dafür geradestehen. Aber stülpe auch Deine Ideale und Wünsche bitte nicht den Hunden über. Denn so tust Du Keinem einen Gefallen. Wie lange möchtest Du denn ein provisorisches „Zuhause“ bieten - eine Woche, einen Monat, ein Jahr? Wie eng willst Du Dich und sollen die Hunde sich an Dich binden, bevor es dann endgültig nicht mehr geht? Wirst Du sie denn in 4-5 Monaten noch hergeben können, egal, wie laut die Vernunft sagt, dass es sein muss?
Hunde „adoptieren“ oder „retten“ zu wollen, ist oft ein Weg in eine schwierige Lage. Denn Hunde sind nunmal eigenständige Lebewesen mit anderen Bedürfnissen als Menschen und können mit den Erwartungen, die mit diesen Konzepten verbunden sind, oft eher nicht viel anfangen. Das müssen viele Neuhundehalter erst lernen, da bist Du nicht alleine. Aber Deine Lage ist im Augenblick so, dass Du Deine Zeit und Energie für Dich selbst brauchst und dafür, Dir wieder ein geregeltes Arbeitsleben aufzubauen.
Wenn das dann steht, dann guck nochmal hin, lerne Hunde kennen und gucke, was geht. 
Das verlorene Geld tut in dieser Situation sicher ziemlich weh. Aber da ist es auch keine Lösung, die Hunde deshalb zu behalten.
Aber entscheiden musst Du natürlich selbst - wie gesagt, dass wäre nur mein Rat. 