Beiträge von Phonhaus

    Bitte, betrachte den Maulkorb nicht als Maßnahme „wenn ich mir nicht mehr zu helfen weiß.“ Der Maulkorb soll helfen dabei, dass Du in diese Situation gar nicht kommst, sondern bei allem, was Hund so ausheckt, souverän bleiben kannst. Maulkorb ist in so einer Situation kein Armutszeugnis, sondern ein Zeichen von Klugheit und Umsicht. Ganz zu schweigen davon, dass Du die möglichen Konsequenzen nicht willst, wenn er mal draußen wen zwickt.

    Dieser Hund hat Zähne und setzt sie ein. Das ist - an sich - völlig normal. Und aus seiner Sicht hat er sicher sehr gute Gründe dafür.

    Und bis Ihr das herausgebracht und mit ihm andere Strategien erarbeitet habt, sollte er jetzt gleich daran gehindert werden, diese Strategie noch weiter zu verfestigen.

    Es ist schwierig, Dir da „die“ richtige Verhaltensweise zu empfehlen. Noch mehr, wenn man die Motivation nur raten kann. Denn das, was Du tust, muss souverän aus Deinem Inneren kommen und zu Eurem Gleichgewicht passen.

    Ich hab keine Kinder. Hätte ich welche: Hier gäbe es einen ganz klaren Abbruch, in der Form, die Hund versteht und in der Form, in der ich ihn umsetzen kann. Ich wäre dazwischen und würde ihn aus der Situation holen. Und dann wäre erstmal Maulkorb drauf. Und Abbruch heißt hier nicht umdrehen und am Boden festhalten. Körperkontakt kann ein Hilfsmittel zum Runterregulieren sein, aber als Zwangsmittel taugt es nicht.

    2015 und 2016 hatten wir solche Massen, dass da tatsächlich übrig geblieben ist. Die Jahre danach waren die Gläser eigentlich immer leer.

    Für Sauce, Kartoffelsuppe und andere Eintöpfe, gebröselt in Hackfleisch bzw. dem Veggiependant, für gefüllte Kürbisse, Kartoffel- oder Gemüsegratin, zu Gemüsepfannen ...

    Gibt da so ein ganz beliebtes Rezept - Zwiebel-Sahne-Hähnchen - das gibts für Mann hier nicht mit Zwiebeln, sondern einer selbstgemachten Bechamel mit getrockneten Pilzen, muss endlecker sein.

    Ich glaub, ich geh jetzt in den Keller und weine über das traurige Pilzjahr :( :

    Wenn ein Hund, der mit 6 Monaten schon 20 KG hat, beharrlich zwickt, ist das alles Andere als lustig. Schon gar nicht, wenn Du nicht wirklich raus hast, was seine Motivation ist.

    Je nach Typ kann das völlige Überdrehtheit, Maßregeln, Ressourcenverteidigung, Mobben sein. Oder dass er sich bedrängt fühlt, dauerhaft indoor mit der Familie bzw. dauernd unter Menschen sein vielleicht gar nicht kennt - und einfach Abstand will. Oder überhaupt nicht weiß, wo ihm der Kopf steht und keine andere Strategie hat, sich Luft zu verschaffen. Oder für einen Job gemacht ist, den er hier nicht ausleben kann - und dauergefrustet ist. Und wie Du es beschreibst, spult es sich auch hoch, wird also vehementer?

    Ich hab selbst immer schon Tierschutzhunde und weiß, was das für eine Herzensangelegenheit ist. Nur wenn sich Deine Familie sich schon terrorisiert fühlt und Ihr so gar keinen Ansatzpunkt habt, würde ich mich ernsthaft fragen, ob eine Abgabe nicht sinnvoller wäre.

    Ganz unabhängig von der Motivation bräuchtet Ihr jetzt nämlich alle eine ganz klare, souveräne, für den Hund verständliche Haltung: „Das ist nicht akzeptabel!“ Ohne Grobheit, einfach - nun ja - kopfstark würde man beim Hund sagen. Und dafür tun, was nötig ist. Erstmal Maulkorb und dann den Hund verstehen lernen. Schauen, welche anderen Möglichkeiten zur Konfliktlösung es für ihn geben kann bzw. was er braucht, um sich entspannen und einordnen zu können. Unterstützt von einem guten Trainer, der nach Haus kommt.

    So lange Ihr verunsichert seid, ist das schwierig. Und egal, welche Motivation beim Hund da ist: Unsicherheit wirkt sich nicht bessernd aufs Verhalten aus.

    Wenn der Familienrat „ja“ sagt: Vielleicht magst Du ja mal ungefähr schreiben, woher Du kommst? Vielleicht hat jemand einen Tipp.

    Für Mann gab es restliche Champignonrahmsauce und Schweinelendchen mit Spaghetti. Für mich heute ausnahmsweise mal ein Stück Lachs und Rest Kartoffelsalat (der Tisch quillt gerade mal wieder über vor Bastelkram :ops:).

    Nachtisch fällt aus, weil wir heute den „Ich kann mich nicht entscheiden-Kuchen“ zum Tee hatten.

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    Das „Cairn“ kommt von der ursprünglichen Verwendung, der Jagd in den mit Stein und Geröll versehenen Landschaften des schottischen Hochland (die Geröllhaufen und -höhlen dort werden Cairns genannt).

    Kernig, weil diskussionsfreudig, selbstbewusst und selbständig, stur beharrlich in der Verfolgung seiner Interessen, unabhängig von Haltung und Größe des „Gegenparts“. Um sich gegen einen schlechtgelaunten Dachs in harscher Umgebung zu behaupten war kräftig Durchsetzungsfreude und Dranbleiben gegen Schmerz und sonstige Widrigkeiten von Nöten.

    Sie werden jetzt aber schon recht lange vorwiegend als Begleithunde gezogen. Man muss schon Toleranz dafür mitbringen, die Regeln öfter als einmal zu erklären. Und Freude an den tausenderlei kreativen Auslegungen und Umgehungsversuchen :lol: Dafür hat man einen pfiffigen und selbstbewusst/meistens freundlichen Begleiter, der für jeden Scheiß zu haben ist.

    Sventje

    Das glaube ich unbesehen, mir hängt noch die Komplettladung gedörrtes Rindfleisch in den Fingern (und der Nase).

    Nö, hier wird alles gefressen und es gibt nie niemals nicht genug davon. Was seinen eigenen Special Effect hat - wenn sie nicht im Tiefschlaf liegt, wird man bei jedem Schritt Richtung Küche verfolgt :roll: Und 10 Sekunden, nachdem der Napf geleert wurde, steht sie wieder bettelnd hoffnungsvoll guckend neben einem. Das war früher mal deutlich entspannter.

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