Beiträge von Phonhaus

    Ich habe keinen Führerschein. Und da ich mir - so lange mein Mann lebt - auch kein Auto zulegen werde, gibts hier Notfallpläne. 1. Schwiegermutter, 2. Nachbarn, 3. Freundeskreis, 4.Verwandtschaft meines Manns, 5. Taxi, 6. Tierschutzkontakte.

    Ich wohne zum Glück so, dass ich überspitzt gesagt nur auf die Straße rennen und „Hilfe - mein Hund ist schwer krank“ brüllen müsste und ich könnte mit 98% darauf wetten, dass jemand angerast kommt und hilft.

    Ich hab ihn meinem Mann gezeigt und er hat nichts gesagt :mrgreen-dance:Gut, er stand unter der Dusche, hat dabei eine Nasenspülung gemacht und es lief Heavy. Aber Pech: Verspätet eingegangene illegale Stimmen werden nicht gezählt :nicken:

    Jetzt beginnt das Hibbeln.

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    Für Elisenkuchen brauchst Du viele Eier und Zucker (aber kein Mehl). Wenn ich Butter, Milch, Eier und Zucker zu viel habe, gibts Buttercremetorte (oder Schnitten) für Mann und Schwiegermutter - ich mag das nicht. Schwierig.

    Ich würd vermutlich mit der Weihnachtsbäckerei anfangen. Backst Du Plätzchen? Oder kennst Du jemanden, der das tut und Dir den Überhang abkaufen würde?

    Erstmal auf jeden Fall. Der Idealfall ist, dass Dein Hund Dir wohl Zeichen gibt, aber auf Deine Entscheidung vertraut, ob Bellen angesagt ist oder nicht.

    Doch dafür bedarf es Ausbildung, nicht purer Unterdrückung und Kontrolle. Deshalb die Empfehlung für gebrauchshundeerfahrene Trainer. Den Deckel kriegst Du höchstwahrscheinlich nicht mehr alleine auf den Topf. Und fürs Deckeln hat man auch keinen Gebrauchshund.

    Edit: Noch ergänzt - ich habe selbst nie Gebrauchshunde gehabt und werde wohl auch keine bekommen. Nur konnte ich einige Erfahrungen damit sammeln, aus welchen Gründen Menschen Hunde abgeben oder Hunde auffällig werden. Aber hier gibts etliche Antworten von sehr erfahrenen Leuten.

    Zitat

    Das war ein ausschlaggebender Grund für die Rassewahl. Zeus hat, finde ich, von Anfang sehr gut unterschieden ob es Zeit ist zu melden oder nicht.

    Sorry, wenn ich es auch nochmal aufgreife: Genau das ist eine romantisierende Wunschvorstellung. Die ist zumindest hiesig in Gebrauchshundehalterkreisen auch durchaus weit verbreitet (ebenso wie noch so ein gewisser Hang zum schenkelklopfenden: „Wenn der nur dürfte, wie er wollte und könnte, dann würde der aber ... Höhöhöhö“.)

    Die gehört weg. Sicher hat die auch eine gewisse Grundlage - es ist immer wieder erstaunlich, was top ausgebildete souveräne und professionell geführte erwachsene Hunde leisten können. Eben auch weil sie eine Veranlagung dafür mitbringen. Doch auch denen - gerade denen - wird beim Angriff keine Entscheidungsfreiheit zugestanden.

    Und: Dein Hund ist das alles nicht, Ihr seid einfach beide noch in der Ausbildung. Und da ist jetzt halt Einiges zu korrigieren, und zwar dringlich. Daher, auch wenns manchmal etwas harsch klingt: Die Ratschläge hier sind wertvoll und wollen nur das Beste für Dich und Deinen Hund.

    @Floki Odinson

    Nö, ich habe schon richtig zitiert :smile:

    Mir gehts nicht um die Frage, was der Hund tatsächlich tun würde, ich kenne und sehe den nicht. Sondern um die Anregung, da einfach etwas an der Einstellung zum Hund grundsätzlich zu verändern. Bei eigentlich allen Hunden - aber ab ner bestimmten Größe und Wehrhaftigkeit besonders - muss einfach ein klarer Blick aufs Potenzial und darauf, was der Hund leisten kann und was nicht, jegliche romantische Wunschvorstellung (die auch völlig normal sind, bitte nicht missverstehen) ersetzen.

    Mich triggerts ein bisschen, wenn geschrieben wird, dass man nicht glaubt, dass der eigene Hund aggressiv ist. Aggression ist was ganz Natürliches und gehört gerade bei Beutegreifern zum ganz normalen Verhaltensspektrum, sonst wären die nicht lebensfähig. Ich würde das nicht mal meiner tiefenentspannten Althündin hier absprechen wollen. Noch viel weniger einem jungen Gebrauchshundrüden, der gerade in Saft und Kraft kommt.

    Abgesehen von den Tipps zum Training, die hier von den erfahrenen Gebrauchshundehaltern gekommen sind: Ich würde an Deiner Stelle geistig erstmal 3 Schritte zurück gehen von dem, was ich mit dem Hund so für die nächsten Wochen und Monate geplant habe und mir von ihm erwarten, sondern den Hund anschauen und prüfen, was der gerade kann (und was nicht) und braucht. Sprich: Die Erwartungen an den Istzustand anpassen. Das kann Dir dabei helfen, nicht genervt und frustriert wegen Deines Hunds zu sein (das kommt aus enttäuschten Erwartungen), und Dich auf die Führung zu konzentrieren, die Du ihm jetzt geben solltest.

    Ich drück mal die Daumen.

    Knurren und Theater machen können meine Beiden auch sehr gut. Ich gehe auch davon aus, dass die Bangbüx dagegen gehen würde und auch Ronja trotz ihrer fast 15 es versuchen würde, wenns ernst wird.

    Aber tatsächlich: Hier am Rand vom Spessart mach ich mir echt keine Sorgen, dass mir einer im Wald auflauert. Und gegen Zombies könnten meine Hunde nun nix ausrichten.

    Aber es gibt einen Punkt, bei dem sie mir ganz massiv Sicherheit geben: Im Homeoffice. Oder beim Verfolgen der Nachrichten. Da beschäftige ich mich stundenlang mit Finanzkram, verbringe Zeit in Meetings mit fancy Businesssprech oder mache Online-Schulungen, bei denen mir kleine kindgerechte Icons fröhlich signalisieren, dass ich etwas richtig gemacht habe. Oder ich verfolge etwas bang aktuelle Ereignisse und staune über große Sandkästen für große Jungs (und Mädels) und die entsprechenden Umgangsformen. Und meine Synapsen fangen an, auf Kreislauf zu schalten ...

    Und dann tätschel ich einen meiner Hunde, vernehme ein Grummeln, Brummeln oder leises Schnarchen, eine nasskalte Nase an Hand oder Bein, eine mehr oder weniger höfliche Bitte um Futter (und gelegentlich mal ein Düftchen :hust:) - und bin schlagartig wieder geerdet und weiß, dass es auch normales Leben auf der Erde gibt.

    Das sollten die sich echt patentieren lassen.