@Nothingheretosee
Nö, ich verstehe Dich da schon gut. Ich hab ein ganz anderes und viel harmloseres Exemplar als Du (und bewusst und mit Erfahrung angeschafft). Aber mich hat auch fast jeder gefragt, warum ich mir einen Angsthund antue, was ich davon habe, dass die doch nie ein „normaler Hund“ sein wird (nö. Wusste ich aber), was ich damit für Einschränkungen auf mich nehme ...
Ich hab diesen Hund aus dem gleichen Grund hier, aus dem ich jedes Tier bisher hatte: Ich wollte sie haben. Und wenn unser Zusammenleben auch nicht so ist, wie man sich das mit Hund allgemein vorstellt - es ist gut.
Die Fragen, wann mein Hund denn „normal“ wird - bzw. Fragen wie „Ist die immer noch so ängstlich?“ (Ja - wie Du siehst. Aber nur, weil Du da bist und was von ihr willst, obwohl Du nix von ihr zu wollen hast) oder „Hat die denn nicht mittlerweile gelernt, dass ...?“ (Nein - mit mildem Deprivationsschaden lernt es sich nunmal schwer) nerven mich mehr als die Besonderheiten meines Hunds.
Der gravierende Unterschied ist, dass ich nicht befürchten muss, von meinem Hund schwer verletzt oder getötet zu werden - oder dass mein Hund andere schwer verletzt oder tötet. Hier heißt „mal gepennt und unbedacht gehandelt“ Trainingsrückschritt und ein paar Tage extra Ruhe. Aber nicht Krankenhaus.
Ich wollte nicht in Deiner Haut stecken.