Beiträge von Phonhaus

    Bei dieser Diskussion und der Aussage „man sagt eher du A*schloch als Sie A*schloch“ muss ich einfach die ganze Zeit an dieses alte Video denken |)


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    Ich bin alt, ich denk an das hier:

    https://xn--sddeutsche-9db.de


    Aber ich sage auch eher „Sie“ als „Du Arschloch“ und behalte mir vor, trotz Dorfkultur und Duzkultur in der Firma, Menschen zu siezen, denen ich Ersteres gerne mal sagen wird.


    So, und falls hier jetzt jemand mitliest, der mich kennt und sich schon immer gewundert hat, warum diese hohle Nuss die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt hat: Jetzt wissen Sie warum :nicken:

    Ich nicht. Die seltenen Gelegenheiten, in denen es passiert, ergeben sich aus dem Alltag.


    Hier neigt aber auch keine zum Entgleiten. Lilly will sich einpassen und Momo will alles richtig machen, das machts einfach. Und sie sind auch mit uns lieber zu Zweit.

    Kann jemand Vermittlungshilfe für einen gefährlichen Listenhund leisten? Wer nimmt solche Hunde auf ? Bin über jeden Tipp dankbar. Es geht nicht um meine Hunde.

    In welchem Bundesland sitzt der Hund denn und welche Rasse?

    Vom Grundsatz her kann ich da wenig Hoffnung machen. Es gibt neben den üblichen Verdächtigen spezialisierte Orgas auf BL Ebene. Die sind allerdings gut ausgelastet, aber man könnte es mal versuchen.

    Mir wäre ein Schwerpunkt auf Prophylaxe lieber, als zu strafen.


    Das liefe dann aber quasi wieder darauf hinaus, Menschen per stärkerer Regulierung vor ihrer eigenen Unwissenheit zu schützen.


    1. Ich bin da nicht optimistisch. Aus meiner Erfahrung im Tierschutz heraus bei Vereinen, die intensiv beraten. Und auch so aus der allgemeinen Lebenserfahrung heraus. Spätestens seit dem 23.02.25 hat sich da auch das letzte Fünkchen an Hoffnung bei mir zerschlagen.


    2. Und jetzt mit konkretem Bezug auf Hundehaltung sehe ich den Sinn auch nicht. Es wäre für mich in etwa so, wie mit einer Kanone auf (um die armen Spatzen mal in Ruhe zu lassen) Person XYZ (hier setze bitte jeder für sich einen Namen nach eigenem Gutdünken ein) zu schießen. Man könnte sich vielleicht gedanklich mit dem Ziel anfreunden, aber sollte sich gut überlegen, ob Kollateralschäden und Aufwand auch nur im mindesten Verhältnis zu dem Nutzen stehen, den man erreichen möchte.

    Gut - nach meiner Mentalität bin ich auch nicht so der Freund von Strafen, mir wäre lieber, es würde investiert in gescheite Auffangmöglichkeiten. Nicht, weil ich in allen Fällen glücklich damit bin, dass sich Menschen dadurch einfach einer selbst gewählten Verantwortung entledigen können, wenn es unbequem wird. Sondern weil da meiner Einschätzung nach die Kosten/Nutzen Kalkulation am Stimmigsten ist. Aber das ist natürlich auch eine Frage der individuellen Wertung. Wie immer, wenn auch nicht monetäre Faktoren als Nutzen in die Betrachtung einfließen.

    Jetzt nicht an Dich, sondern allgemein: Ja, wäre doch schön, wenn Menschen, Staaten und sonstige Organisationen es allgemein hinbekommen würden, ihr reales Verhalten wenigstens rudimentär an das anzupassen, was in der Theorie eigentlich schon längst gesellschaftlicher Konsens im Bereich Ethos/Moral ist.

    Würde man endlich ethisch mit Leben umgehen, würde sich ganz viel von selbst regulieren. U. A. Hundehaltung, bei der unter vielen anderen Aspekten dann doch auch vorauszusetzen wäre, dass ethisch umgegangen wird mit dem, was im Napf oder sonstwie im Magen landet. Dann könnte ich auch besser darüber diskutieren, ohne rot zu werden.

    Aber da sind wir durch die Bank noch lange nicht mal auf dem Weg in eine passende Richtung. Und so lange bleiben Diskussionen darüber, wie schön es wäre, wenn dich endlich jeder die passenden Werte hätte (das „wieder“ lasse ich hier bewusst weg, ich finde nicht, dass Hundehaltung z. B. in den 50er Jahren ein erstrebenswertes Vorbild ist), so lange bleiben das einfach Spekulationen im luftleerem Raum. Machen Spaß - oder befriedigen ein Nerv- oder Schimpf- oder sonstiges Bedürfnis - aber man kann halt wenig praktikablen Lösungsgehalt herausziehen. Für den muss man kleinkariert schauen, was aktuell machbar und sinnvoll ist.

    Ich wüsste tatsächlich auch nicht, was es im Mindesten gegen das Problem ausrichten sollte, dass Menschen mit sachgerechter Ausbildung oder weiterer Haltung ihrer Hunde überfordert sind.

    Hm - du weist doch selber immer wieder darauf hin, sämtliche Überlegungen hinsichlich jedweder Maßnahmen wären ohne ausreichende Datengrundlage müßig.

    Nö. Bzw. schmeißt Du da verschiedene paar Schuhe zusammen.

    In der aktuellen Diskussion ging es um Folgende: Menschen mit einem Hund, mit dessen Aggressionsverhalten sie nicht umgehen können/mit dem sie überfordert sind haben keine verbindliche Möglichkeit zur Abgabe. Aus Sicht des Betroffenen ist es da auch nicht so wichtig, ob es ein genuin gefährlicher Hund ist oder einfach Erziehung/Zusammenleben verfahren ist. Er hat ein Problem, das er aus seiner Sicht nur mit der Abgabe lösen kann. Oder der Tötung des Tiers, womit er das Problem (wenn er es legal lösen möchte) auf den angesprochenen Tierarzt abwälzt.

    Dieses Problem ist nicht mit einer Datenbank zu lösen

    Eine Datenbank mit Registrierung aller Beißvorfälle und systematischer Auswertung wäre dafür sinnvoll, wenn es darum geht, Regulierung über Rasselisten/Zucht-/Import-/oder Haltungsverbote bestimmter Hundetypen oder -gruppen zu betreiben. Ist eine andere, wenn auch zusammenhängende Baustelle.

    Eine Datenbank könnte auch hilfreich sein, wenn es um andere Regulierungsansätze wie eine verpflichtende Eignungsprüfung geht. Alleine schon zur Entscheidung und weiteren Prüfung, ob Nutzen und Aufwand in Relation stehen und die Maßnahme auch den zu erwartenden Nutzen erzielt. Aber auch das hilft dem individuell betroffenem Menschen im Szenario 1 nicht weiter. Man könnte spekulieren, dass es davon weniger gibt, wenn im Vorfeld für alle Halter eine Eignungsprüfung stattfände. Aber das ist erstmal nur eine Annahme.