Beiträge von Phonhaus

    Ich auch nicht!

    Im Gegenteil, ich teile oft genug mit, dass ich weitergehende regulierende Eingriffe staatlicher Seite nicht gut heiße, es braucht keine weitere.

    HSt kann nicht verpflichtend verteilt werden. Diese Aufwandsteuer wird zur Finanzierung aller kommunaler Aufgaben verwendet!

    Verpflichtend und freiwillig beißt sich, das kann niemals wohlwollend einher gehen.

    Sehe ich ähnlich.

    Eine angenommene freiwillige „Solidaritätsversicherung“ hätte neben echten Startschwierigkeiten (Akzeptanz, und wie will man da vernünftig das Risiko berechnen?) noch folgendes Problem, weswegen sie für mich wahrscheinlich auch nicht in Frage käme: Wo würden die die abgegebenen Tiere unterbringen? Gäbe es dann eigene möglichst günstige „Verwahranstalten“ für Versicherungsfälle? Ich würde nicht wollen, dass eine auf Kostenreduzierung und Gewinnerzielung ausgerichtete Organisation die Betreuung meines Tiers übernimmt.

    Hyäne


    Solkte es nicht eh schon vorbei sein: Ich hatte nochmal nicht ganz veganen Flammkuchen, diesmal mit dem Simply V Käse. Ist auch gut geworden, obwohl der von Violife mir ein wenig besser schmeckt. Nicht ganz vegan wegen des Honigs.


    4fach belegt: Spargel mit veganem Speck und Simply V Pizzaanalogkäse, Tomaten und Oliven mit Violife Fetaersatz, Süßkartoffel und Thaibasilikum mit Violife Feta-Ersatz und ein Teil mit Zwetschen, Reineclauden, Honig und Nüssen.


    Vor dem Backen:

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    und fertig. Der Simply V Käse bleibt etwas fester in der Konsistenz und Optik:


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    Hier gabs veganen Flammkuchen. 4fach belegt: Spargel mit veganem Speck und Simply V Pizzaanalogkäse, Tomaten und Oliven mit Violife Fetaersatz, Süßkartoffel und Thaibasilikum mit Violife Feta-Ersatz und ein Teil mit Zwetschen, Reineclauden, Honig und Nüssen.


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    Es ist und bleibt ein Teufelskreis!


    Und dann ist halt die Frage: Ist das Problem - auf die Masse aller Hundehalter betrachtet - so gravierend, dass dieser Teufelskreis angegangen werden muss? Oder nimmt man für das Recht auf freie Entfaltung Aller in Kauf, dass es Fälle gibt und geben wird, bei denen es schief geht und Mensch und Hund darunter leiden.

    Der Staat hält sich aus dem Thema so lange raus, bis es nötig wird, zur Gefahrenabwehr zu regulieren. Und private Solidarität gibts bisher nur auf freiwilliger Basis. Ich bezweifle auch, dass sowas wie eine zusätzliche verpflichtende Hundesteuer für Tierschutzangelegenheiten oder eine verpflichtende Hundehalter-Privatabgabe-Versicherung im Schnitt gut ankommen würde. Und Letzteres freiwillig? Hmh. Ich bin durchaus sehr spendewillig, aber so eine Versicherung würde ich recht sicher nicht abschließen.


    Ist doch aber bei einer Abgabe auch nicht anders.. ist der störende Hund weg, schafft man sich ganz schnell den nächsten an., :ka:


    Noch was zum Thema Kosten der Unterbringung: wenn der Halter bei einer Abgabe nicht die vollen Unterbringungskosten tragen kann, fände ich es durchaus angebracht, ihn so lange der Hund lebt mit einem Teil seines Einkommens an den Unterbringungskosten zu beteiligen. Ähnlich wie zb auch die Grundstückseigentümer beteiligt werden, wenn ihre Grundstücke erschlossen werden. Ist dann was anderes, als die Verantwortung für den Hund noch tagtäglich selbst zu tragen, aber immerhin hat der Hund dann noch eine „Fußnote“ im Leben seines ehemaligen Halters. Und hätte vlt auch den Nebeneffekt, das man sich eine Neuanschaffung besser überlegt. Allein schon, wenn das Geld vlt nicht mehr so locker sitzt.

    Fänd ich jedenfalls deutlich sinniger, als wenn das alles immer auf Kosten der Allgemeinheit geht.


    Das hört sich in der Theorie nett an.


    Es rechtlich sauber in die Praxis umzusetzen ist halt nicht so einfach. Behält der Besitzer dann das Eigentum am Tier? Wenn nicht, wie will man ihn zwingen, es mitzufinanzieren? Wenn ja, wer leistet den Verwaltungsaufwand und den Nervenkrieg, wenn es um Entscheidungen zur Weitervermittlung, ärztlicher Versorgung, Einschläferung geht? Wer kümmert sich bei ausbleibender Zahlung ums Inkasso?


    Die Kosten für Abgabetiere gehen nicht zu Lasten der Allgemeinheit, die gehen zu Kosten der Menschen, die wohlwollend/idealistisch genug sind, für Tierschutz zu spenden und sich dafür einzusetzen. Jede Orga mit eigenem Konzept.


    Es gibt bestimmt Orgas, bei denen im Ideal die Erwachsenenerziehung und die Kampfkraft so weit mit drinstecken, dass die sich diesen Krampf antun. Die, die ich kenne, haben zwar schon an sowas überlegt, das aber ganz schnell verworfen.

    Das lügen ist natürlich nicht ok, weil damit jetzt auch weitere Personen gefährdet wurden, aber ich frage mich beim lesen was man als Halter eines gefährlichen Hundes hätte sonst machen sollen?

    Wo wendet man sich hin wenn es dringend ist, weil man sich selber in Gefahr sieht mit dem Tier weiter zu leben?
    Vor allem wenn man zusätzlich nicht das Geld hat für eine bezahlte Unterbringung wie bei solchen Trainern (hat halt nicht jeder tausende oder hunderte Euro rum liegen).


    Die Halter können sich natürlich hilfesuchend an eine Tierschutzorga wenden. Traurig ist es halt, wenn dabei nicht so viel Anstand gezeigt wird, offen über Grund und die Probleme zu sprechen. Diese Erfahrung, dass das nicht passiert, macht man leider regelmäßig.

    Aber ganz klar: Es gibt keinen Anspruch auf Hilfe. Dazu gibts ja hier und auch in einigen anderen Threads immer wiederkehrend Diskussionen. Es gibt keine individuelle staatliche Förderung für Abgabetiere. Entweder der Besitzer zahlt aus eigener Tasche. Oder das Problem der Finanzierung liegt bei den Helfenden. Die dieses Problem nicht verursacht haben.

    So lange der Hund nicht eingezogen wurde, ist er Privatvergnügen, im schlechten Fall aber auch Privatlast des Besitzers. Es ist schön, wenn er Hilfe findet, aber er hat keinen Anspruch darauf.


    Wollte man, dass alle verzweifelt Hilfe Suchenden auch Hilfe finden, dann müsste man die Finanzierung des Tierschutzes auf andere Beine stellen. Was auch wünschenswert wäre. Aber nicht realistisch. Wir kriegen als Gesellschaft (trotz gesamtgesellschaftlich betrachtet nicht weniger Ressourcen) ja nichtmal die wünschenswerte Hilfe für alle verzweifelt Hilfe suchenden Menschen hin :ugly: