Ja, sieht so aus. Keine Irritation nötig
Die sind nur ungewöhnlich um die Jahreszeit. Aber da sind noch keine alten Stellen dran.
Außerdem konnte ich meinen Mann gerade damit ärgern ![]()
Ja, sieht so aus. Keine Irritation nötig
Die sind nur ungewöhnlich um die Jahreszeit. Aber da sind noch keine alten Stellen dran.
Außerdem konnte ich meinen Mann gerade damit ärgern ![]()
Den Deutsch Kurzhaar gibts auch in reinbraun
Haben wir hier im Ort, ein wunderschönes Tier.
Hi,
wir haben hier im Forum einen speziellen Thread dafür, ich verlinke Dir den mal:
Habt Ihr Euch denn allgemein schon mal mit dem Thema „Angsthunde“ und Deprivatiossyndrom beschäftitgt, oder ist das noch großes Neuland für Euch?
Das, was Du momentan beschreibst, hört sich an, als sei der Hund gleichermaßen ein gruseliges Alien für Euch wie Ihr für ihn. Nicht böse gemeint
Aber Tatsache ist, dass er bei Euch scheinbar noch keine Sekunde wirklich zur Ruhe gekommen ist. Damit hat er keine Chance auf die Entspannung und den Schlaf, den er wiederum brauchen würde, um etwas mehr zu entspannen.
Habt Ihr in der Nähe einen guten Tierarzt mit einem Schwerpunkt in Verhalten? Abgesehen davon, dass Ihr da vermutlich Einiges im Alltag umstellen müsstet: Bei diesem Schweregrad sollte entsprechende Medikation erwogen werden.
Magst Du mal etwas mehr dazu schreiben, wie Euer Alltag insgesamt aussieht?
Hast Du mal ein Bild von der Glucke?
Zuerst: Du brauchst ein Nudelsieb zum Waschen. Mit dem Pinsel kommst Du bei einer Glucke nicht weit und die feste Konsistenz sorgt auch dafür, dass sie weder Wasser zieht noch kaputt geht. Da, wo sich gar so viel Dreck in den Verästelungen eingelagert hat, schneidest Du auf.
Die Glucke hat einen anderen, etwas zäheren Biss als andere Pilze und sie schmeckt sehr intensiv. Mein Mann mag sie am Liebsten mit Rahmsauce zu Spaghetti. Ich esse sie auch gerne zu Nudeln, ziehe aber Pesto dazu vor. Du kannst sie sowohl braten als auch in Sauce köcheln. Und die Sauce gut einfrieren.
Viele mögen sie vom Biss her frisch nicht so. Sie lässt sich wunderbar trocknen und ist als Trockenpilz geschmacklich hervorragend, außer der Morchel und der Totentrompete mMn nach der Beste.
Okay. Erstmal vorab: Den einen ultimaten Trainingsweg gibts meiner Meinung nach nicht. Es gibt einen Baukasten mit verschiedenen „Möglichkeiten“ und im Idealfall bastelt man sich daraus einen Weg zusammen, der zum jeweiligen Mensch-Hund-Team passt. Deshalb gibts da auch tausend Meinungen und „Widersprüche“
.
Handfütterung heißt, an der Stelle die Beziehung über eine klare Abhängigkeit herzustellen. Mal von der moralischen Frage abgesehen: Es kann gute Erfolge zeigen. Bei dem, was Du beschreibst, halte ich das aber für unnötig und kontraproduktiv.
Ihr habr ja schon einen Fuß in der Tür. Er reagiert auf Euch, ist bereit, Kontakt aufzunehmen, beobachtet Euch. Das sind gute Voraussetzungen, Ihr braucht Euch sein Interesse nicht mit Druck erzwingen.
Dazu kommt: In seiner früheren Karriere als Straßenhund dürfte er recht wahrscheinlich gelernt haben, Futter unter Druck und nach sorgfältiger Kosten/Nutzen-Abwägung zu ergattern. Also: Schnell dahin, wo das Futter ist, geschnappt und schnell wieder weg. Das Ganze unter Stress, das völlige Gegenteil von entspannt und vertrauensvoll.
Mit etwas Pech dockt er beim Handfüttern genau an diesem Verhalten an. Dann macht Ihr es Euch eher schwerer als leichter damit. Es sei denn, der Fütternde könnte sich wirklich buddhagleich ewig lange ruhig und tiefenentspannt einfach mit offener Hand hinsetzen und geduldig bröckchenweise fressen lassen - und das so lange (Tage, Wochen, Monate ...) bis der Hund wirklich in dieser Situation entspannt und sicher frisst. Bis dahin hat er amtlich Stress.
Verweigerte Grundbedürfnisse machen Stress. Mein Ansatz war daher, dass Lilly eben eine ganz verlässliche Bedürfnisbefriedigung hat als ein Stellschräubchen zur Stressreduktion hat: Regelmäßig und zu ähnlichen Zeiten Futter, genug Rückzugsmöglichkeit, damit sie auch mal tief schlafen kann, Auszeiten von uns. Und Druck zur Stubenreinheit gabs auch nicht, niemals Mecker fürs Erleichtern (sie hat lang gebraucht, ich meine etwa 12 Wochen).
Es gibt Hundetypen, die igeln sich in ihrer Angst wie in einem Schlafsack ein. Die brauchen stärker Druck, um aus dieser „(Anti-)Komfortzone“ und dem festgefahrenem Verhalten herauszukommen. Aber, wie gesagt: Falsch angewendet macht man damit auch viel kaputt.
Tiffany Weh
Aber den Stil von Pratchett sollte man schon mögen, um das genießen zu können.
Ich lese mir mal Deine früheren Beiträge zu Lino durch und schreibe dann noch was ![]()
Hier gibt es Zopf - 2/3 mit Vanillequar, 1/3 mit Apfel/Zimt.
Als ich Lilly übernommen habe, hat mein Mann mir mitgeteilt, dass ich einen an der Klatsche habe. Was völlig ok war, habe ich ihm auch gesagt, als er Ronja unbedingt wollte
Wir wusste, was uns erwartet. Und mein Mann hat zugestimmt, den Hund erstmal mit zu tragen, ohne etwas von ihm zu erwarten. Zumindest als Erstzustand. Lilly war mein Hund und das hat auch gut geklappt.
Erstmal: Ein Monat ist wirklich noch gar nix. Da hat man bei einem ängstlichen Hund gerade mal ein paar Anhaltspunkte fürs Verhalten.
Zum „Zwangsstreicheln“ und „immer wieder mal von der Decke holen“: Das kann funktionieren. Die Theorie dahinter ist, dass der Hund durch Konfrontation lernt - und schneller lernt - dass ihm in diesen Situationen nichts passiert. Dafür brauchst Du aber eine nochmal eine feinere Beobachtungsgabe als eh schon und ein sehr gutes Gefühl, wanns wirklich zu viel wird. Und Du musst Dich innerlich 100% davon überzeugen. Wenn Du in dieser Situation selbst halbherzig oder unsicher bist, dann wird das nix. Für dieses Training sollte idealerweise drumherum alles stimmen, also kein Knatsch in der Luft hängen, kein Termindruck, keine hormonellen Wallungen oder anfliegende Migräne ![]()
Ich hatte diese Trainingsform mal mit einer Tierheiminsassin. Nicht, weils meine erste Wahl gewesen wäre, sondern weil die Umstände so waren, dass ich mich nur ein- bis zweimal in der Woche mit ihr beschäftigen konnte. Und sonst niemand, keine Zeit dafür.
Der Haken an dieser Trainingsform ist: Wenn Du die zu schnell oder mit zu viel Druck oder Ungeduld aufbaust, dann kannst Du damit mehr kaputt als heil machen. So dass Du dann einen Hund hast, der in Deiner Nähe (bzw. der Deines Manns) und Deiner Wohnung überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt und komplett dicht macht. Ich würde dafür wirklich einen guten Trainer an der Hand haben wollen.
Mit Lilly wollte ich diesen Weg nicht gehen. Zum Einen ist sie „lernbehindert“ und zum anderen war da eine tiefe generalisierte Angst vor wirklich allem. Sie hat einen leichten Deprivationsschaden. Da war in ungewohnter stressiger Situation schon ein vorbeifliegendes Blatt ein Sinnesreiz, den sie nicht verarbeiten konnte (es war gleichzeitig traurig und situationskomisch: Bei einem Gassi ist ein Schmetterling gegen sie geflogen - sie hat aus dem Stand einen 3 Meter-Satz nach hinten gemacht und war dann erstmal kopflos).
Da habe ich durchgesetzt, dass sie in der Wohnung Ruhe hat, bis es „Nötigkeiten“ gab. Ich hätte jetzt nicht mit einer Indoor Toilette angefangen, sie musste mit Gassi. Aber erstmal kurze, gleiche Runden. Abends nach dem Dämmern hat sie sich draußen wohler gefühlt, also habe ich die längeren Wege abends gelegt. Wir haben unseren Alltag weitergelebt, aber laute Sachen wie staubsaugen etc. hat mein Mann vorwiegend dann erledigt, wenn sie nicht dabei war. Undich hab ihn schon gebeten, die Boxen nicht voll aufzudrehen ![]()
Alles, was „musste“ haben wir nach Möglichkeiten neutral freundlich, unaufgeregt und ohne großes Gewese, Gefüttere oder Gelobe erledigt. Futter gabs pünktlich aus dem Napf. Leckerchen sind „gerieselt“, bis sie das erste Mal von sich aus an die Gand gekommen ist. Die Entscheidung zu Körperkontakt haben wir ihr überlassen.
Die Reize draußen haben wir dann angepasst gesteigert. Gleichzeitig halt zugesehen, dass sue rennen kann, da mussten wir anfangs noch mitrennen. Bis sie ableinbar war. Über rennen baut der Körper Stresshormone ab. Das Gleichgewicht war also: Draußen Stress, aber auch Schönes, Drinnen Ruhe und Sicherheit, aber nicht nur.
Das ging dann - für die Ausgangslage - sehr schnell. Allerdings hatten wir auch einen unglaublichen Vorteil, den Ihr einfach nicht habt: Eine sehr souveräne und sichere Althündin, an der Lilly sich orientieren konnte. Das war hier die halbe Miete, ohne sie hätte es sicher weit länger gedauert. Und Ronja hat - von uns lange unbemerkt - als Dolmetscher zwischen Mann und Lilly fungiert. Das ist uns erst aufgefallen, als sie es krankheitsbedingt nicht mehr konnte, da mussten die Zwei nochmal an ihrer Kommunikation arbeiten.
Kennt Ihr Hundehalter mit souveränen menschenliebenden Hunden, die gut mut Deinem Mann interagieren und mit denen Ihr gemeinsam laufen könnt? Das wäre ggf. noch eine Idee für eine „Brücke“.
Sorry für den Roman ![]()
Hi,
nicht jeder Trainer - grundsätzlich nicht jeder Mensch - kann mit den Bangbüxen. Aber richtig ist: Mit einem Ziel a la: „Bis dann und dann muss das und das klappen“ macht man es sich schwer. Keiner kann Dir dafür Garantien geben. Und klassische Erziehungsmethoden über Futterkonditionierung müssen nicht funktionieren. Ich z. B. kann Lilly nix schönfüttern. Die frisst nicht, wenn sie Stress hat. Aber wenn ich einen Platz oft genug unter möglichst günstigen Umständen mit ihr besucht habe, dass sie da nicht mehr so viel Stress hat, dann nimmt sie dort auch Leckerchen
Spiel kommt vielleicht irgendwann mal. Vielleicht. Futter sollte schneller interessant sein. Ein verlässlicher Platz, sichere Strukturen und souverän freundlicher und geduldiger Umgang: Das war hier die „Zaubermaßnahme“. Ich musste gar nicht so viel mehr tun als Sicherheit bieten. Sobald sie verstanden hat, dass sie die bekommt, hat sie sich von sich aus angestrengt.
Was macht er denn, wenn er alleine ist - ich habs nicht mehr so im Kopf?
Von dem „Da muss sie durch“ halte ich semiviel. Bei Überforderung macht der Hund nämlich dicht, kann schon rein körperlich nix mehr lernen und die Situation nur als Mist abspeichern. Ist sie der Auffassung, dass man die Angst des Hunds nicht durch zu viel Zuwendung oder Trost „bestätigen“ darf? Wäre so gar nicht mein Ansatz.
Du wirst Deinen Mann vermutlich nicht ändern können. Aber sich ab und an zurücknehmen, dass kann man erwarten. Gerade am Anfang. Bzw. es eben akzeptieren, dass sich der Hund zurückzieht, wenn es ihm zu viel wird.