Beiträge von Phonhaus

    Nett, dass Du mir mein Bett frisch bezogen hast.

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    Wie wäre es jetzt noch mit einer heißen Milch mit Honig ans Bett?

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    @Frufo

    Wieso kannst Du nicht mehr über Lieferando bestellen?

    Hier gab es für den Herrn des Hauses Bandnudeln mit Kalbsrahmgeschnetzelten und Pilzen. Für mich gab es Gnocchi mit Tomaten, Spinat und Parmigiano, dazu der Rest Gemüsesalat.

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    Das kann tatsächlich auch bei einem gravierenden Deprivationsschaden gut versteckt worden sein. Gerade solche Hunde sind oft Meister darin, sich in der Menge zu verstecken und unauffällig zu machen. Und beim Zustand jetzt muss man berücksichtigen, dass da Schlafmangel und Cortisolüberschuss schon seit Wochen ihr Dauerwerk tun.

    Ich halte Direktimport nie für eine gute Idee bei einem Hundeanfänger oder Jemandem, der nicht mit ganz viel an Verhaltensauffälligkeiten umgehen kann und idealerweise die entsprechende Wohnlage hat.

    Aber Böswilligkeit muss da nicht hinterstecken. Und hier weiß man auch gar nicht, wann der Transport war.

    Die Voraussetzungen sind sehr, sehr mau. Kein Vorwurf an Euch, wenn Ihr ihn abgeben möchtet. Was auch immer sich noch entwickelt - und es kann sich noch was entwickeln: Ein normaler Hund wird er nie.

    Nun - meine Lilly war auch so :ka:. Aber ich wusste, worauf ich mich einlasse, hatte Erfahrung mit Angsthunden und eine souverän Ersthündin als Coach - und habe hier von der Wohnlage her optimale Voraussetzungen.

    Es kann übrigens durchaus sein, dass der Hund sich im Shelter oder Tierheim völlig anders gezeigt hat, weils da andere Strukturen gab, die seinem Wesen eher entsprochen haben - und andere Hunde, deren Verhalten er kopieren konnte.

    Danke für Deine Schilderung. Einiges ist hier ja schon gesagt worden :smile:. Eure aktuelle Situation würde ich mal wie folgt einschätzen:

    Der Hund kennt u. U. das enge Zusammenleben mit Menschen nicht. Ihr seid ihm fremd und könnt ihn nicht einschätzen. Dazu dürfte kommen, dass sein Verhalten Euch irritiert. Was er wieder merkt, was ihn zusätzlich irritiert. Ein ziemlicher Teufelskreis.

    BettiFromDaBlock hat es ja schon angerissen: Bei einem Deprivationsschaden haben sich genau die neuronalen Verknüpfungen nicht hinreichend ausgebildet, die für den Erwerb und das Generalisieren von Erfahrungen zuständig sind. Sprich: Der Hund hat einen dauerhaften Schaden, denn diese Verknüpfungen bilden sich auch nicht mehr nach. Das heißt nicht, dass er nicht lernen kann. Es dauert nur viel, viel länger, bedarf mehrerer Wiederholungen und man kann nicht voraussetzen, dass er aus einer Lernerfahrungen Andere ableitet. Lernen passiert am Besten in Ruhe und Sicherheit.

    Und das ist der nächste Knackpunkt: Er hat im Augenblick ganz offenkundig weder das Eine noch das Andere. Der Körper ist dauergestresst, der Hormonhaushalt dürfte völlig aus den Fugen sein. Das schafft sich dann Luft, wenn Ihr weg seid.

    Und Ruhe- und Schlafmangel verschlimmert das noch. Der Hund müsste ausgiebig ruhen und schlafen, um erstmal überhaupt ansprechbar zu sein. Gleichförmige entspannte Bewegung müsste da sein, um Cortisol abzubauen. Und beides geht im Moment nicht.

    Ein souveräner anderer Hund könnte helfen, erstmal eine gemeinsame Kommunikation herzustellen. Nur den könnt Ihr ja nicht irgendwo herzaubern. Und ein weiterer Hund jetzt wäre nicht empfehlenswert.

    Das ist erstmal ziemlich niederschmetternd :/ Mit viel Geduld und Training kann sich da trotzdem noch ganz viel tun, sobald Euer Hund aus dem Teufelskreis aus Stress, Schlafmange, Überforderung und Angst raus ist. Was Ihr tun könnt:

    1. Wie gesagt einen guten, für solche Auffälligkeit spezialisierten Tierarzt aufsuchen. Bitte den Hund dabei mit Panikgeschirr, Halsband und zwei Leinen sichern. Ggf. eine Medikation besprechen. Und den Hund erst einmal so nehmen und akzeptieren, wie er ist - ohne viel Erwartungen an Alles herangehen.

    2. In der Wohnung einen möglichst gleichförmigen Tagesablauf mit viel Struktur und Ruhe gewährleisten. Und ihn einfach da sein lassen. Wenn er nur in die eine spezielle Ecke will, dann lasst ihn da. Bietet da vielleicht eineEcke an, aber akzeptiert erstmal, dass er nicht sehen oder schätzen kann, was Ihr ihm anderes „Gutes“ tut.

    3. Ggf. lasst Ihr ein Geschirr und eine Hausleine dran. Ist er klein genug, dass Ihr ihn tragen könnt? Im Zweifelsfall würde ich ihn zum Gassi tragen, aber schon raus fürs Erleichtern. Auch mit Doppelsicherung. Wenns geht, an ganz abgelegene Orte. Alles, was sein muss mit Ruhe, Freundlichkeit und souverän führend, ohne viel Gewese, Lob oder Beruhigung. Als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.

    Das wird eine verflucht harte Zeit, Garantien gibts nicht und für Hundeanfänger ist das echt hartes Brot. Wenn es die Chance auf einen ruhigen Platz zu einem anderen Hund gibt, wo er einfach nur unauffällig dabei sein kann, dann würde ich die nutzen, an Eurer Stelle.