Bevor ich mich uffreesch, isses mir lieber Worscht.
Beiträge von Phonhaus
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Ich meine, Du hast in Deinem alten Thread einen Rat dazu von flying-paws bekommen. Darauf würde ich mich verlassen. Ich glaube Dir, dass das gerade so richtig, richtig Scheiße ist.
Das, was ihr jetzt auch körperlich schwer zu schaffen macht, dürfte hauptsächlich Cortisol und der Adrenalinüberschuss sein. Die Symptome sind ähnlich wie bei einem „Kalten Entzug“, aber medizinisch nicht vergleichbar. Man macht keinen „Kalten Entzug“ von Alkohol mehr, weil der Körper eines Suchtkranken darauf mit einem epileptischen Anfall, ggf. mit Delirium reagieren könnte.
Das ist beim „Adrenalinjunkie“ (vergl. eher mit Spielsucht) meines Wissens nach nicht der Fall. Ziel des „“Entzugs“ ist, dass der körpereigene Hormonhaushalt wieder ins Lot kommt und der Hund in der Ruhe lernt, zu entspannen und Adrenalin abzubauen (bzw. nicht so schnell auszuschütten). Da aber das beständige Vorhandensein von Stresshormonen den Körper befeuert und sagt „beweg Dich, beweg Dich, beweg Dich...“ ist ihr die Ruhe gerade sehr unangenehm. Und äußert sich in Reaktionen wie dem Kreisen, in-die-Luft-schnappen etc.
Das Problem ist: Wenn Du ihr jetzt wieder ihren „Stoff“ gibst, verfällt sie ganz schnell wieder in den Teufelskreis des Zuviel. Nämlich das Bewegung nicht zur Ruhe verhilft, sondern zu einem „immer mehr“. Ich befürchte, Ihr müsst jetzt echt durch diese schlimme Phase durch, bis der Hormonhaushalt wieder im Lot ist.
Ob und inwieweit Du das mit kontrollierter, nicht hochpushender Aktivität begleiten und unterstützen kannst, würde ich mit der Trainerin besprechen. Oder einem der Hütiexperten hier im Forum.
Parallel, wenn Du Dir gesundheitlich ernsthaft! Sorgen machst, eine Tierärztin auf Kreislauf und Herz gucken lassen. Ist aber zusätzlicher Stress und verzögert den Prozess sehr wahrscheinlich.
Edit: Sorry, mit den letzten Beiträgen überschnitten.
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Wow - der Teller sieht wie ein Kunstwerk aus.
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Kommt noch dazu: Wenn der Züchter/Tiervermittler jederzeit mit in die Pflicht genommen werden könnte, für den Hund aufzukommen, müsste man ihm fairerweise (formaljuristisch vermutlich auch) das Recht zugestehen, einzugreifen, wenn beim Halter was aus dem Ruder läuft. Inkl. der Möglichkeit, das auch zu prüfen. Alleine, dass das gut funktioniert, kann ich mir nur schwer vorstellen.
Und es würde die Möglichkeit nicht unterbinden, dass die Hunde auch in Zukunft in zu wenigen, überfüllten Einrichtungen untergebracht werden - dann halt in Kombination Züchter (ggf. Produzenten eingeschlossen) und Halter. Hier sind ja auch sowohl Tiere aus dem Tierschutz als auch bezahlt von Privat untergebracht worden - die HhF ist auch kein Verein.
Würde Frau Bokr jetzt ein geeignetes Objekt finden, sie selbst oder einer ihrer Partner die Berechtigung nach §11 zum Führen einer tierheimähnlichen Einrichtung erwirken können (was durchaus möglich und sogar realistisch ist - es gab zumindest nach den vorliegenden Informationen kein Verfahren gegen sie wg. Tierquälerei und keinen Entzug der Hunde), dann ja, könnte sie weitermachen. So lange sie die Auflagen erfüllt. Ob und wie intensiv das nachgehalten würde

Das ist der Haken im System Tierschutz, den ich hier die ganze Zeit meine: So lange der für Abgabetiere zu einem guten Teil privat von einzelnen Köpfen finanziert wird, können die Vereine (und Unternehmen) das größtenteils nach eigenen Plänen (und denen ihrer Finanzierenden) aufziehen. (Das würde sich auch nicht ändern, wenns die Halter und Züchter täten - im Gegenteil, die Suche nach kostengünstigen - oder finalen - Möglichkeiten würde wohl stärker. Die Tendenz zur Kosteneinsparung sieht man im regionalen Tierschutz für Fund- Beschlagnahmungstiere ja auch).
Natürlich mit rechtlichen Rahmenbedingungen. Deren Einhaltung durch völlig überlastete Ämter (die noch ganz andere Sorgen haben) überprüft werden muss. Deren Auftraggeber gar nicht mal unbedingt ein reelles Interesse daran haben, da zu strikt vorzugeben. Denn wenn im Zweifelsfall dann Tiere beschlagnahmt werden würden, hätten die Behörden die Verantwortung für diese Tiere.
So lange diese Vereine (und Unternehmen) aktiv und notwendigerweise immer aggressiver Spendenakquise betreiben und ihr Anliegen rechtfertigen müssen, besteht die Gefahr, zum Einzelkämpfer zu werden. Mit öffentlicher Unterstützung und Bestätigung dafür. So lange wiederum Leute da sind, die Bedarf an dieser Hilfe haben und sie stellenweise auch moralisierend druckvoll einfordern, ist ein beständiger Druck da, die Leistung aufrecht zu erhalten. Und die Gefahr, sich immer weiter im „über die Kapazitäten gehen“ zu verrennen. Und die Gefahr, dass es dafür nicht geeignete Leute machen (aus welchen Motiven auch immer), ohne dass es eine realistische Handhabe gibt. Wie die auch immer heißen, der Name ist mittlerweile ja echt austauschbar, so oft, wie es schon passiert ist. Selten halt in so großem Rahmen.
Aber wenn da nicht was an diesem System passiert, dann wird es solche Fälle wieder geben. Und das ist es, was mich persönlich dabei richtig, richtig ansickt. Aber hilft ja nichts - es ist leider so und ich sehe keine Änderung am Horizont.
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Das hört sich doch schön an
Vielen Dank für das Update und ich drücke die Daumen, dass es so klappt. Weiter gute Besserung an Deine Frau. -
Seitdem der GöGa mal ungültig auf Blue Curacao war, kann ich das Zeug weder mehr riechen noch sehen. Anblick und Geruch der Retoure ...

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Für mich Reste von gestern, für Mann von gestern und vorgestern, er hatte sich eine Extraportion Suppe abgepackt.
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So wie es aussieht, planen wir auch nächstes Jahr keinen Urlaub - weil wir wieder Hoffnung haben, dass Ronja bleibt

Das heißt:
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Jepp, Adlerauge
Die Großen sind hier ansonsten alle schon weg. -
Wer findet den letzen Fliegenpilz hier?
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