Beiträge von Phonhaus

    sophie_aus_ungarn

    Nachkontrollen hatte ich bei bisher 8 Tieren aus dem Tierschutz zweimal :smile: Bei der Einen (Kater) hat die Dame nur nach dem Pflegezustand und den (mittlerweile leeren) Säckchen geguckt. Bei der Zweiten - die war aber auch für einen verhaltensauffälligen Hund - war das schon etwas strenger mit kurzem gemeinsamen Gassigang, kurzem Blick in die Wohnung und Impfpass, ob ich auch die Impfungen aktualisiert habe. Das Wichtigste war der Impfpass, hatte ich das Gefühl.

    In der Regel finden Orgas es sehr gut, wenn die Halter ihre Tier medizinisch betreuen lassen ;)

    Und rein vertragsrechtlich können die den Hund sowieso nicht einfach wieder einziehen, auch wenns im Vertrag drinsteht.

    Das Problem ist: Der Hund ist gerade in einem Ausnahmezustand. Das, was hier beschrieben ist, klingt nicht nur fürchterlich, das ist es auch. Körper und Psyche drehen hohl und die eigentlichen Regulierungsmechanismen stehen aktuell nicht zur Verfügung.

    Nur wird das eine Neverending-Story, wenn der Körper des Hunds nicht wieder lernt, sich wieder selbst zu regulieren und in ein funktionales hormonelles Gleichgewicht zu kommen. Und dazu muss er aus der Spirale „mehr Action, mehr Input, mehr Lust, mehr Reaktion“ raus, sonst wird das nichts.

    Die Balance zu finden, ihm da kurze Erleichterung zu verschaffen, ohne diese Spirale wieder anspringen und feuern zu lassen, ist unglaublich schwer. Und ja, da können Forentipps nicht unbedingt viel helfen, weil hier keiner das Tier sieht - Tierarzt oder Trainer mit persönlichem Kontakt noch am Ehesten. Und die Tipps sind ja schon gekommen.

    Das Forum kann aber - vielleicht - dabei helfen, dass @Yuna00 sich selbst mit der Situation schon etwas wohler fühlt. @Yuna00 Das ist wichtig. Einmal für Dich und auch für Deinen Hund. Du willst ihr gerade helfen. Quäle Dich also nicht allzu sehr mit Zweifeln oder Selbstvorwürfen, sondern sei für sie mit ruhig und stark. Ist schwer, nimm Dir dafür alle Hilfe, die Du kriegen kannst :smile:

    Ich finds klasse, dass Du diesen Weg mit ihr gehst.

    Krankengeld beantrage doch ich und nicht mein Arbeitgeber.

    Der Arbeitgeber bekommt ab dem ersten Tag deiner AU eine Ausgleichszahlung durch die Krankenkasse, weil er dir ja volles Gehalt weiter zahlen muss.

    Zumindest ist es bei uns so, dass wir zumindest einen Teil erstattet bekommen.

    Betriebe mit in der Regel nicht mehr als 30 Beschäftigten haben Anspruch auf die Teilnahme bem Ausgleichsverfahren für Entgeltfortzahlungen. War beim früheren AG meines Manns so. Dessen Steuerberater wollte aber immer die Originale der Krankmeldungen. Mein AG akzeptiert Mails.

    :winken: Ich beschäftige mich auch wieder verstärkt mit dem Thema.

    Da wir seit letzter Woche ne riesige Kühltruhe besitzen (zu groß, mein Fehler :ops: ) und es hier in der Nähe ein paar Höfe gibt, würde ich mein Fleisch gerne dort bestellen und einfrieren.

    Worauf sollte ich denn achten?

    Die sind nicht alle Bioland oä, aber schlachten die eigenen, draußen gehaltenen Tiere nur nach Bedarf. Woran kann ich festmachen, ob es eine „tiergerechte“ Haltung ist?

    Für diese Frage rufe ich mal McChris

    Jetzt bin ich richtig unsicher geworden.

    Unsere Sophie ist auch eine ältere Hündin aus Ungarn, seit August bei uns. Auf Herzwürmer wurde sie vorher getestet, sonst hätte ich sie nicht genommen.

    Jetzt hat sich allerdings heraus gestellt, dass sie zwei Operationen braucht, da sie Knubbel in beidseitig in den Milchleisten hat, die da definitiv nicht hingehören.

    Die erste OP steht schon nächste Woche an. Ich wollte die Tierschutzorganisation nicht mit ins Boot holen, die Kosten werde ich selber tragen.

    Hmm, ich denke ich werde vorher auch ganz bestimmt nicht um Erlaubnis fragen. :ka:

    Musst Du nicht, brauchst Du nicht. Wenn Du kein Geld von der Orga willst, gibt es keinen Grund dafür.

    Ich hab nicht eine einzige medizinische Behandlung meiner Tierschutztiere mit der Orga abgeklärt. Außer der Kastration des Katers, weil ich die bei einem Tierarzt vorort und nicht beim Tierarzt des Vereins machen lassen wollte. An sich wäre die in der Schutzgebühr enthalten gewesen.

    Hi,

    die Situation ist gerade echt schwierig und Du tust mir richtig leid. Ich verstehe auch voll und ganz, dass Du Dich unwohl fühlst. Schlafmangel zehrt ja noch zusätzlich.Und es strahlt aus, wenn der Hund gefühlt nicht eine Sekunde richtig zur Ruhe kommt.

    Trotzdem: Gib bitte nicht auf und resigniere zu früh. Guck Dir hier die Tipps an und schau, ob da was für Dich umsetzbar ist. Mein Tipp ergänzend:

    Schau auch ein bisschen auf Dich. Wenn Du jetzt selbst gestresst, aufgeregt, hektisch und unruhig bist - und dann ggf. mit einer nicht wirklich klaren Linie mit Deinem Hund interagierst - dann befeuert Ihr Euch gegenseitig. Kommst Du im Augenblick etwas zur Ruhe, oder stehst Du auch unter „Dauerstrom“?

    Wenn Letzteres: Gibt es etwas, was Du zur Entspannung für Dich tun kannst (autogenes Training, PME, Yoga ...)? Und gibt es jemanden, der mal für ein paar Stunden auf Yuna aufpassen und Dir eine Auszeit verschaffen kann?

    Zwangskreisen beim Hund kenne ich nur draußen, da habe ich mit körpersprachlicher Umlenkung trainiert. Für Drinnen fällt mir außer Halten oder eben begrenzen auch nicht wirklich was ein.

    Sventje

    Beim Wild hast Du ja auch das Thema, dass es ein ganzes Stück ist, oder? Hast Du da irgendeinen Trick zur Selbstdisziplin, oder ist das „drin“?

    Suppenfleisch wäre kein Problem, Mann liebt Suppe. Ich müsste nur Markknochen für Klößchen dazu kaufen, wahrscheinlich :ugly: Und er liebt Gulasch, dafür kann man ja fast alles nehmen.

    WeisseSchwalbe

    Die vertreiben über regionale Erzeugerläden, dort habe ich schon nachgefragt. Keine Ausnahme. Die setzen auf einen festen, planbaren Kundenbestand und wollen für das Fleisch keine „Laufkundschaft“, die Einzelteile kauft. Der Verkäufer hats so ausgedrückt: „Sie können natürlich ein Paket mit anderen kaufen und sich um die guten Stücke schlagen.“

    Eher nö :smile:

    Mein Mann ist nicht mehr solche Massen an Fleisch wie früher, aber doch den Mehrteil der Mahlzeiten.

    Mal Staub wegpust

    Ich denke im Moment wieder mal vermehrt nach. Im Zuge von Corona ist ja die Fleischindustrie - wieder mal - ins Visier gekommen, weil die ausbeuterischen Verhältnisse dort Krankheitsausbreitung begünstigt haben.

    Die politische Umsetzung lässt auf sich warten und klingt bisher nicht wirklich vielversprechend. In dem Tuge haben sich in meinem Bekanntenkreis Einige Leute damit beschäftigt und festgestellt, wie schweres ist, Fleisch von Schlachthöfen zu vermeiden (vom Tierfutter mal ganz zu schweigen, aber das Thema guck ich mir nächstes Jahr nochmal genauer an).

    Der Göttergatte grübelt also (ich selbst esse kein Fleisch). Wir gucken uns momentan in der Umgebung um. Da gibts einen integrativ arbeitenden Hof, der artgerechte Tierhaltung und Bio-Kriterien wirbt. Über die genauen Schlachtwege erfährt man auf der Website nichts, aber insgesamt hört es sich gut an. Der Nachteil:

    Man kauft dort nicht sein eines Stück Fleisch, sondern Pakete mit prozentualen Anteilen. Verbraucht wird also nicht, worauf man gerade Lust hat, sondern was da ist. Die Tiefkühltruhe bei uns hat Platz. Soweit kein Thema.

    Aber ich bin ja eher der Spontankocher und mache zwar Wochenpläne, aber die dann halt danach, was Tegut wochenends an Bio im Angebot hat (oder was beim Metzger auf dem Erzeugermarkt da ist, aber da gehe ich momentan nicht hin).

    Hat jemand von Euch schon einmal Erfahrungen mit so einem Konzept gemacht? Ost das realistisch umsetzbar, zumal noch mit nur einem Fleischesser + zwei Hunden und manchmal der Schwiegermutter?