Mein herzliches Beileid. Ganz viel Kraft wünsche ich Euch, und dass Ihr Trost beieinander findet.
Beiträge von Phonhaus
-
-
Steinpilztortellini mit Zwiebelsauce und dazu Gemüse-Dinkelsalat.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. -
Es geht nicht darum, dass es Dir „egal“ ist. Das verlangt und erwartet keiner. Deine Enttäuschung ist verständlich, Deine Sorge ist verständlich. Es ist einfach nur nicht der Punkt, an dem Du verharren solltest. Weils Dir nicht gut tut.
Es ist auch nicht „jede Form der Erwartung“ an den Hund kontraproduktiv. Es ist nur kontraproduktiv, wenn Du von ihm erwartest, etwas zu sein, was er nicht ist. Wir haben immer was von Lilly „erwartet“. Aber ein Stück weit ergebnisoffen, wir haben geguckt, was sie leisten kann und was sie uns anbietet. Um auf jedem Angebot ein Stückchen weiter aufzubauen und es zu akzeptieren, dass es dabei Rückschläge gibt.
Wenn wir enttäuscht worden sind, weil wir etwas erwartet haben, was der Hund nicht leisten kann, dann haben wir uns halt vor Augen geführt, dass der Fehler an unserer Einschätzung und nicht am Hund lag. Wie ich von einem blinden Menschen nicht erwarten würde, der zweite van Gogh zu werden, würde ich von einem Hund mit solcher Angstsymptomatik nicht erwarten, binnen Wochen ein unkomplizierter Begleiter zu werden. Und Mensch und Hund können mich trotzdem überraschen

Der Hund bietet Euch, nach dem, was Du schilderst, doch schon so viel an. Genau darauf wäre mein Fokus: Was er schon kann. Was er toll und gut und richtig macht. Genau dafür haben wir Menschen uns doch das Adjektiv „sapiens“ verliehen: Dass wir Perspektiven und Einstellungen ändern und unsere Erwartungen anpassen können.
Ein Schritt nach dem Anderen und nicht überlegen, was in zwei Jahren ist, wenn es in zwei Jahren ist, wie es jetzt ist. Und Gewöhnung und neue Verbindungen ihre Arbeit tun lassen. Das wäre es, was ich tun würde.
Die Frage ist, ob Du das tun willst. Und die kannst nur Du alleine Dir beantworten.
-
Ach ja - ganz vergessen - Du hast ja auch das Messen des Cortisolspiegels angesprochen.
Ist wichtig zur Diagnose bestimmter Erkrankungen wie Cushing oder Morbus Addison. Und kann sicher - ich bin kein Tierarzt - interessant sein bei Hunden, die wegen schwerer Verhaltensstörungen medikamentös behandelt werden.
Aber ich käme ganz ehrlich nicht auf die Idee, das bei einem Hund zu machen, der ganz klassische Dauer-Stresssymptome zeigt und für den ich selbst einen Arbeitsansatz habe. Da sehe ich den Mehrwert nicht. Denn was mir dieser Test sagen würde (der ja auch sehr individuell ausfallen kann), sagt mir auch die Beobachtung meines Hunds. Und zwar ungleich feiner und genauer.
Wie gesagt: Bei schweren Verhaltensstörungen - nicht unterbrechbaren Zwangshandlungen z. B. oder Dauerpanik - mit medikamentösem Einsatz wäre das möglicherweise was Anderes.
-
Gebt ihm Zeit. Vieles löst sich über Gewohnheit. Aber je nach Prägung kann es Monate oder länger dauern, bis Gewohnheit eintritt. Legt das Thema am Besten erstmal einfach als „ist so“ ab. Je mehr Erwartungen Ihr - sei es auch unbewusst - daran knüpft, umso mehr bedrängt Ihr ihn.
Auch beim Spazierengehen würde ich einfach erstmal gar nicht mehr groß darauf achten.
-
Hast Du es mal mit einem anderen Behälter versucht?
-
Aber auch hier gilt natürlich, dass es sehr aufs Hund-Halter Team ankommt.
Ich hatte es hier schonmal geschrieben: Ich hab mal mit einem Tierheimhund (wegen Druck von Außen a la „bei der muss was passieren, sonst ...) so trainiert. Und es hat funktioniert. Wir haben auch ein herzliches und freudiges Verhältnis zueinander aufgebaut und die Runden mit mir waren ein Highlight in ihrem Tierheimleben (das sie gsd. nach der Eingewöhnung auch geliebt hat, sie hat dann noch 6 Jahre sehr glücklich dort gelebt).
Aber es war nicht meins. Ich bin an sich zu weich dafür. Wenn ich die Wahl habe, würde ich es immer anders anpacken. Nur manchmal gibts diese Wahl nicht. Oder der Hund braucht es, dass ihm die Entscheidung abgenommen wird. Die Idee ist also nicht falsch. Sie braucht nur viel Fingerspitzengefühl auf der einen und viel Konsequenz und Selbstbewusstsein auf der anderen Seite.
-
Danke. War genau mein Gefühl, aber ich war unterwegs und konnte nicht si zusammenhängend schreiben.
Auch da wäre das Konzept, den Hund bei seinen Sozialkontakten völlig auf eine Person zurück zu werfen, der er (noch) nicht vertraut.
Kann funktionieren (allerdings nicht, wenn der menschliche Part eh keinen Nerv dafür hat). Ist aber nicht schön und kann auch nach Hinten losgehen. Und anstatt den Hund darin zu bestärken, erfolgreich im Kleinen eigene Entscheidungen zu treffen und so am Selbstbewusstsein zu arbeiten, nimmts ihm die Entscheidungskompetenz in einem ganz empfindlichem Bereich ab.
Würde ich nicht ohne Not durch Druck von Außen machen.
-
Genehm - und schon weg

Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. -
Mann hat heute Weihnachtsfeier.
Ich hatte noch Vollkornteig und Tomatensauce über und hab mir nochmal eine kleine Pizza mit Tomaten und Basilikum gemacht. Und zum Bachtisch gibts gerade Tappsies, war ein sehr anstrengender Tag heute.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.