Das erste Buch für die Challenge: Bruen & Starr: Crack. Soll ein Krimi sein, ist eher Trash.
Beiträge von Phonhaus
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Zur Orga kann ich nichts sagen. Einem Hundeanfänger würde ich jederzeit von einem Direktimport abraten, aber das bist Du ja nicht. Gut ist schonmal, dass Mutter und Geschwister da sind.
Ansonsten würde ich meine Erfahrungen danach ausrichten, wie viele „Muss-Anforderungen“ Ihr habt. Sprich:
- Muss der Hund viele ihm unbekannte Reize und ggf. Autofahrten gut vertragen können, also Ihr eher ländlich oder städtisch? Sind geschützte Auslaufgebiete in der Nähe?
- Stört es massiv, wenn der Hund die Umstellung mit Stresssymptomen wie Bellen oder Zerstören begleitet, also wohnt Ihr zur Miete oder im Eigentum?
- Gibts die Möglichkeit für Kontakt zu anderen Hunden?
- Gibts häufigen Kontakt zu Besuchern/Kindern, muss der Hund das gut abkönnen?
- Wie festgelegt seid Ihr in Euren Ansprüchen? Könnt Ihr ein Lebewesen um seiner selbst willen schätzen und anerkennen und seine Eigenheiten und eigenen Vorstellungen akzeptieren, oder habt Ihr feste Wünsche (Kuschelbarkeit, Hundesport ...) daran, wie Euer Hund sein soll?
Wir haben - allerdings schon erwachsen - eine Angsthündin aus einem deutschen Tierheim übernommen, sie kommt ursprünglich aus Bulgarien. Sie macht uns sehr, sehr, sehr viel Freude und es spricht Einiges für sie. Aber eben auch, weil wir ein Umfeld haben, in dem sie einfach sein kann wie sie ist. Großes Mietshaus oder Stadt wären Stress pur für alle Beteiligten.
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Die TE schreibt doch das sie ihn ursprünglich aufnahm um in weiter zu vermitteln. Daraus schließe ich mal das da kein Züchter dahintersteht zu dem er zurück kann.
Nichts des do trotz denke ich auch das eine Weitervermittlung wie ursprünglich angefacht das beste sein wird.
Der Welpe wird ja auch älter und wer Weiß wie er sich verhält wenn er reifer und größer wird Und sich an die Angriffe der Hündin erinnert oder die stäte unterschwellige Bedrohung durch die Hündin spürt ( wenn die Situation durch mänegment in Schach gehalten wird)
Evtl. möchte er sich dann irgendwann sein Problem ein für alle mal vom Halz schaffen.
In der Konstellation wehre mir Zuviel Zündstoff.
Noch ist der kleine und ein Welpe und deswegen leichter zu vermitteln denke ich.
Eine „Weitervermittlung“ von privat ist in Österreich an sich nicht erlaubt, ganz rasseunabhängig
Ivana1234 Bist Du Pflegestelle? Wenn ja, was sagt denn der Verein zum Thema? -
Hi, ich kenne einige Pit- und Staffhalter (bzw. Halter entsprechender Mixe). Auch einige mit mehreren Hunden. Welche, bei denen es klappt und welche, bei denen kein unbefangenes Zusammensein der beiden Hunde möglich ist. Darunter zwei, deren Hunde mehrfach gegeneinander gegangen sind und die nur mit brachialer Gewalt zu trennen waren. Und welche, bei denen das nicht passiert, weil mit Zwinger und Trennung gearbeitet wird.
Deine Hündin hat keinen Bock auf die dauerhafte Anwesenheit eines Welpen bzw. eines anderen Hunds, das hat sie Dir deutlich und noch recht nett gezeigt. Und ja: Gerade bei dieser Rasse ist die Chance sehr groß, dass sie ihre Meinung nicht ändert. Kastriert oder nicht. Ob Du in diesem Fall hundelebenlang den Sicherheitsverwahrer spielen möchtest und kannst - das erfordert unglaubliche Sorgfalt und Konzentration und kann trotzdem schiefgehen - das musst Du wissen.
Mein Rat wäre: Entferne den Welpen, bevor möglicherweise sie es tut. Denn damit möchtest Du nicht leben.
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Ich hab echt auch lange überlegt, ob ich noch was schreiben soll, weil ich gerade echt gefrustet bin. Eure Geschichte erinnert mich gerade an Geschichten aus meiner Tierschutzzeit, bei denen Hunde abgegeben werden mussten oder einkassiert wurden. Nicht, weil es aus bösem Willen schiefgegangen ist, sondern weil die Halter es einfach nicht hinbekommen haben, den Hund nicht durch die vermenschlichende Brille bzw. nur die der eigenen Bedürfnisse zu sehen.
Aber trotzdem, weils wichtig ist - noch einmal kurz zum Thema „Draußen“:
Wenn ein Hund territoriale Tendenzen hat, dann kommen die in neuer Umgebung nicht sofort. Heißt nicht, dass die nie kommen, auch wenn man jetzt vielleicht noch rein gar nichts davon merkt. Er ist noch so neu bei Euch uns insgesamt noch jung, muss das alles erstmal verkraften. Und verteidigt jetzt schon so vehement „nur“ den Rückzugsort.
Muss nicht, kann aber sein, dass er die Umgebung dieses Rückzugsorts auch für sich als „sein“ Territorium entdeckt, wenn er sich noch sicherer fühlt. Und mit den gleichen Methoden verteidigt - wenn ihn z. B. ein Jogger oder Radfahrer zu nahe kommt.
Bitte unterschätzt das nicht und wappnet Euch. Zieht ihm einen Maulkorb auf.
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Der Herr hatte heute die zweite Hälfte Ochsenbäckchen mit breiten Bandnudeln.
Für mich gabs Kartoffeln mit Ei, Zwiebelquark und Forellenkaviar. Da Frühstück und Mittagessen ausgefallen sind, auch gleich als Riesenportion
Dazu noch etwas Gemüsebrühe:Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. -
Wenn ihn der vermittelnde Verein nicht zurücknimmt: Klinken putzen beim regionalen Tierschutz. Unter Umständen mehrere Vereine dafür abklappern. Und recht wahrscheinlich eine Abgabegebühr bezahlen und möglicherweise ein paar verärgerte Kommentare schlucken. Die regional arbeitenden Tierheime sind in der Regel und völlig zu Recht nicht begeistert davon, einen auffällig gewordenen Blindimport eines anderen Vereins zu übernehmen.
Meistens findet sich jemand, aber einen Anspruch darauf gibt es nicht.
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Hier wird es immer besser. Aber bei uns ist die Angst ja täglicher Begleiter, heißt, wir arbeiten auch täglich daran.
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In einem anderen Thread, in dem es um einen großen Hund aus dem Auslandstierschutz geht, der schon mehrfach gebissen hat, wird geraten, das Tier schnellstmöglich in kundige Hände abzugeben, damit es noch Chancen auf einen guten Platz hat.
Ich frage mich nun, wo man möglichst schnell kundige Hände und einen guten Platz findet, sofern die Organisation, die den Hund bereits einmal unpassend verkauft hat, dies nicht bieten kann? Kleinanzeigen/Privatvermittlung sind wohl kein vielversprechender Weg, weil man zum einen die Beißvorfälle nicht verschweigen darf und zum anderen die derzeitigen unkundigen Halter sicherlich nicht beurteilen können, welcher Interessent kompetent ist.
Bleibt also das das Tierheim als Abgabestelle. Die Beißvorfälle müssen selbstverständlich auch dort angegeben werden sowie vom Tierheim an etwaige Interessenten weiterkommuniziert werden. Hat ein solches Tier der Größenordnung 40kg+ tatsächlich eine realistische Chance relativ zeitnah in sachkundige Hände vermittelt zu werden oder wird es voraussichtlich eher zu einem zukünftigen Langzeitinsassen werden?
Zur Verdeutlichung: Ich möchte nicht darüber diskutieren, ob eine Abgabe sinnvoll ist. Das steht für mich auch außer Frage. Aber ich frage mich ernsthaft, wohin man einen solchen Hund geben kann, damit es für das Tier passt und seine Chancen auf ein gutes Leben gewahrt bleiben.

Es kommt ein wenig darauf an. Bei Rassehunden mit Liebhabern, bei denen ein hohes Identifikationspotenzial mit der Rasse besteht, gibt es das öfter. Und natürlich findet sich auch immer wieder mal der „One in a Million“-Interessent für einen anderen Kandidaten
An sich ist das aber eine gute Chance auf Tierheim lebenslang, realistisch betrachtet. Mehrere meiner Gassihunde sind im Tierheim verstorben, eine nach 6 Jahren Aufenthalt, der Andere (ähnliche Problemlage wie in dem Thread, den Du meinst) nach 8.
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Menschen sind jede Sekunde ihres Lebens wandelbar und von so vielen verschiedenen Motivationen geprägt - und können über die gleiche Sache 5 verschiedene Dinge gleichzeitig denken. Und das Selbstbild ist auch nicht viel mehr als eine gute Geschichte, die man sich über sich selbst erzählt, man vergleiche einfach mal mit dem, wie andere die gleiche Lebensphase bei einem selbst beschreiben (außer natürlich, man hat sie gut überzeugt)
Und man ist anders, je nachdem, mit wem man es gerade zu tun hat. Ja, Menschen können sich ändern. Auch grundlegend. Die Frage ist, ob man es möchte. Oder festhalten möchte, bewusst oder unbewusst.Panta Rhei.