Beiträge von Phonhaus

    Deshalb werde ich Runas Schweigen nicht lesen, denke ich. Ich hab im Studium Michel Foucaults „Wahnsinn und Gesellschaft“ gelesen und ein paar historische Abwandlungen dazu, das hat mir als Einblick gereicht.

    Es mussten ja nicht nur die Frauen leiden - aber Devianz wurde bei ihnen si viel schneller und härter geahndet. Davon ist heute auch noch Einiges zu spüren.

    Ich guck hier gerne mal rein, aber die Disziplin für „regelmäßig“ habe ich nicht. Aber bei der „Mission“ muss ich schon passen: Hab ich nicht. Träume, Wünsche, Vorhaben und Hoffnungen: Das ja. Aber keine Missionen :smile:

    Für die nächsten Tage, wie viele es auch sein mögen, steht der alte Hund im Mittelpunkt und wir gehen entspannt und langsam. Und genießen jede Stunde.

    ihr seid sicher einw gute Familie für viele ganz normale begleithunde ohne schweres gepäck dass sie mit bringen.. Aber vl sind die nächsten schritte mit jerry nicht was ihr wollt oder mögt. Ankommen und liebe Menschen erfahren ist nämlich nur der erste Schritt auf dem.weg fpr einen solchen hund. Das könnt ihr mit Trainer bestimmt herausfinden. Er scheint nicht grundsätzlich gefährlich. Aber etwas unglücklich vermittelt. Deine Eltern solltennsich mit der Trainerunterstützung fragen,was siw bereit sind zu tun. Und wie hundehaltung mit jerry langfristig aussehen wird. Und dann für euch und für jerry entscheiden.

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    Ich glaube, Du bist im falschen Thread - Du wolltest zu Jerry, der die kleine Schwester und die Eltern anknurrt, oder?

    Sasa Stanisic - Herkunft

    Ich fand das Buch durchaus gut, aber einen wirklich bleibenden Eindruck hat es nicht hinterlassen. Die Geschichte war gut und flockig erzählt, viele wichtige Fragen wurden auf eindrucksvolle Weise angeschnitten. Die Erzählperspektive war nicht so meins und zu ausufernd wurde es mir schlussendlich auch. Dass das Buch dermaßen ausgezeichnet wurde ist mMn eher dem Thema als der tatsächlichen Qualität geschuldet. Aber es ist definitiv ein lohnendes Buch.

    Vergleiche finde ich schwierig. Einerseits geht es um die Folgen von Krieg, um Migration, Entwurzelung und Integration und Kulturclash, andererseits ist es eine Art „Coming of Age“ Geschichte. Und es ist ein Stück weit Kulturgeschichte der BRD. Ist an sich nicht mein Genre. Die beiden ersten Themen ungleich anders (und für mein Empfinden gelungener) aufbereitet hat Jonathan Safran Foer mit seinem „Alles ist erleuchtet“.

    Hier noch das, was ich im Rahmen der Challenge dazu geschrieben habe:

    „Herkunft“ von Saša Stanišić ist definitiv ein gutes Buch, wurde mir im weiteren Verlauf aber ein wenig zu geschwätzig. Trotzdem eine lohnende Lektüre. Und eine wichtige Erinnerung daran, wie nah Krieg sein kann und was Migration bedeutet.“

    Um es nochmal ganz klar zu sagen: Ihr habt hier den Fehler - und ja, hier ist wieder Rede von einem Fehler - gemacht. Wenn Ihr von irgendwem enttäuscht sein wollt, dann von Euch.

    Was erwartet Ihr von Eurem Hund? Dass der sein ganzes bisheriges Leben voll Erfahrungen und Strategien und angeborenen und erworbenen Verhaltensweisen auf einmal über den Haufen wirft, weil er jetzt bei Euch ist? Das wird und kann nicht passieren, wieso sollte es auch? Hunde können lernen, mit Menschen zusammen zu arbeiten, aber sie beten ihn nicht von Haus aus an, dass sind doch keine geistig versklavten Geschöpfe (wenn man sie nicht dazu macht). Gerade bei Hunden, die ein eigenes Leben geführt haben, muss man sich Vertrauen und Zuneigung erarbeiten.

    Was habt Ihr bisher dafür getan?

    Wie sehen Eure normalen Spaziergänge denn aus? Wieviel ist Freilauf, wie viel „Lockeres Laufen an Leine“ und wie viel ist „Fuß“? Das macht vermutlich auch noch einen Unterschied.

    Hier ist mehr als 95% Freilauf, da gilts für mich nur, einen akzeptablen Radius zu haben. An der Leine erwarte ich, dass sie sich mir anpassen ohne Zug oder Ankerwerfen - bei normaler Reizlage. Bei meiner Angsthündin kann ich noch keine perfekte Leinenführigkeit voraussetzen, wenn sie was erschreckt, dann hat sie Fluchtimpuls. Und gegen den anzugehen ist harte Arbeit für sie, da erwarte ich keine Perfektion und fordere sie auch nicht ein.

    Fuß war eine ganz eigene Übung, nicht anders als Sitz oder Platz. Da ich Fuß selbst nicht besonders mag, war das Training auch harte Arbeit für mich :lol: