Beiträge von Phonhaus

    Ronja schläft seit einigen Monaten auch gelegentlich so fest, dass man sie sanft wachrütteln muss. Manchmal braucht sie nach dem Aufwachen auch ein Weilchen, bis sie orientiert ist. Taub ist sie nicht, sie hört aber etwas schwerer. Wobei das - denke ich -:bei ihr eine Mischung aus Schwerhörigkeit und verlangsamter Reizverarbeitung ist.

    Wenn sie komplett „da“ ist, hört sie die Kühlschranktür auch zwei Räume weiter noch genauso effektiv wie früher :smile:

    Hier tatsächlich nicht, jedenfalls nicht, dass es bekannt wäre. Früher mal ja. Aber auch wenn hier noch einige der „alten Herrenschaft“ im Wald unterwegs sind (bei denen es mich auch echt graust beim Gedanken daran, dass die eine Waffe tragen), die letzten Jagdpächter waren tatsächlich sehr modern ausgerichtet.

    Nur dass gerade die halt auch ein besonderes Auge darauf haben, was hier an seltenen und geschützten Nagern und Bodenbrütern unterwegs ist. Und dann erst recht einen Hals bekommen, wenn sie Hauskatzen wildern sehen. Und auf viel Einsicht stoßen sie halt auch nicht.

    Ist schwierig. Wie alles an dem Thema.

    Ich bin da ein Stück weit resigniert - meine Einschätzung :( : Nach der allgemeinen Stimmung wird die Jägerin eine Strafe aufgebrummt bekommen. Die anderen Beteiligten kommen möglicherweise bei den nächsten paar Zusammenkünften an den „Katzentisch“ bzw. bekommen einen Rüffel. Dafür, dass sie zugelassen haben, dass es öffentlich wurde. Es wäre schön, wenn es in dem Zuge zu einer einheitlichen Regelung des Themas „Umgang mit gefangenen Katzen“ gäbe. Glaube ich aber nicht wirklich dran.

    An Chip- und Kastrationspflicht ist man ja schon lang dran, mal schauen.

    Die Frage, weshalb da eine von der Gestaltung her nicht legale Falle eingesetzt wurde, scheint insgesamt irgendwie nicht im Fokus zu sein? :ka: Die wird vermutlich aber bei der Entscheidung wg. Tierquälerei eine Rolle spielen.

    Die teils recht offen geäußerte Haltung aus der Jägerschaft, dass das, was im Wald geschieht, dort auch bleiben soll, finde ich natürlich nicht so toll (und das mit Bezug auf diesen Vorgang auch nich offen auszusprechen ist nun auch nicht besonders zielführend |)) Ich denke aber, dass sich durch den Vorfall viele darin wieder bestätigt fühlen werden. Was wiederum auch die Jagdgegner in ihrer Haltung bestärken wird.

    Einen sachlichen und vernünftigen Austausch über kontroverse Interessen erwarte ich nicht. Wäre schön, wenn ich überrascht würde.

    Meine Altkatze war zahm und versorgt und hat gejagt wie Sau :ka:. Gefressen hat sie es halt meistens nicht. Halsbänder mit Glöckchen oder so Scherzchen - die waren nicht mal einen Tag dran und sind ja auch nicht artgerecht.

    Ist auch hier eine Frage der Verhältnismäßigkeit, denke ich. Es gibt natürlich auch Freigängerkatzen, die einen wichtigen Job haben - eben auf Höfen. Wären es nicht so viele, dann wären sie bei ihren Kritikern auch nicht so verhasst.

    Bei uns war die Katze ziemlich joblos und hat sich ihr Vergnügen im angrenzenden Wald gesucht. Das war letztlich unnötig.

    Wenn gefangene Katzen Fundsachen sind, dann dürfen sich die Kommunen aber auch nicht aus der Verantwortung ziehen, wie Sventje es beschrieben hat. Dann müsste die Unterbringung bezahlt werden (und zwar für länger als 28 Tage).

    Wie gesagt: Das Video habe ich nicht gesehen, werde ich mir auch nicht angucken. Inwieweit die Jägerin Leid verursachend gepfuscht hat, kann ich daher nicht beurteilen, das würde ich den anwesenden Jägern überlassen. Aber das die gefangene Katze getötet wurde, das ist nach dem, was ich hier gelesen habe, mehreren Faktoren zuzuschreiben. Vermutlich zum Teil auch verhärteten Fronten zwischen Tierhaltern und Jägern.

    Diese Meinung hätte ich viele Jahre vorbehaltlos geteilt. Bis ich mal unsere eigene Katze im Hof beim „Spielen“ mit einer Eidechse aus einer streng geschützten Art erwischt habe, das arme Kerlchen nur noch erlösen konnte und dabei festgestellt habe, dass sie hochträchtig war :( :. (Diese Katze hätte übrigens eine Wohnungskatze sein sollen, sie hat sich aber den Weg nach Draußen freigepinkelt.)

    Seitdem sehe ich das Thema der herumstromernden Katzen doch mit etwas anderen Augen. Deshalb wird hier, obwohl ich Katzen sehr mag, nie wieder eine einziehen. Denn auch das Leiden dieser Eidechse war vermeidbare Tierquälerei.

    Edit: Ich würde halt immer auch überlegen: „Wofür brauche ich das?“ Ist das, was ich mur vom veränderten Verhalten für Hund und mich erhoffe, den Trainingsaufwand wert. Und welche Alternativen habe ich, um ans gewünschte Ziel zu kommen.

    Gehts bei Euch jetzt z. B. eher ums „Teamgefühl“, um die Gemeinsamkeit und um Entspannung. Oder gehts darum, dass er draußen wirklich eine Gefahr für sich, Dich und andere ist, weil er hoffnungslos ausrastet. Oder jagt er alles, was nicht bei 1 auf dem Baum ist und Du möchtest mit hm Ableinbarkeit üben ...

    „Außenfokussiert“ zu sein ist ja erstmal nur eine Eigenschaft. Bei seiner Herkunft und je nach Veranlagung möglicherweise auch eine grundlegende Eigenschaft. Die Frage ist: Welche Problemfelder bringt das für Euch mit sich, wie schwer sind die tolerabel bzw. wie hoch ist der Leidensdruck und was seid Ihr also bereit, in die Waagschale zu werfen, dass sich was ändert. Und wie viel Zeit ist dafür :smile: Was ist „muss“, was ist „hätte ich gerne“ und was ist realistisch.

    Und danach würde ich den Trainingsweg entscheiden.

    er ist keine Gefahr, weder für sich noch für andere. Ich bin nicht gut im erklären, aber ihr Gedanke dahinter ist, das er lernt, das er "nicht in der Verantwortung ist". Grundsätzlich. Ich regle für ihn. Und damit er das versteht, muss ich "erstmal alles" für ihn regeln, also auch wo und wann er schnüffeln darf. Ich verstehe also den Ansatz, finde es aber sehr schwierig umzusetzen, für mich ist das irgendwie zu extrem. Schnüffeln gehört für MICH zu den elementaren Grundbedürfnissen.

    Nee, dann habe ich wahrscheinlich nicht gut erklärt. Was ich meinte, ist: Bevor ich entscheide, wie ich trainiere, versuche ich mir erstmal klarzumachen, wie wichtig mir das Trainingsziel ist und wie viel Zeit ich habe, es umzusetzen. Und danach entscheide ich, wie viel Energie ich ins Training investiere und wie sehr ich auch zu Methoden greife, die eigentlich nicht so mein Fall sind.

    Beispiel aus meinem Alltag: Ich habe eine Angsthündin, die sehr stark auf Straßenverkehr reagiert hat, mit Fluchtreflex und Unansprechbarkeit, ich hatte, wenn ein Auto vorbei gefahren ist, wirklich Speedy Gonzales mit am Boden durchdrehenden Füßen am Geschirr.

    Jetzt habe ich aber den Bonus, dass ich in einer sehr verkehrsarmen Umgebung lebe und sie auch nirgendwo mit hinnehmen muss, wo mehr Verkehr ist. Also war für mich das Training daran zwar wichtig aber ich hatte keinen zeitlichen Druck. Ich konnte also ganz langsam und bequem arbeiten - über grundsätzlichen Aufbau der Sicherheit und kleine Strecken in einer Umgebung, in der mal ein paar mehr Autos unterwegs sind. So, wie es für den Alltag gepasst hat.

    Wäre unsere Situation anders gewesen, hätte ich das in kürzerer Zeit erreichen müssen und entsprechend mehr Arbeit und Kontrolle reinstecken müssen. Und ggf. auch Trainingsmethoden wie Flooding anwenden müssen, die mir aber so gar nicht liegen.

    Lilly kann sich mittlerweile nur leicht angespannt setzen, wenn Autos vorbeifahren, bleibt völlig ansprechbar und ist auch sofort wieder entspannt, wenn sie weg sind. Das hat allerdings etwa zwei Jahre gedauert. Das, was sie mMn können muss (einfach zu ihrem eigenen Wohl) hat sie damit erreicht.

    Wenn Du den Sinn des Trainingsansatzes zwar verstehst, Dich damit aber nicht wohlfühlst, dann würde ich mich an Deiner Stelle fragen: Wie wichtig ist mir das Ziel (bin ich bereit, den Ansatz durchzuziehen, weil ich mir so viel davon verspreche, dass es sich lohnt? Gibt es andere Wege, das gewünschte Ziel zu erreichen, die vielleicht länger dauern, aber nicht so massiv eingreifen - und habe ich die Zeit dafür?

    Fertig mit Kategorie 3 (Auge auf dem Cover - natürlich das berühmte Auge in der Pyramide): „Das Lexikon der Verschwörungstheorien“ von Robert Anton Wilson.

    Nicht mehr ganz zeitgemäß (Ende der 90er) und tatsächlich ein Lexikon mit sehr kurzen Einträgen, aber von einem der Besten zum Thema. Wilson hat gemeinsam mit Robert Shea die „Illuminatus-Trilogie“ geschrieben, die mit Ecos „Das Foucaultsche Pendel“ mMn das Beste darstellt, was belletristisch zum Thema zu haben ist. In seinem Lexikon fasst er, garniert mit viel Witz und Ironie, Stichworte zum Thema Verschwörungstheorien, erwiesene Verschwörungen, unerklärliche Ereignisse, ungelöste Rätsel und Verbrechen zu einem bunten Strauß zusammen. Mit Querverweisen, falls man Lust hat, sich etwas näher ins jeweilige Thema reinzulesen. So findet man unter z. B. unter B „Barschel“ ebenso wie „Buckaroo Banzai“ und „Bob“. Hat mir gefallen.

    Zur Kategorie 4 (englisches Wort im deutschen Titel) habe ich mir „Eine echt verrückte Story“ von Ned Vizzini ausgesucht.

    Ich würde dafür nach Wörtern suchen, die auch im Deutschen gerne in der englischen Version genutzt werden. „Inspector“ oder „Detective“ würden mir da spontan einfallen. In den Büchern von Ben Aaronovitch (sind aber Teil einer Reihe) kommen viele britische Ortsnamen vor. Bei Autoren, die typisch britische Krimis schreiben, findet man öfter Ortsnamen oder eben Polizeititel.

    Wenn man was Leichtes sucht, ist z. B. „Cottage“ bestimmt ein guter Suchbegriff.

    Bei Interesse für historische Romane würde ich nach englischen Namen für bestimmte Epochen gucken (gaslight z. B.). Und für fast jedes Genre gibts ja Begriffe, die immer wieder gerne auftauchen.

    Wer wie ich Skoobe hat, kann den entsprechenden Begriff gleich da in die Suche eingeben und kann bei Interesse auch gleich ausleihen :hust: Mal zu gucken, was der entsprechende Autor sonst noch hat, schadet auch nicht. Die Titelgestaltung ist ja oft möglich. So etwa ist da meine Herangehensweise.