Beiträge von Phonhaus

    Hier müssen Tierheime auch keine Abgabetiere aufnehmen. Der (inoffizielle) Leitsatz früher war: „Wir tuns trotzdem, weils a. unser Job ist und b. besser, als dass der Hund dann einfach ausgesetzt oder vorm Tierheim angebunden wird.“ was übrigens immer noch öfter vorkommt.

    Das Argument b. würde mit einer europaweiten Chip- und Registrierungspflicht weniger gravierend. Aber da sind wir noch nicht. Nur geraten viele Tierheime halt immer mehr an die Grenze ihrer Kapazitäten.

    Der Halter eines Hunds kann die Tötung übrigens selbst veranlassen. Da braucht es auch keine Ethikkommission, dass ist dann Entscheidung des Tierarztes. Was, auf gut deutsch, für den eine Arschkarte ist.

    Ein Tierheim kann prinzipiell schon unter Einbeziehung des VetAmts die Tötung eines kranken oder gefährlichen Tiers veranlassen, die Entscheidung wird dann von einer kleinen Ethikkommission getroffen.

    Bringt nur eigene Probleme mit sich, emotional und im Ruf/der Außenwirkung.

    Avocado

    Ich bin da im Anspruch ganz Deiner Meinung. Es ist halt nur nicht realistisch. Menschen neigen dazu, Situationen aus ihren Bedürfnissen her zu bewerten und entsprechend zu handeln. Im Umgang mit Tieren fehlts halt auch öfter mal an Selbstreflexion. Und dazu kommt der Wunsch, gut dazustehen, der die Geschichte auch nochmal verzerrt. Kommtvdazu, dass die Abgabesituation unangenehm ist, die (notwendigen) Fragen als übergriffig empfunden werden und in so einer Konstellation natürlich auch die Angst da isr, dass der Hund nicht übernommen wird. Dann werden manche Sachen halt auch nicht erzählt.

    Es ist immer die eigene Wahrheit, die erzählt wird. Nicht das, was ein möglichst objektiv Beurteilender von Außen sieht. Hat man hier die Tage doch auch erst erlebt. In einer sehr milden Variante übrigens. Dass jemand handfest lügt, um sich einen Vorteil zu verschaffen, kommt als Möglichkeit noch dazu, klar. Aber die hausgemachte Wahrheit reicht oft schon aus.

    In Deutschland sind Abgabegebühren i. d. R. vertraglich festgelegt. Pauschalen oder Tagessätze. Ist durchaus üblich, das alte, kranke oder problematische Hunde mehr kosten. Das dann aber im Nachgang zu ändern, wenn man was erfahren hat - dann heißts halt wieder ganz schnell „der Tierschutz schnüffelt den Leuten hinterher, erpresst sie, nachdem schon was vereinbart war ...“

    Ist traurig. Ist aber so :ka: Muss man mit leben und das Tier im Nachgang halt so gut einschätzen, wie man kann. Die Gefahr, das Trigger übersehen werden (die hätten bekannt sein können) besteht trotzdem. Ebenso die Gefahr, dass ein als bei einigermaßen empathischer Führung unproblematischer Hund als brandgefährlich eingeschätzt und entsprechend behandelt wird.

    Ist es ein sehr rutschiger Untergrund, auf den er springt? Das Springen selbst finde ich jetzt auch nicht problematisch. Ungünstig wärs, wenn er gar so sehr ins Schlittern kommt und ihm z. B. die Vorderpfoten wegrutschen, während das Hinterteil noch auf der Couch klebt.

    In letzterem Fall würde ich rutschsichere Vorleger auf die Stelle legen, auf der er aufkommt. Am Sichersten sind Schmutzfangmatten.

    Avocado

    Sowas passiert verhältnismäßig häufig. Bei Abgabehunden wird meiner Erfahrung nach öfter nicht alles gesagt. Oder gewaltig übertrieben. Das aber oft auch einfach wegen blinder Flecke oder situativer Überforderung.

    FrekisSchwester

    Zuchtverbot für Listenhunde hängt vom Bundesland ab. Das Importverbot gilt generell.

    OEB sind ein wenig ein Grenzfall. Da es in Ländern mit Auflagen schief gehen kann (nicht muss), ist es einfach nicht zu empfehlen, da ne Umgehung zu versuchen. Im Zweifelsfall büßt vor allem der Hund.

    aber ich bin enttäuscht und vom Nachwort sogar ein Stück weit entsetzt. Eine Autorin, die aus meiner Leseliste gestrichen wurde

    Wieso das denn? :shocked: klingt ja übel.

    Ich würds mal „unüberbrückbare ideologische Differenzen“ nennen |)

    Achtung Spoiler

    Eine Autorin, die eine glorifizierte „ein paar Marines werden vom Oberkommando verar... und treten trotzdem tausenden Außerirdischen lässig in den Hintern“ Geschichte mit der Schlacht von Rorke‘s Drift (Zulukrieg) assoziiert, hat sichs mit mir verdorben. Ja, war eine Handvoll gegen eine Mehrheit. Nichtsdestotrotz hatte die Handvoll da nichts verloren und so leichtfertig mit dem Thema Imperialismus umzugehen nervt mich.

    Ein bisschen weitergekommen:

    7: Lies ein Buch mit Deiner Lieblingsfarbe auf dem Cover

    Petrol und blau - ausgewählt habe ich die chinesische SF Kurzgeschichtensammlung „Quantenträume“, verschiedene Autoren, die im Bereich SF/Phantastik in China Rang und Namen haben. Natürlich unterschiedliche Qualität, aber es waren ein paar herausragende Geschichten dabei. Wer das Genre und das Format mag: Leseempfehlung.

    8: Lies ein Buch, das Du schon lange im Auge hast, an das Du Dich aber nicht rangetraut hast

    Lang ist relativ - es ist recht neu. Aber ich wollte es eigentlich gleich nach Erscheinen haben und hab mich nicht rangetraut, weil 59 Euro für ein einzelnes Buch eigentlich meine Schmerzgrenze sprengen. Jetzt hat die Challenge mir den perfekten Grund geliefert :lol: Ich habs heute aber erst angefangen, weil es heute eingetrudelt ist. Und ich werds nicht am Stück lesen (können), es wird mich ein paar Wochen in der Challenge begleiten:

    „Das Begehren und seine Bedeutung - Das Seminar VI“ von Jacques Lacan.

    9. Lass den Hund aussuchen

    Getrickst

    Da ich ja an sich fast nur elektronisch lesen möchte, habe ich mir mit Zetteln mit Buchnamen und Leckerchen beholfen. Lilly musste diesmal den Sparringsparter geben, wie jede neue Situation fand sie - wie man deutlich sieht - den Versuchsaufbau ziemlich gruselig. Hat dann aber zielsicher eine Wahl getroffen und war wieder versöhnt:

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    :smile:


    Es wurde Tanya Huff - „Im Dienste der Föderation“. Ich mochte Tanya Huff mit ihren „Chroniken der Hüter“ recht gerne. Amüsante Urban Fantasy mit weiblichen Heldinnen, die geschrieben wurde, bevor das Genre explodiert ist, in dem toughe weibliche Protagonistinnen mit mal mehr, mal mit weniger Humor männlichen paranormalen Protagonisten in den mal mehr, mal weniger behaarten Hintern treten.

    Bei dem Buch hier handelt es sich um Military SF. In ihrer übleren Ausprägung. Recht amüsant geschrieben, aber ich bin enttäuscht und vom Nachwort sogar ein Stück weit entsetzt. Eine Autorin, die aus meiner Leseliste gestrichen wurde.