Beiträge von Phonhaus

    14.01.: Bist du ein Anführer oder ein Mitläufer

    Urgs - was ne Frage.

    Klugscheißereinwand

    Gegenfrage: Wie kommt man darauf, situationsabhängige Positionen innerhalb eines meist artifiziell geschaffenen Hierarchiegefälles als Charakter- oder Persönlichkeitseigenschaften (noch dazu in Form des „Tertium non Datur“) vorauszusetzen?

    Wenn überhaupt, dann ein „Marginal Men“ :lol:.

    Du nervst!

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    Du neervst!! :fluchen:

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    Herrchen - das Weib nervt :rotekarte:

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    Ich wünsche Deinem Hund erstmal gute Besserung.

    Zum Verhalten würde ich auch sagen: Sieh erstmal zu, dass er wieder gesund und schmerzfrei wird und halte so lange andere Hunde einfach von ihm fern.

    Und den Tipp mit der Physio würde ich nochmal aufgreifen. Wenn er sowieso schon Gelenkprobleme hat, kann dort geguckt werden, ob es Blockaden gibt, ob irgendwo schmerzhafte Verspannungen oder Schwellungen gibt. Da kannst Du ggf. auch daheim was tun, mit Massage, heißer Rolle oder so. Aber da würde ich mich erstmal anleiten lassen. Es war ja auch eine ganz schöne Wucht, die da auf ihn eingeprallt ist.

    Wenn er wieder so locker wie möglich in seinen Bewegungen ist, dann kann man am Verhalten nochmal gucken.

    Um es nochmal gesagt zu haben: Ich finde es toll, wenn jemand was selbst baut.

    Aber nicht so für dieses Thema, denn da ist genau das ausladend wirkende Design, das Dir glaube ich missfällt, einfach nur sinnvoll. Ich würde Dich ja wahnsinnig gerne engagieren, um Gelenke für meine Marionetten zu bauen - aber auch den gezeigten Korb würde ich keinem meiner Hunde oder Gassihunde anziehen.

    Anyway, ich will Dich nicht weiter nerven, verabschiede mich daher hier und wünsch Dir für Gina alles Gute und stete Entwicklung.

    Hmh. Selbstbestimmung ist für mich so was wie die Frage nach der oder der Wunsch nach der körperlichen und geistigen Autonomie. Quasi - hochgestochen gesagt - das (nie erreichte) Ziel der „individualistischen Menschwerdung“ |).

    Ich glaube (und hoffe), dass unsere Hunde sich mit solchen Konzepten gar nicht groß rumschlagen. Ihre Fähigkeit, sich an ihre jeweilige Situation anzupassen und im Rahmen der inneren wie äußeren Möglichkeiten und ihrer Wünsche (seien diese nun genetisch vorgegeben oder sozialisiert) das Beste für sich rauszuholen - das ist es, was ich an meinen Hunden richtig bewundere. Hätte ich auch gerne. Ein bisschen mehr davon zumindest.

    Heute kurzfristig frei genommen, weil ich ziemlich am Schniefen bin. Daher gabs zweimal warm. Zum Frühstück/Mittagessen Rote Bete/Kartoffelcremesuppe. Zum Abendessen Valesse Tomatenschnitzel mit Süßkartoffel/Kartoffel/Cheddar-Tortilla und Gemüsesalat.

    Mann hatte als Alternative fürs Mittagessen Reste Gulasch mit Maccheroni.

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    Pfuh. Ich find die Frage schon sehr schwierig. Selbstbestimmung ist ne menschliche Kategorie und auch da schon extrem problematisch (schon, ganz ohne die Psychoanalyse zu bemühen, mit noch umso mehr :lol:). Und Führung äußert sich in ganz unterschiedlichen Dingen. Grob gesagt ist es hier auch völlig vom Hund und der Situation abhängig. Davon, was ich brauche genauso wie davon, was der jeweilige Hund braucht.

    Da wir in einer sehr geschützten Blase leben, haben meine Hunde viel Freiheiten. Sie sind größtenteils offline, können draußen viel toben und erkunden. Jagen und Mist fressen unterbinde ich dafür recht strikt. Sie dürfen auch mal Wege vorschlagen und über die Länge des Gassigangs entscheiden. Sie dürfen betteln und sich in Haus und unserer Wohnung frei bewegen. So lange sie sich auf Aufforderung trollen. Sie dürfen liegen und sich selbst beschäftigen, so lange sie sich nicht mobben und nichts von mir kaputt machen (was in Lillys Fall wegen ihres Bettwäschefaibles nicht ganz perfekt läuftxD). Sie dürfen ungestört fressen, aber Selbstbedienung ist nicht.

    Ronja ist recht eigenwillig und hat Spaß dran, Menschen zu veräppeln, zu tricksen und ihren Willen durchzusetzen. Ich hab da auch Spaß dran und erlaube ihr das öfter. So lange es im Notfall „funktioniert“.

    Für Lilly (Angsthund) war hier sowas wie Selbstbestimmung überhaupt nur durch Führung und angeleitetes Lernen zu erreichen. Sie braucht das Team im Hintergrund, um situativ mutig eigenständig handeln zu können. Ist das jetzt geführt oder eigenständig? :ka:

    Ich könnts echt nicht einordnen.

    13.01.: Wohin willst du als nächstes Reisen?

    Physisch möglichst lange gar nicht. So lange Ronja lebt, reisen wir nicht mehr. Und so lange Lilly und mein Mann leben, heißt es: Nicht weit weg und möglichst ruhig. Und Fliegen mag ich nicht mehr privat.

    Aber dafür reise ich mit jedem Buch, das ich aufschlage, ganz weit weg. Ich war sogar schon mal in einem Restaurant am Ende der Galaxis :lol:

    In Deutschland besagt die gesetzlich einschlägige Vorschrift, dass ein „Wirbeltier nur aus vernünftigen Gründen getötet werden“ darf. Was ein vernünftiger Grund ist, das liegt, wenn es keine amtliche Anordnung oder Entscheidung eines Ethikkommitees gibt, in der Entscheidung des Tierarztes. Der trägt dann aber im Zweifelsfall auch das Risiko, rechtlich belangt zu werden, wenn er falsch entscheidet.

    @Lurchers

    Jeder Tierarzt, bei dem ich bisher war, stand zumindest schon mal vor dieser Entscheidung. Obs getan wurde oder nicht, das kann ich Dir nur für die Fälle beantworten, bei denen ich weiß, dass Tiere in Privathand nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern verhaltensbedingt eingeschläfert wurden. Ja, das gibt es. Aber der Tierarzt ist da in einer wenig beneidenswerten Situation.

    Bis weit in die achtziger Jahre hinein sind unerwünschte Tiere, wenn sie nicht beiseitegeschafft und irgendwo verscharrt wurden, einfach ausgesetzt worden. Spätestens dann mussten sie untergebracht werden. Die Tierheime haben damals noch regelrechte Kampagnen gefahren, damit Interessenten die Tiere abgeben, anstatt sie zu ersäufen, zu erschlagen oder auszusetzen.

    Und bei Unvermittelbarkeit war zumindest in einigen Tierheimen auch recht schnell ein Ende angesagt. Das ging noch über die Zeit hinaus. Nach Einführung der Listen wurden massenhaft völlig unauffällige Hunde, die rassenbedingt eingezogen wurden, nur wehen der Rassezugehörigkeit getötet. Dass Tierheim Hamburg z. B. ist seinerzeit damit schlussendlich auch heftig in die öffentliche Kritik geraten, weil ein engagierter (und selbst nicht unumstrittener) Tierarzt eine richtige Front dagegen in Bewegung gesetzt hat.

    In Wahrnehmung und Anspruch hat sich seitdem gerade in Bezug auf Hunde viel verändert. Mehr, als die Praxis mitziehen konnte.

    SpaceOddity

    Grundsätzlich hast Du da recht, da hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Es gibt von den VetÄmtern auferlegte Betreuungsschlüssel, also eine vorgegebene Anzahl von Pflegern pro X Tiere, die verlässlich da sein muss. Das können aber, meine ich, z. B. auch Azubis oder 1 Euro Jobber sein.

    Gassi und Training läuft allerdings breit gefächert auf ehrenamtlicher Basis.