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Beiträge von Phonhaus
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Baden?
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I
Heute ist der Tag, an dem ich ohne Einschränkungen jedem Phonhaus Beitrag beipflichten kann. Hoffentlich kommt kein Meteorit herunter. Zur Feier des Tages und zur Vervollständigung des offtopics ein entwürdigend pink gefärbtes Pomsky
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich bin heute mal nett und wünsche stattdessen 6 Richtige im Lotto

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Da liegt vielleicht ein Knackpunkt. Ich sehe die „Würde“ des Tiers nicht darin verletzt, dass man Schleifchen, Glitzer, Mäntelchen dranbindet oder Farbe dran macht. Auch nicht als Erniedrigung. Nichts davon kann ein Tier meiner Meinung nach würdelos erscheinen lassen.
Ich sehe die Würde da Tiers darin verletzt und das Geschöpf erniedrigt, es züchterisch zu einem dysfunktionalem und leidbehaftetem Leben zu verdammen, 24/7 fundamentale Bedürfnisse zu deckeln, es auf leiderzeugende Weise artwidrig zu halten, zu füttern und unterzubringen, es industriell und/oder kapitalistisch ohne Rücksicht auf seine Bedürfnisse zu verwerten. Ich sehe seine Würde darin verletzt, dass man diese gängige Praxis aus seinem Bewusstsein verdrängt. Ich sehe seine Würde darin verletzt, dass man dem Teil von ihm, der eigen und lebendig ist, nicht um seines Lebendigseins Willen respektiert. Ich sehe seine Würde darin verletzt, dass man es ausrottet. Wo auch immer ich gesamtgesellschaftlich hinsehe, sehe ich verletzte Tierwürde
Aber nicht beim Rudel von
@Rübennase . Da sah ich - zumindest bei dem Abbild auf dem Fernseher - glückliche Geschöpfe. -
Ronja war für mich erst Senior, nachdem nach ihrem ersten Vestibularsyndrom (mit knapp 14) schlagartig ganz viel nicht mehr ging, was vorher kein Problem war. Vorher hat man ihr das Alter nur daran angemerkt, dass mehr als 12 bis 15 KM Wanderungen mühsam wurden (wir sie daher auch nicht mehr gemacht haben) und sie zwischendrin zwei bis drei Pausen gebraucht hat.
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Wenns argumentativ das Deiner Meinung nach dasGleiche ist - würdest Du da dann auch die Frage bzw. den Vergleich in den Raum stellen, ob es genauso ok oder nicht ok ist, wenn man das mit dementen alten Menschen oder Babys macht?

Um deviante Sexualität, Inzest, Zoophilie ... kreisen die stärksten Tabus, die Menschen internalisiert haben. Das muss man nicht logisch finden. Aber gerade, wenn man das weiß, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, mit diesen Fragen und den dadurch ausgelösten Bildern und Gefühlen sensibel umzugehen. Als Beispiel für ähnliche Argumentationsstrukturen sehe ich das nun tatsächlich nicht.
Ich finde, dass man alles, inkl. der härtesten Tabus hinterfragen kann und soll. Es gibt einen Haufen Tabus die keinen Sinn ergeben. Fast alles an „Tabu“ und „ungute Gefühle dabei“ ist anerzogen oder durch Erlebnisse geprägt. Damit meine ich nun sicher nicht Inzest und co. Und ja, ich mache das selber. Und ich kann auch ganz gut damit leben, dass für mich gewisse Sachen gefühlsmässig falsch sind, auch wenn objektiv niemand zu Schaden kommt. Würde ist nichts messbares. Grenzbereiche sind Grenzbereiche.
Darum ja, finde ich schon, dass wenn jemand mit „es schadet nicht und der Hund wehrt sich nicht“ argumentiert und sowas wie „Würde“ oder „fühlt sich übergriffig an“ nicht als Argument akzeptiert, dann sich umgekehrt fragen sollte, ob er nicht selber so Bereiche hat wo er entgegen harten Fakten (Schmerz usw) etwas ablehnt aus denselben Gründen. Und da ich die Diskussion schon mal hatte habe ich dieses Beispiel gebracht. Im übrigen war es auch dort so, dass ein Teil der Leute der Meinung war, man dürfe nicht mal darüber reden. Das waren teils Leute die Sportpferde in der Einzelbox hatten.
Mag polarisieren. Trotzdem bleibe ich dabei. Auch ohne direkten Schaden kann sich etwas falsch anfühlen. Und ja, man sollte seine Schubladen von Zeit zu Zeit öffnen und überprüfen was drin ist.
Hat sich mit meinem Beitrag überschnitten.
Ja. In manche Schubladen muss man schauen. Ja, manche Tabus muss man offenlegen. Ja, manche Wunden muss man freilegen. Die Frage - auch keine einfache Frage - ist wann und wofür. Meine ganz persönliche, zugegebenermaßen viel zu simple Antwort wäre: Wenn es hilft, zu versöhnen und/oder zu heilen.
Denn ansonsten instrumentalisiert man meiner Meinung nach Leid (in Tabus und Tabubrüchen steckt immer auch Verletzung und Leid), weil man (warum auch immer) einen Schockeffekt erzielen will.
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Die Frage, die hier aufgeworfen wird, ist letztlich die von umfassender Rationalisierung und instrumenteller Logik, die als vollkommen unabhängig und losgelöst vom behandelten Akt, Gegenstand (oder eben Lebewesen) betrachtet wird. Nein, weiß Gott keine einfache Frage, seit Kant haben sich viele schlaue Köpfe vergeblich den Selbigen daran zerbrochen. Und - in Deutschland - historisch zudem außerordentlich vorbelastet.
Damit kann - und muss man sich in manchen Gebieten sicher auch - gerne sehr ernsthaft befassen. Aber auch hier: Das als rhetorische „Waffe“ in einer Diskussion über Farbe am Hund heranzuziehen entspricht tatsächlich nicht meinen Wertvorstellungen. Und ich hab schon wegen einer leichten neurologischen Devianz weniger Probleme mit Tabus als die meisten Menschen, die ich kenne.
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Wenns argumentativ das Deiner Meinung nach dasGleiche ist - würdest Du da dann auch die Frage bzw. den Vergleich in den Raum stellen, ob es genauso ok oder nicht ok ist, wenn man das mit dementen alten Menschen oder Babys macht?

Um deviante Sexualität, Inzest, Zoophilie ... kreisen die stärksten Tabus, die Menschen internalisiert haben. Das muss man nicht logisch finden. Aber gerade, wenn man das weiß, spricht meiner Meinung nach nichts dagegen, mit diesen Fragen und den dadurch ausgelösten Bildern und Gefühlen sensibel umzugehen. Als Beispiel für ähnliche Argumentationsstrukturen sehe ich das nun tatsächlich nicht.
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Sind nicht meine Farben
Aber hässliche Hunde gibts meiner Meinung nach gar nicht (nur sehr, sehr bedauernswerte, aber das ist ein anderes Thema und das sehe ich hier null).Nö, tatsächlich gefällt es mir optisch nicht, wenn es „nur“ um die Farbe geht. Das Zusammenspiel und die Harmonie zwischen Hunden und Halterin und die Wärme, die da schon förmlich vom Bildschirm abgestrahlt haben, haben mir hingegen außerordentlich gut gefallen. Und schlagartig hab ich gern hingeguckt. Auch wenn ich weder Rosa noch Lila mag.
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Ich denke mal die wirklich schlimm verunstalteten Hunde, wirst du im Wald auch nicht treffen.
Ich wohne nicht im Wald oder auf dem Baum. Ich wohne in einer "kleinen Großstadt" mit Hundefriseuren und eine Menge Hunde. Ich gehe auch an Orte, an denen man alle Sorten Mensch und Hund antrifft. Und vielleicht ist es in Städten wie Köln, Frankfurt, Berlin und Düsseldorf anders, aber es ist trotzdem nicht die Regel.
Ich arbeite in Frankfurt und hab da studiert. Gut, seit knapp einem Jahr bin ich im HO. Aber in den 26 Jahren davor bin ich mehrmals in der Woche nach Frankfurt gependelt. Auch in Parks oder Ähnliches. Ich hab noch nicht einen gefärbt bunten Hund live gesehen.