Hi, nein, ich hab mich nicht auf Deinen Beitrag bezogen. Von meiner eigenen Praxis her stehe ich da ja nicht mal zu Dir im Widerspruch, ich füttere nicht vegetarisch (und habe persönlich weniger ein Thema damit, für Nahrung zu töten, als damit, Lebewesen als industrielles Massenprodukt zu betrachten).
Wobei ich das „unweigerlich“ für Hunde differenzierter betrachten würde. Auch in die Fleischfütterung bei Hunden spielt viel Ideologie mit rein und aussagekräftige wissenschaftliche Untersuchungen zu (gesundheitlichen) Kosten und Nutzen vegetarischer Hundeernährung sind noch rar. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Zukunft da interessante neue Aspekte bereithält und bin gespannt.
Mir gings wirklich um die Keule und die mir nicht logisch erscheinende Forderung, die noch nicht mal im direkten Zusammenhang mit der aufgeworfenen Frage stand. Ich mache mir durchaus genauso bewusst, was ich meinem Mann „füttere“, wie meinen Hunden. Und habe schon manchmal ein Problem damit - was sollte auch falsch daran sein, sein eigens Handeln zu hinterfragen bzw. die problematischen Aspekte an dem anzuschauen, was man tut? Ich denke im vielmehr nicht, das Weggucken für uns auf lange Sicht hilfreich ist. Aber auch das ist ein anderes Thema (und ein Minenfeld
).
Das heißt aber absolut nicht, dass ich irgendwem was Ideologisches aufzwinge, was nicht für ihn passt. Wertungen und Bewertungen sind subjektiv, das ist doch völlig klar. Ich erwarte von
Niemandem, meine Bewertungen zu teilen. Ich mag es aber auch nicht, gleich bei Diskussionsbeginn Denkverbote und Gebote um die Ohren gehauen zubekommen. Es wäre einfach total schön, wenn man sowas mal ganz ohne Dogmen diskutieren könnte. Aber dafür triggert das Thema vermutlich zu sehr.