Beiträge von Phonhaus

    Hört sich gut an. Die Madam hier konnte nix,- nicht laufen, eigenständig fressen oder trinken oder sich entleeren. Waren schon andere Voraussetzungen. Allerdings ist bei ihr das erste Anzeichen auch nicht erkannt worden (bis ich beim Tierarzt war, wars auch schon wieder rum und die gingen von einem kurzfristig eingeklemmtem Nerv und panischem Frauchen aus). Die Infusion gabs daher erst drei Tage später.

    Ich drücke die Daumen für gute Besserung.

    Bei Ronja hats nach der ersten Attacke 3 Wochen gedauert, bis sie wieder leidlich normal gelaufen ist, aber es wurde. Mittlerweile ist ihr letzter schlimmer Anfall ein Jahr her und sie ist fröhlich und für ihre 15 auch noch gut drauf.

    Allerdings hatte sie das Alter nach dem ersten Anfall eingeholt, das man vorher gar nicht bemerkt hat.

    Aber da möchte ich auch nochmal das unterstreichen, was dagmarjung schon gesagt hat: Es sollten ausgewählte Freundschaften sein, bei denen es gut zusammenpasst. Viele, auch schon seit Jahren erfahrene, Hundehalter können fröhliches entspanntes Spiel nicht von Mobben und Hetzen unterscheiden. Wir haben hier so eine Kandidatin im Dorf, eine junge Setterhündin. Die Besitzer (Hundehalter seit 30 Jahren) erzählen, dass die bei einem Spaziergang mit fünf verschiedenen Hunden spielt und die dann platt sind, während ihre Hündin immer noch Energie hat. Was sie nicht sehen, ist, dass diese Hündin höchst rüpelig ihren Jagdtrieb an anderen Hunden abarbeitet und sich dabei immer weiter reinsteigert.

    Die Dummy-Threads habe ich ja schon erwähnt. Hier gibt es auch den Körpersprache-Thread, da werden u. A. solche Sachen besprochen. Wichtig ist eine gute Balance. Vor allem soll sie ja lernen, ihr Hirn zu benutzen :smile: Was für Junghunde nicht immer einfach ist.

    Ich finde freies Spiel für junge Hunde im Gegenteil sehr wichtig (wenns Spiel ist und nicht Rumgemobbe). Sie lernen voneinander und können Energie rauslassen. Und ich denke nicht, dass ausgewählte Hundefreundschaften dazu führen werden, dass Deine Hündin unterschiedslos zu allen anderen Hunden will

    Die Dosis ist dann halt wichtig und das sie zwischendurch wieder zur Ruhe kommt und sich das Hirn nicht komplett wegballert. Da müsstet Ihr wahrscheinlich im Augenblick regulieren (und den hormonellen Umbau ggf. abwarten). Das Regulieren würde ich dann aber nicht als Gehorsamsübung aufziehen (jedenfalls nicht am Anfang - das könnte nur wieder zu Frust für Euch beide führen), sondern indem Ihr die Spieler zwischendrin mal verhaftet, ggf. mit einem besonders schönen Leckerchen. Um sie dann auch wieder spielen zu lassen.

    Ich glaub, bei Euch ist im Augenblick einfach etwas viel Druck im Spiel. Hatte ich bei meiner ersten komplett selbst erzogenen Hündin auch. Nur hat da der halbe Terrier im Labbi-Aussiemix die Zusammenarbeit mit einem demonstrativem Stinkefinger komplett eingestellt und mich stehen lassen. Das hat mich recht schnell von zu viel Druck und zu früh zu hoch geschraubten Erwartungen geheilt :lol:.