Beiträge von Phonhaus

    Hmh. Ich finde den Gedankengang mit dem „Grenzen testen“ bei einem Welpen schon schwierig, das ist sehr menschlich gedacht.

    Welpen hatte ich bisher erst einen, und da kams drauf an, um was es ging und wie die Situation war. Gehts Dir ums Beißen, Dinge anknabbern/klauen/fressen, Couch entern,Katze triezen ...?

    Hi,

    erstmal herzlich willkommen hier :smile:

    Wenn ich als Gassigänger - meine eigenen sind nur kniehoch - „Kaliber“ an der Leine hatte, habe ich gerne mit Doppelsicherung gearbeitet. Sprich: Ein wirklich gut sitzendes stabiles Geschirr (im Idealfall mit Haltegriff), ein breites Halsband und an Beidem eine Leine (Manche nehmen auch eine Doppelleine, mir waren zwei Leinen lieber). Der Zug auf dem Geschirr. Es ist erstmal eine Umgewöhnung, aber man kann das üben. Und einen Maulkorb drauf als zusätzliche Sicherheit.

    Bitte kein Stachler. Abgesehen davon, dass das tierschutzwidrig und kein Start in eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist, kann Schmerz auch dazu führen, dass der Hund sich umdreht und gegen den Halter geht. Es gibt andere Hilfsmittel(Halti), deren Gebrauch aber von einem guten Trainer erklärt und angeleitet werden sollte.

    aliinaa1309

    Das wird schon werden :smile: Die Routine kommt mit der Zeit, fast niemand ist als perfekter Hundehalter geboren.

    Die ersten 2 Jahre Training mit Ronja (kein so ganz einfacher Hund) habe ich ganz viel gelesen, gelernt, geübt, trainiert nach Lehrbuch, zugehört, Kurse gemacht. Und dann kam irgendwann der Punkt, dass ich mich gefragt habe, was ich kann und was mir wichtig ist und meinen Hund angeguckt und überlegt habe, was sie kann und was ihr wichtig ist. Und dann darauf gemeinsames Training aufgebaut und ein bisschen weniger woanders zugehört (wobei lernen und Rücksicht auf Andere immer wichtig ist, natürlich. Aber das Team bildet sich halt vorwiegend über den Bauch. In vielerlei Hinsicht :smile:)

    Das war irgendwie, als sei ein Knoten geplatzt, da ging ganz viel auf einmal wie von selbst.

    Ich drücke Euch die Daumen.

    Ja, Narkosen gibts mittlerweile in gut verträglichen Varianten auch für Senioren. Es gibt halt trotzdem die „Sonderfälle“ bei den Hunden. Und da legen sich Tierärzte verständlicherweise auch nicht gerne fest, können sie ja nicht.

    Bei uns ist es das rezidivierende Vestibularsyndrom. Man weiß im Endeffekt nicht, woher es kommt, man weiß nicht, was einen Schub auslöst und man weiß nicht, ob sie nach der nächsten Attacke das Gleichgewicht wieder findet. Nur ganz klar: Lange reglos Liegen ist fürs Gleichgewichtsorgan Mist.

    Bei der ersten Attacke haben wir 5 Tage lang gelagert, getragen bzw. gestützt, fürs Pipi gehalten, aus der Hand in kleinen Bröckchen gefüttert und (wenns nicht eh Infusion gab) Wasser mit einer Spritze verabreicht. Bei ihrem besten Kumpel aus Jugendtagen haben die Besitzer vor 4 Jahren aufgeben müssen, nachdem dieser Zustand noch nach 20 Tagen unverändert war. Das sitzt halt in den Knochen.

    Tja - und dann Abwägen: Vielleicht doch amtliche Schmerzen, die Madam „Mit dem Kopf durch die Wand“ nicht zeigt, aber bei viel Fitness und Lebensfreude versus Sichergehen mit dem Zähnen, aber einem Hund, der nach der Narkose vielleicht nur noch krabbeln kann. Oder dessen Herz bzw. Metabolismus doch aufgibt.

    Ist saudoof. Weil man galt nicht fragen kann.

    Hier hat die Madam gestern den Junghund wieder mit dem umdiskutierten Kauknochenrest getriezt - ich sag mir halt, dass das doch gegen Schmerzen spricht und versuche, das Grübeln damit etwas abzufedern. Ich schwöre, auf dem letzten Bild hat sie mit Knochen im Schnabel gegrinst ...

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    Ich bin kein Gebrauchshundesportler, es wäre auch nicht meins. Deshalb habe ich keinen Gebrauchshund. Aber die Befürchtungen sind nach dem, was ich davon mitbekommen habe, bei gutem Training nicht nur unbegründet, sondern falsch (ich kenne 3 Tierschützer, die mit ihrem Hund Hundesport machen, eben um an problematischem Verhalten zu arbeiten).

    Gearbeitet wird mit den Anlagen, die der Hund mitbringt. Ja, körperbetont, weil das diesen Hunden liegt. Und über den Beutetrieb. Durch die Arbeit werden diese Anlagen kanalisiert und unter Gehorsam gestellt, gleichzeitig die Zusammenarbeit und das Vertrauen in den Hundeführer gestärkt. Und Sicherheit und Selbstbewusstsein beim Hund. Das ist Längen ungefährlicher für das Umfeld, als mit den Anlagen nicht zu arbeiten oder den Hund gar ungerichtet - wie z. B. mit Ball- oder Stöckchenschmeissen - hochzupushen. Und in führungslos zu lassen.

    Wichtig ist gutes und verantwortungsbewusstes Training - also keinesfalls mit Gehabe von vor 50 Jahren althochherrschaftlichen Methoden, die eine bestimmte Stimme hier vertreten hat. In den letzten 30 - 40 Jahren hat sich eine ganze Menge entwickelt.

    Auch der Weg zum Trainer bedarf positiver Motivation ;) Ob die da ist, dass kann die TE nur für sich herausfinden. Aber ich finds durchaus wichtig, sich die Frage zu stellen. Und die Ausgangslage ist überhaupt nicht mit der im anderen hier gerne zitierten Thread zu vergleichen - der ja auch auf Wunsch der TE selbst nicht weiter vermischt werden soll.