Es ist ein Unterschied, abstrakt zu wissen, dass man was ändern muss oder es sich vorzustellen
Ja, der Thread dreht sich im Kreis. Weil die Perspektive fehlt, weil er sich um das „Problem Hund - Verhalten des Hunds“ kreist. So lange es dabei bleibt, gibts auch kein Hinaus aus dem Kreis. Und „nicht zu wissen wie“ kann manchmal einfach nur daraus resultieren, dass einem was den Blick verstellt. Und manchmal reicht ein kleiner geistiger Schritt zur Seite schon, um wieder einen positiven Anstoß zu kriegen ![]()
Und praktische Tipps wie das „mal im Garten toben lassen“ bringen nicht viel weiter, wenn keine realistische Vorstellung damit verbunden ist, was man damit erreichen will. Und kann. Und wenn man irgendwo schon innerlich resigniert hat, bevor man die Leine hochhebt, dann wirds fast unmöglich, daraus ein positives Miteinander oder Erlebnis zu gestalten.
@kira.95 Ich will Dich mit meinen Fragen wirklich nicht kritisieren. Mir gehts um Folgendes: Wo ist Deine Hoffnung, das Ruder nochmal herumzureißen? Woraus in Dir selbst, denkst Du, kannst Du Stärke und Energie für die vor Euch liegende Arbeit ziehen, siehst Du da was? Gibts da vielleicht schon kleine Schritte, die Dich motivieren oder belohnen können?
Denn mit Angst, Unlust oder Resignation wirst Du Dir weiter maßlos schwertun, was zu erreichen. Du brauchst, denke ich, einen positiven Kick. Und der kommt im Moment nicht vom Hund, der muss von Dir kommen.
Wenn da aber so gar nichts ist, dann würde ich an Deiner Stelle auch daraus die Konsequenzen ziehen und sie abgeben. Denn quälen aus Pflichtgefühl musst Du Dich nicht. Bringt auch nichts. Und deshalb finde ich es wichtig, dass Du ganz genau hinhörst, was Dein Bauch Dir sagt. Mit der Akzeptanz dessen, dass sie nicht durch ein Wunder von heute auf morgen ein anderer Hund wird.