Beiträge von Phonhaus

    Die Frage ist, was für einen Typ Hund hat man zu Hause.

    Shira hat noch kein einziges Mal aufgejault, gewimmert oder Sonstiges und es gab schon etliche Situationen, wo das absolut nachvollziehbar gewesen wäre. Ihre einzigen Schmerzanzeichen sind Schmatzen und sich etwas zurückziehen. Ich könnte mich jetzt also auch hinstellen und sagen, der Hund hat keine Schmerzen, ich lasse es jetzt so weiterlaufen.

    Aber sie hat stark angewachsene Epuliden, die die Zähne zum Teil bereits überwuchern. Dort ist alles geschwollen und entzündet, ein Zahn darin ist locker und vermutlich ebenfalls entzündet. Hinten an den Backenzähnen scheint bereits nekrotisches Zahnfleisch zu sein. Das muss ganz fiese, böse Schmerzen machen und ich kann für mich nicht verantworten sie so damit rumlaufen zu lassen, auch wenn man ihr wenig bis nichts anmerkt.

    Leider ist es deutlich wahrscheinlicher, dass sie wegen ihrer Herzgeschichte nicht wieder aus der Narkose wach wird, als das sie es wird. Das belastet mich sehr. Aber sie deswegen unter Umständen noch weiter mit Schmerzen rumlaufen zu lassen, nur damit ich sie länger habe? Nein, definitiv nicht. Vor allem wird der Scheiß noch mehr wachsen und Zahnentzündungen gehen besonders häufig aufs Herz. Sie soll sich keinesfalls still und unauffällig quälen.

    Also steht der OP Termin und ich hoffe inständig mein Mädchen wird wieder wach.

    Falls Du mit dem „auch“ mich meinen solltest: Nein, ich stelle mich nicht hin und sage „der Hund hat keine Schmerzen“ und lasse auch nichts „laufen“ oder sie sich quälen, um sie länger bei mir zu haben. Sämtliche Entscheidungen von uns folgen den Empfehlungen des Tierarzts und hier wird regelmäßig kontrolliert. Abgesehen von der Zwangspause, als mein Mann wegen seines gebrochenen Fußes gar nichts konnte. Aber Ronja hat im Mundraum auch keine Auffälligkeiten, abgesehen vom Wackelzahn vorne und einer mittlerweile recht gut ausgeheilten Entzündung im hinteren Rachenraum, ab von den Zähnen. Und bis der Wackelzahn locker genug ist zum Ziehen wird halt konsequent gegen die Entzündung gearbeitet. Vor Ostern ist der nächste Tierarzttermin, da wird in Absprache neu entschieden. Und zwar aus strikter Sicht des Hundewohls.

    Ich denke, fast jeder macht sich Gedanken und hadert mit sich und grübelt, weil man den Hund halt nicht fragen kann. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich es tue. Zu Genüge, ich hab mittlerweile fast keine Nacht ruhigen Schlafs mehr da ist, weil immer ein Ohr am Hund ist und scannt, wie sie schläft.

    Ich drücke Shira von Herzen die Daumen und hoffe, dass sie die OP gut übersteht.

    Ansonsten verabschiede ich mich hier und wünsche allen Senioren und ihren Pflegern alles Gite und noch viele glückliche Tage :winken:

    Hier gibts Pflaumenmus und Lattwersch. Hier ist Lattwersch allerdings eher wie Marmelade, mit Gewürzen und Zimt und heller. Pflaumenmus erinnert eher an das, was aus einem lecken Altöltank kommen würde. Optisch, meine ich jetzt.

    Und ich befürchte, morgen muss ich Kolatschen backen. Obwohl noch gar kein Ostern ist.

    @Sabine789

    Schön, dass Du Dich nochmal hier zu Wort gemeldet hast und danke, dass Du uns auf dem Laufenden hältst.

    Zum Border Collie wühle Dich hier vielleicht einfach mal ein wenig durchs Forum. Das sind schon recht anspruchsvolle Hunde. Gar nicht mal so wegen der notwendigen artgerechten Beschäftigung. Beschäftigen können die sich in der Regel sehr gut. Sondern in Bezug darauf, dass sie Ruhe und Alltag lernen müssen.

    Die Neuhundebesitzer, die zu früh in die „der muss möglichst früh alles kennenlernen und ausgelastet werden“-Falle tappen (leider wird das oft immer noch so geraten), haben ganz schnell ganz wenig Spaß mit einem Border Collie. Bereite Deine Töchter schon mal darauf vor, dass für sie, wenn sie nachmittags aus der Schule heimkommen, idealerweise erstmal Langeweile mit Welpen angesagt ist :smile:

    Den Tipp mit einem eigenen Thread finde ich gut. Hier gibts einige User mit Border Collies. Im Gebrauch, aber auch als Familienhund. Mit einem Extra-Thema dazu werden sich bestimmt viele davon bei Dir melden.

    Ich vertraue meiner Tierärztin bzw. dem Praxisteam auch :smile: - letztlich bleibt mir ja auch nix anderes übrig. Aber die Tierärztinnen dort legen alle viel Wert darauf, den/die Halter zu informieren und in Entscheidungen mit einzubeziehen. Möchte aber auch dort nicht jeder Hundehalter haben, manche sind sehr froh, wenn ihnen Entscheidungen abgenommen werden.

    Jetzt gerade bei meiner Hundeseniora macht sich das für uns - logischerweise - bemerkbarer, wie oft ein Tierarzt nicht die eine „richtige“ Entscheidung treffen kann (weil es die nicht gibt), sondern nach Abwägung der bekannten Fakten und des Gesamtzustands nur die wahrscheinlich Beste. Und da ists halt - auch misten - gut, wenn der Besitzer mitwirkt, weil er das Tier im Alltag sieht.

    Von daher würde ich die Anregung, mit Deiner Tierärztin zu sprechen, gar nicht als Misstrauen ihr gegenüber werten. Sondern einfach informativ für Euch Beide.

    Hmh, ja. Ich hab den Titel gelesen und erstmal innerlich kurz gezuckt. Weil ich zwar keinen Hund, aber einen Mann habe, der wegen eines etwas spinnerten Immunsystems zeitweilig sehr froh über die Existenz von Cortison sein kann (und ich auch, ich mag ihn ja schon noch ein Weilchen behalten. Meistens :lol:). Gibt aber immer wieder mal Mitmenschen, die ihm gerne erzählen, wie schädlich das ist. Und dass er doch lieber zum ... (hier den jeweils neuesten Gesundheitstrend einsetzen) soll. Deshalb bin ich auf dem Ohr etwas empfindlich.

    Ja, Cortison hat heftige Nebenwirkungen. Aber es gibt Erkrankungen, da gehts nicht ohne. Und ob bei Deinem Hund so eine Krankheit vorliegt, kann letztlich nur ein Tierarzt entscheiden. Und oft halt „nur“ in Form einer Ausschlussdiagnose, weils halt mehrere Gründe für das Symptom geben kann.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass sich die wirtschaftliche Lage für Deinen Arbeitgeber schnell entspannt.

    Ohne ärztliches ok würde ich nichts an der Medikation ändern. Zur Frage nach den Empfehlungen für Haut und Haar verlinke ich Dir mal einen Thread, vielleicht magst Du da nachfragen, der dreht sich rund um Pflege und da sind User mit Guten Kenntnissen unterwegs:

    Wie pflegt Ihr? Fellpflege-Thread

    Edit: Überschnitten

    Vielleicht erhältst Du mehr Rückmeldungen, wenn Du Deinen Threadtitel änderst, denn der lässt nicht auf eine Frage schließen :smile: Und hätte ich mich nicht verklickt, hätte ich ihn nicht aufgemacht.

    Welchen Grund vermutet Deine Tierärztin denn für den beschleunigten Abbau der Erythrozyten, geht sie von einer Autoimmunerkrankung aus?

    Wenn Du zweifelst, hole Dir eine zweite Meinung durch einen anderen Tierarzt. Hier kann Dir niemand guten Gewissens raten. Erstmal sind sehr wenige Informationen da. Und die Erkrankung ist ernst, das sollte fachärztlich abgeklärt werden.

    Ich habe heute für ne Party gebacken: Nochmal Muffins und Kolatschen:

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    Das Bild ist leider nicht so gut, vorne in der Mitte und hinten links sind Quarkkolatschen, rechts welche mit Mohn und welche mit Pflaumenmus.

    Es gibt meines Wissens auch die Möglichkeit zugunsten einer anderen Person auf das Erbe zu verzichten.

    Wenn das (noch) stimmt, dann könnte die Schwester z.B. zugunsten der im Testament genannten Nichte auf ihren Anteil verzichten und dann bekommt die das gesamte Erbe.

    Den Pflichtteil auszahlen zu müssen kann man fast nicht verhindern. Dafür braucht es sehr sehr gute Gründe

    Anspruch auf den Pflichtteil haben nur nächste Angehörige des Verstorbenen, Ehegatten, Kinder. Und Eltern, falls es keine Kinder gibt. Nichten und Neffen haben keinen Anspruch auf einen Pflichtteil.

    Der Erbverzicht ist allerdings, soweit ich weiß, Auslegungssache.