Beiträge von Phonhaus

    Wir waren heute im Opel-Zoo (Lilly fand das keine gute Idee in den Sommerferien) und danach in Königstein in einem netten japanisch/koreanischem Restaurant. Bulgogi Bento für den Mann, Jap Chae mit Reis und Salat für mich und die Gemüsebeilagen haben wir uns geteilt (Wakame, Sprossen, Spinat und Sesam, lecker. Haben uns noch eine Portion für morgen mitgenommen).

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    Hier gabs Bratwürstchen mit Salatund Pommes für den Mann (die Pommes fehlen auf dem Bild). Und da ich heute kurzfristig das Sitting für einen kranken Hund übernommen und daher den ganzen Tag nix gegessen habe, gabs für mich auch Pommes, zu Falafelburger und Salat. Und Kuchen hinterher.

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    Gehorsam, auch in höheren Trieblagen und Führbarkeit reicht auch - das müssen keine Hundewiesenkuschler werden

    Wie zum Beispiel anerkannte Sachverständige oder auch Ethikkommissionen? Innovativ!

    In so einem Fall wäre der Tod sicher die bessere Lösung für den Hund. Was ist das denn für ein Leben, durch Angst in Unterlassung getrieben zu werden? Weder tiergerecht noch lebenswert.

    Ich muss bei solchen Sätzen immer ein wenig schlucken. Wie auch, wenn von den vielen, vielen Hunden aus Osteuropa die Rede ist, die man doch lieber dort gelassen hätte, weil das Leben hier für sie nicht lebenswert sei. Ich kriege die Forderung von möglichst viel Gewaltfreiheit (die ich übrigens sehr begrüße) nicht überein mit der schnellen Bereitschaft, einem Lebewesen den Tod zu wünschen, weil mit ihm anders umgegangen wird (aus welchem Grund auch immer), als die eigene Ideologie es für wünschenswert hält.

    Nach der Logik wäre meine Lilly auch tot. Und das ist positiv?

    Und... hier schreiben doch alle von Erfahrungen aus zweiter Hand... ein Bekannter hat damals.. .die Eltern... habe ich mitgekriegt...

    Reicht doch für Meinung. Nur anderen gesteht man das nicht zu?

    In meinem Fall: Ich war bei einigen der erwähnten Trainingssessions anwesend. „Zweite Hand“ nur insofern, als dass ich weder Trainer noch Hund war.

    Ich glaube einfach nicht, dass man aus gefährlichen Hunden mittels Zwängen ungefährliche Hunde machen kann. Das hat nix mit "sooo böse und schlimm" zu tun…

    Ich hab das tatsächlich live miterlebt, ist schon etliche Jahre her. Ein Deutscher Schäferhund, falsch geführt, Besitzer Führer einer Ausflugskneipe. Der Hund stand nach zwei aktenkundig gewordenen Beißvorfällen zur Begutachtung, eine negative Begutachtung hätte zum Einzug und sehr wahrscheinlich zur Tötung geführt.

    Der Trainer ist zum Einstieg mit Methoden ran, die nicht schön anzusehen waren. Nicht in dem Sinn, dass er geprügelt oder getreten hätte - bei „Starkzwang“ hat man ja sehr unterschiedliche Bilder im Kopf. Aber schon so, dass ein Auslösen des Hunds mit entsprechender körperlicher Reglementierung beantwortet wurde (schwer zu beschreiben, ein „Packen“ und „Halten“ und sehr viel Arbeit über Körpersprache und Haltung), bis der Hund aufgegeben hat). Nicht wie in dem einen Thread hier neulich, wo der Hund im Kofferraum bedrängt wurde, sondern der Trainingskontext war schon so gestaltet, dass der Hund die Möglichkeit zum Rückzug gehabt hätte.

    Das war nur Teil des Trainingspakets, es gab auch das „ganz normale“ Training für Hund und Halter über Motivation.

    Es war erfolgreich. Hund und Halter haben einen guten Draht zueinander gefunden und der Hund wurde lebenslang ohne weitere Vorfälle als ganz normaler Familienhund geführt.

    Ich hätte es im Vorfeld nicht geglaubt. Ich hab auch zu Trainingsbeginn nicht geglaubt, dass das was wird (obwohl ich den Trainer als wirklich ausgesprochen sachkundig und fähig eingeschätzt habe). Aber wurde da eines Besseren belehrt und es ging dazu noch weitaus schneller, als ich mir je hätte vorstellen können.

    Und das soll kein Plädoyer für Training mit Starkzwang sein. Ich bin froh um unsere Tierschutzgesetzgebung. Ich unterstelle dabei auch, dass es nicht viele Menschen gibt, die so ein Training gleichzeitig erfolgreich und ohne Missbrauch aufbauen können, ich könnte es definitiv nicht. Unterm Schnitt sehe ich den potenziellen Gewinn geringer als den Schaden, den es bei unsachgemäßer Anwendung verursacht.

    Aber in diesem speziellen Fall hat es dem Hund vermutlich das Leben gerettet und er hat im Nachgang auch deutlich ausgeglicheneres und entspannter gewirkt als vorher.

    Natürlich ist es nüchtern betrachtet „verdreht“, dass einerseits der „Haustierbedarf“ boomt und eigene Designer beschäftigt, während im Schnitt der Umgang mit „Nutztieren“ jeder ethischen Beschreibung spottet. VomUmgang mit realem Leid bei Mitmenschen erst gar nicht zu reden. Wobei ich das Problem auch nicht bei Punkt 1, sondern 2 und 3 sehe.

    Menschen machen sich mit ihrem Konsumverhalten Freude - und mit dem, was sie sich als für sie wichtig und ideologisch bedeutend definieren. Zieht sich durchs ganze Konsumverhalten. Übrigens auch durch die bewusste Abkehr davon :smile:

    Hier gibt's auch hübsch angerichtete Näpfe. Den Hunden ists egal, aber mir macht es Spaß. Dem Mann richte ich den Teller auch hübsch an - wenn er mal nicht aus Schüsseln isst - obwohl im das auch völlig egal ist und der Teller meistens in nicht mal 10 Minuten leer ist. Weil es mir Spaß macht :lol:

    Und wenn man stattdessen die anzunehmenden Kosten berechnete, die z. B. sowas wie ein verpflichtender Hundeführerschein für Alle - als ein denkbares Beispiel des „Aussiebens“ ungeeigneter Halter (wie wirkungsvoll auch immer das sei) - also Trainer, Verwaltungsapparat, Überwachung … - und den Hundeschutz ausübenden Stellen eine entsprechende Summe zugute kommen ließe? Ja, dafür gibts wohl weder politischen noch privaten Willen. Obwohl es doch eigentlich logischer wäre.

    Der Gedanke ist verführerisch, dass es keine Hundeschutzprobleme gäbe, würde man einfach Deppen die Hundehaltung verbieten. Im Umkehrschluss also, dass es Deppen sind, die Hundeleid verursachen. Und dafür würden manche mehr staatliche Regulierung in Kauf nehmen + erheblicher Kosten, die es verursacht - ohne hinreichende Evidenz ( und ob und wie auch immer staatliche Regulierung wirksam gegen Deppen ist, sei mal dahingestellt. Noch mehr, inwieweit die Staatsvertreter selbst frei von ihnen sind xD). Die viel simplere Lösung, das entsprechende Geld dort zur Verfügung zu stellen, wo geholfen wird, wirkt hingegen unattraktiv bzw. erscheint nicht realistisch. Finde ich schade.

    „Eins“ ist das Zahlwort und steht ohne nachgestelltes Substantiv. „Ein“ ist ein Artikel, auf den ein Substantiv folgt (wie in dem Beispiel „ein bis zwei Stück Kuchen“, „Kuchen“ bezieht sich ja sowohl auf „ein“ als auch auf „zwei“). Das „s“ ist also nur richtig, wenn das Wort ohne Substantiv steht. Also entweder als Zahl oder substantiviert (wie in dem Beispiel von Selkie ) oder in einer Konstruktion wie „Ich bin eins mit mir“ :smile: