Beiträge von Phonhaus

    Das lügen ist natürlich nicht ok, weil damit jetzt auch weitere Personen gefährdet wurden, aber ich frage mich beim lesen was man als Halter eines gefährlichen Hundes hätte sonst machen sollen?

    Wo wendet man sich hin wenn es dringend ist, weil man sich selber in Gefahr sieht mit dem Tier weiter zu leben?
    Vor allem wenn man zusätzlich nicht das Geld hat für eine bezahlte Unterbringung wie bei solchen Trainern (hat halt nicht jeder tausende oder hunderte Euro rum liegen).


    Die Halter können sich natürlich hilfesuchend an eine Tierschutzorga wenden. Traurig ist es halt, wenn dabei nicht so viel Anstand gezeigt wird, offen über Grund und die Probleme zu sprechen. Diese Erfahrung, dass das nicht passiert, macht man leider regelmäßig.

    Aber ganz klar: Es gibt keinen Anspruch auf Hilfe. Dazu gibts ja hier und auch in einigen anderen Threads immer wiederkehrend Diskussionen. Es gibt keine individuelle staatliche Förderung für Abgabetiere. Entweder der Besitzer zahlt aus eigener Tasche. Oder das Problem der Finanzierung liegt bei den Helfenden. Die dieses Problem nicht verursacht haben.

    So lange der Hund nicht eingezogen wurde, ist er Privatvergnügen, im schlechten Fall aber auch Privatlast des Besitzers. Es ist schön, wenn er Hilfe findet, aber er hat keinen Anspruch darauf.


    Wollte man, dass alle verzweifelt Hilfe Suchenden auch Hilfe finden, dann müsste man die Finanzierung des Tierschutzes auf andere Beine stellen. Was auch wünschenswert wäre. Aber nicht realistisch. Wir kriegen als Gesellschaft (trotz gesamtgesellschaftlich betrachtet nicht weniger Ressourcen) ja nichtmal die wünschenswerte Hilfe für alle verzweifelt Hilfe suchenden Menschen hin :ugly:

    Ich hab das auch Mal gemacht. Daher habe ich mein Abtropfsieb für die Nudeln. Aber es war echt viel Arbeit und nervig, die zig Formulare auszufüllen für ein Produkt, welches im Einkauf vielleicht 5 Euro kostet.

    Aber meine mega coole Waage war ein Produkttest, dafür musste ich mich aber auch 8 Wochen täglich wiegen und das wurde elektronisch übertragen und musste immer mit meiner Uhr (gleiche Firma) gekoppelt sein um Gesundheitsdaten zu übertragen. Nach 8 Wochen durfte ich die Waage behalten und die Kopplung trennen.

    Bei dem ersten Ding wurde ich vor zig Jahren Mal von einer Firma angeschrieben völlig random. Nummer 2 lief über die App meiner Uhr. Da konnte man sich anmelden.

    Ich sehe das Törtchen jetzt erst, daher noch ganz kurz vor Mitternacht: Herzliche Glückwünsche :smile:

    … Dennoch kann man über das "angemessen aus Hundesicht" auch als Mensch diskutieren, ohne dass das eine Relativierung der gesamten Situation wäre. Diese Diskussion dient der Wissenserweiterung, nicht der Rechtfertigung…

    Spannend ist das ohne Frage :smile:. Ich finde es aber extrem schwierig aus unterschiedlichen Gründen.

    1. Faktisch. Weil niemand dabei war und daher einfach nicht klar ist, was genau zum Auslösen des Hunds geführt hat. Die Lücken füllen Menschen ganz natürlich mit ihrem Kopfkino auf. Und das führt dann gerne zu Kreisdiskussionen oder Streit.

    2. Semantisch. Weil „angemessen“ das Maß oder den Maßstab enthält. „Angemessen aus Hundesicht“ wäre dann also nach den Maßstäben, die ein Hund anlegen würde - oder eher ein Hund eines bestimmten Typs?

    Ich könnte Stunden über diese Frage philosophieren, aber letztlich weiß ich davon nichts. Ich kann Hundeverhalten beobachten. Ich kann mir überlegen, wo das gezeigte Verhalten herkommt und zu welchem Ziel es führen soll. Ich kann mir überlegen, warum der Hund aus einer Vielfalt bereits beobachteter Verhaltensmöglichkeiten ausgerechnet diese Eine gewählt hat. Ich kann mir z. B. auch überlegen, ob er da auch von einem Bestreben, nicht nur sich, sondern auch seinen Sozialverband zu stärken oder zumindest nicht zu schwächen, geleitet wurde.

    Ob dem Ganzen aber ein transzendenter Maßstab zugrunde liegt, davon weiß ich nichts. Wenn ich anfange, darüber nachzudenken, dann bin ich ganz schnell wieder bei unseren menschlichen Maßstäben und Urteilen :smile: Weil die meine Referenzgröße sind.

    Die hier ganz oft gezogenen Vergleiche oder Fragen in die Richtung, ob der Hund zum gewünschten Ziel auch mit deutlich weniger Einsatz/Gewalt/Beschädigung gekommen wäre, ist schon von dem menschlichen Maßstab geleitet, dass man möglichst wenig Schaden anrichten soll. Und menschlichen Abwägungen des individuellen Grads an „Schuld.“

    Ob Hunde den Maßstab und diese Abwägungen teilen? Keine Ahnung.

    Mir tun an dieser Stelle alle Beteiligten einfach nur sehr leid. Ja, klar: Wenn bekannt war, dass der Hund so reagieren könnte, hätte er draußen nicht unbeaufsichtigt und ohne Maulkorb angeleint sein dürfen. Weiß man aber nicht. Auch nicht, ob der Betreuungsperson wirklich klar war, worauf sie sich einlässt. Man kann noch so gut über Theorien zu Aggressionsverhalten - oder eben auch Jagdverhalten bzw. einer Mischform - Bescheid wissen, das ist etwas Anderes, als der tägliche Umgang damit.

    Und ja: Die Eltern hätten nicht zulassen dürfen, dass das Kind zu einem angeleinten fremden Hund geht. Aber dass man mal für eine Minute unachtsam ist und damit einfach nicht rechnet, ist auch irgendwo menschlich. „Schwein gehabt“ wr bei mur auch in etlichen Situationen der Hauptgrund dafür, dass mir nix Ernsthaftes passiert ist.

    Und auch wenn man nun postulieren könnte, dass die Halter diesen Hund nicht in private Betreuungshände hätten geben dürfen: Auch da weiß man ja nichts Genaues. Jetzt sind sie mit der Tatsache und den unweigerlichen Folgen konfrontiert, dass ihr Hund ein Kind schwer beschädigend gebissen hat.

    Und vor allem tut mir das Kind leid. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung ohne Folgeschäden.

    Ich finde es durchaus berechtigt, hier von einer Tragödie und einer Verkettung unglücklicher Umstände zu sprechen, ohne dass man da gleich in eine Wertung der Schuldfrage gehen müsste. Das liegt jetzt bei den Ermittlungsbehörden.

    Hier gabs Maccheroni mit Gulasch für den Mann (der Löwenanteil Gulasch ist unter den Nudeln) und Reste vom veganen Bulgogi und von Gemüsecurry für mich.

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    Welche Spezifikationen müsste eine Diät denn erfüllen, die bei ADHS unterstützend wirken könnte? Meine Patentochter hat ADHS. Neben Anderem. Aber außer dass sie vegetarisch isst berücksichtigt sie da nichts.

    Starte doch einfach mal einen Versuch im Unterforum für Haushalts und Rezepte. Vielleicht finden sich da ja Austauschinteressenten :smile: