Beiträge von Phonhaus

    den als Besetzung begonnenen Bezug des Hofes in ein legales Mietverhältnis umzuwandeln.

    Ich habe das hier schon häufiger gelesen, dass der jetzige Hof besetzt und erst im Nachgang legal vermietet wurde. Gibt es da Quellen zu?

    Ich nehme ganz stark an, dass es die gibt, ich will niemandem hier unterstellen, sich sowas frei auszudenken. Mich würden die Ursprungsquellen dafür einfach nur interessieren. Hatte gerade letztens privat wieder eine (eher unfreiwillige) Diskussion mit einer Verfechterin der HHF, dieses Thema habe ich da rausgelassen, weil ich keine Belege dafür kenne.

    Ich glaube, mich vage zu erinnern, dass die hier im Thread zu finden ist, aber ich habe keine Ahnung mehr wo. Es war irgendwann Thema im Rahmen der sehr kurzen Kooperation mit Tom Bode von der De Hun‘nenhof Stiftung und dem nachfolgendem Zerwürfnis, dass sie erst mitsamt Hunden eingezogen ist und dann im Nachgang die Erlaubnis erwirkt hat.

    Als ich gerade 9 geworden bin, haben meine Eltern mir einen Hund geschenkt, weil ich Schlüsselkind und nach der Schule immer bis zwischen 5 und 6 allein Zuhause war. Passt sowas echt gar nicht mehr in die Lebensrealität heute?

    Ich hab mir die Kommentare nicht angeschaut. Aber in dieser Situation dem Vater noch medial Vorwürfe zu machen finde ich schwer erträglich. Das sollen jetzt die Ermittlungsbehörden prüfen und da sollte es auch bleiben.

    Hier mal kurz reingegrätscht: Auch eine gesetzliche Betreuung bedeutet nicht den Wegfall der Geschäftsfähigkeit. Das wäre geregelt über die Betreuung mit Einwilligungsvorbehalt (da muss dann der Betreuer den Entscheidungen des Betreuten zustimmen).


    Ob und inwieweit das bei der länderabhängig stattfindenden Prüfung auf die nötige Zuverlässigkeit des Halters eines gefährlichen Hunds eine Rolle spielt weiß ich nicht. Hier in Hessen wird dazu das polizeiliche Führungszeugnis herangezogen, das enthält keinen Hinweis auf eine bestehende Betreuung. Der Perso auch nicht. Wenn es also nicht bei Amt bekannt ist (wie hier im Dorf, wo jeder alles von jedem weiß), oder durchs Verhalten offenkundig ist oder Betreuter/Betreuer sich aktiv dazu äußern, wüsste ich nicht, wie es eine Rolle bei dieser Beurteilung spielen sollte.


    In Hessen bestünde dann noch das „Sieben“ durch Sachkundenachweis und Wesenstest.

    Ich muss mir das Interview wohl doch mal anhören. Aber gerade sowas erlebe ich tatsächlich ganz häufig, auch in ganz normalen Gesprächen mit Kolleg:Innen. Gerne bei Themen wo es darum geht, eigene Ideologien/Werte/Vorurteile zu sortieren, aber auch im ganz alltäglichem Kontext.

    Wie gesagt, ich habs mir jetzt nicht angehört :smile: Aber tatsächlich kann ich mir ganz viele „Laberveranstaltungen“ wie z. B. Talkshows nicht anhören, weil mir sowas massiv auffällt und auch ein Störgefühl verursacht.

    Bei dem Interview würde ich noch draufgeben, dass sie über ein für sie enorm emotionales Thema spricht und gleichzeitig in einer Position der Selbstrechtfertigung ist und auch die äußerlichen Bedingungen ja völlig in Aufruhr. Und ADHS bringt noch Sprunghaftigkeit obendrauf, ebenso, wenn man eh kein strukturierter Mensch ist. Das kann dann schon reichen (ich hab gerade zur Zeit öfter lange Gespräche mit einem jungen Menschen mit ADHS, Mangel an Struktur und akuter schwerer Depression, da muss meine Ohr/Hirn Verbindung auch schon einige Klimmzüge machen :smile: ).

    Aber ja: Es hört sich definitiv nicht danach an, als würde sie gerade vernünftig oder planvoll agieren - oder Rücksicht auf das nehmen, was machbar für sie ist. Kritisch, gerade bei einer solchen One Woman Show.

    Mir stäubt sich das Nackenfell bei euren Zusammenfassungen... Zeitgleich bin ich froh, mir dieses Interview nicht angehört zu haben.

    Stolpern ihre Interviewpartner eigentlich nicht über die Widersprüche? Ob die Vet Ämter/ Bürgermeiste sich solche Interviews auch anhören?

    Ohne jetzt speziell dieses Interview gehört zu haben: Widersprüche sind in menschlicher Kommunikation recht normal, da wird die Interviewerin Einiges gewohnt sein.


    Sie fallen dort besonders auf, wo man danach sucht.

    Die Ziegenlippe ist ziemlich sicher eine :D


    Beim Rauhfuß wäre ich beim Birkenpilz. Die gibts mit weißen Schüppchen am Stiel. Sie blauen nicht, sondern schwärzen. Aber jung und nach viel Regen kann es auch vorkommen, dass man nichts oder kaum was blauen oder schwärzen sieht. Auch die Form ist eher Birkenpilz (kann aber auch beim Hainbuchenrauhfuß vorkommen.


    Hast Du ihn mitgenommen? Gegart hat der Birkenpilz einen ganz leicht säuerlichen Geschmack und wird schnell weich. Der Hainbuchenraufuß bleibt fester und entwickelt einen leichten Geruch/Geschmack Richtung Reiniger, der aber verfliegt, wenn man ihn gut durchgart.


    Der Rotfuß passt auch, beim Rest kenne ich mich nicht aus.

    Hier gabs nach einem langen Tag und Zugverspätung für mich nur einen veganen Burger auf Basis eines Ersatz Cordon Bleu von Rügenwalder, durchaus leckere Kombi. Mein Magen möchte noch einen, ich diskutiere noch mit ihm.


    Mann hatte Markklößchensuppe:

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    Für mich nicht, sagte ja bereits das ich in dem Thema nicht so drin bin.
    Du schreibst hier was von Ausnutzen, was ja auch sein kann. Aber diese Info kommt in dem Video halt nicht rüber daher gehe ich erstmal davon aus, das die da alle freiwillig zusammen wohnen wegen schlechter Planung bezüglich der anderen Unterkunft.

    Wenn du da andere Infos hast, dann teil doch die Quellen mit uns, anstatt Facepalm Smileys zu verteilen weil ich mich auf die Infos aus dem Beitrag beziehe:woman_shrugging:

    Ich hatte ja schon versucht, es etwas näher zu erklären. Ich plaudere jetzt mal ein wenig aus dem Nähkästchen meiner ehrenamtlichen Tierschutzzeit.


    Da gab es neben dem selbstgewähltem Engagement aus Tierliebe (in sich schon ein Druckfaktor) ein nicht unerhebliches Maß an sozialem Druck. Den viele gar nicht so bewusst mitbekommen, wenn sie rief in der Struktur drinstecken.

    War etwas zu erledigen, dann wurden natürlich die Leute angesprochen, die sich eh schon überdurchschnittlich eingebracht haben. Bei Widerstand garniert mit verschiedensten Erklärungen, warum man da eine Ausnahme machen sollte, aufdoe Tränendrüsen drückenden Begründungen, warum es so wichtig ist, mit Betonung auf dadurch hergestellte soziale Zusammengehörigkeit bzw. Wertigkeit des Engagements, teilweise auch mit Vorwürfen, wenn man beim „nein“ geblieben ist bis hin zum Einfrieren sozialer Kontakte. Immer wieder mit Sätzen wie solchen, dass „ein echter Tierschützer XYZ eben macht.“


    Das hört sich jetzt böser an, als ich es meine. Solche Dynamiken erlebt man nicht nur im Tierschutz sondern überall, wo Menschen sich gemeinsam für etwas engagieren. Ist menschlich und normal, macht man bei Durchsetzung seiner Ziele auch völlig unbewusst.


    Es gibt Bedingungen, die dieses menschlich ganz normale Verhalten in Institutionen begünstigen und die ich hier sehe:


    - Unzureichende Moderation/Leitung bzw. keine verbindlichen Richtlinien für Interessensausgleich (Work-/Life-Balance wäre ein Stichwort im beruflichem Umfeld)


    - Emotionale Verbundenheit mit dem Thema, fehlende emotionale Abgrenzung, Identitäts-/Sinnstiftung durch die Tätigkeit


    - Gruppenzugehörigkeit, überwiegender Teil sozialer Kontakte in dem heweiligem Engagementsumfeld


    I; der Theorie ist es völlig richtig, dass man eigenverantwortlich für sich entscheiden soll und kann, ob zum Guten oder Schlechten. In der Praxis werden unsere Entscheidungen immer vom Umfeld mit getrieben. Und je verstrickter man in etwas ist, desto schwerer ist es, sich von den Anforderungen vernünftig und nötigenfalls deutlich abzugrenzen.

    Ich münze das jetzt nicht konkret auf die Hellhound Foundation. Ich kenne die Orga nicht und muss gestehen, dass ich mir den Beitrag auch noch nicht angeschaut habe. Aber ich kenne solche Atrukturen aus meiner Tierschutzzeit und habe sie als teils sehr destruktiv erlebt. Und deshalb sorgen Infos wie die, dass Menschen die Trennung zwischen privat und beruflich aufgeben für diese Orga (bei der es ja auch andere ungünstige Erkenntnisse zur Struktur gibt), bei mir für massive Skepsis.


    ich meine das jetzt auch nicht als einen direkten Vorwurf an Frau Bokr. Aber ich mag ausbeuterische Strukturen egal wo nicht. Für mein eigenes Leben hab ich nicht immer die Möglichkeit gehabt, mich hinreichend davon abzugrenzen. Und im beruflichen Kontext ist es auch nicht immer möglich. Ja, jeder hat das Recht, sich ausbeuten zu lassen. Es hat aber auch jeder das Recht, Strukturen, die auf Selbstausbeutung setzen oder sie begünstigen, zu kritisieren.