Beiträge von Phonhaus

    Ich greif das nochmal raus :smile: Was ich Dir dazu raten kann: Beobachte, wie Hunde untereinander agieren und wie fein sie auf die Körpersprache eines anderen Hunds reagieren (können, gibt auch sehr stumpfe Exemplare). Welche Dynamik da ganz feine Nuancen aufbauen können.

    Und dann beobachte Dich und was Dein Körper so machst. Wie Du Dich hältst, wie Du gehst und stehst, was Dein Gesucht macht. Wenn Du einen Hundetrainer hast, der auch mal mit Videoaufnahmen arbeitet und Details zur Körpersprache erklärt, dann nutze das (so strange und peinlich sich das auch anfühlen mag). Wenn Du in etwa weißt, was Dein Körper gerade macht, dann kriegst Du auch recht schnell raus, auf was Dein Hund wie reagiert. Und kannst das dann bewusst nutzen.

    Man kann das lernen, da ist kein Geheimnis dabei. Ich hatte berufsbedingt einige Jahre Pokerface und unbeteiligte Körperhaltung trainiert. Dann zog wieder ein Hund ein und ich musste lernen, wieder Körpersprache und Mimik rauszulassen. Und Ronja war eine verdammt harte Lehrerin, die hat nämlich alles ausdiskutiert , hinterfragt und sehr wenig ernst genommen :hust: Mir hat tatsächlich am Besten ein Training geholfen, bei dem die Trainerin mich mit deem Hund hat arbeiten lassen und jede einzige Bewegung von mir mit Fokus auf Wirkung auf den Hund mir durchgegangen ist.

    Das hat rein gar nix mit Esoterik zu tun. Hunde sind Körpersprachler und reagieren entsprechend. Menschen übrigens auch, nur etwas tiefer verschüttet :smile:


    Ich hab hier mal ein Beispiel rausgesucht, wie jene erste Hündin im zarten Alter von 16 und krank der deutlich jüngeren und stärkeren Hündin aus drei Metern Entfernung einen Einlauf vom Feinsten verpasst hat, scheinbar ohne sich zu rühren und mucksmäuschenstill. Die junge Hündin hat sich im Anschluss dann auch vom Sessel und gleich ganz aus dem Raum verzogen.

    Hier gabs zur Feier des freien Tags nach der Morgenwanderung ausgiebiges spätes Frühstück mit Vinschgerl, veganer Fleischwurst von der Rewe Eigenmarke, Billie Green Salamisticks, Bressot veganem Frischkäse, Obst und Gemüse.

    Zu Abend Japchae (ich hab einen kleine Sucht entwickelt) mit Taifun Mandel Sesam Tofu und für den Mann mit noch ein paar gerösteten Garnelen drüber:


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    Die Dorfversion von Street Art :rollsmile: (Lilly versucht sich als Kunstkritikerin :smile:)


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    Mit meinen Hunden hatte ich das Thema tatsächlich noch nie, aber ich kenne Kontrolettitum, Zwänge und Ängste.

    Und „Übernahmereue“ (um den leidigen Begriff Welpenblues zu vermeiden) habe ich im Bekanntenkreis schon ein paar mal mitbekommen. Bin mittlerweile auch schon zweimal gefragt worden, ob ich den jeweiligen Neuankömmling im Zweifelsfall übernehmen würde.

    Wie das weiter ging: Nach ein paar Wochen war da keine Rede und kein Gedanke mehr dran :smile: So erlebe ich das im echten Leben mit einer Ausnahme immer erlebt (und die eine Frau war alleine, da war kein Sicherheitsnetz im Hintergrund).

    Ich sehe die Chancen also als sehr hoch an, dass Ihr Euch gut aneinander gewöhnt, gerade auch mit der Unterstützung im Hintergrund. Das zum Thema 1.


    Zum Thema 2: Achte bitte auf Dich. Es ist eine Sache, wenn man länger braucht, um sich mit Veränderungen anzufreunden. Es ist eine andere Sache, Ängste/Überforderungsgefühl mit körperlichen Symptomen wie Atemnot und Schwindel zu entwickeln.

    Auch das kann mal passieren, gerade in Ausnahmesituationen. Aber: Wenn es öfter passiert, wird es zu einem Reaktionsmuster, das die hohe Gefahr birgt sich zu verfestigen. Und dann ist Hilfe von außen nötig, dieses Muster zu erkennen und zu „entlernen.“ Themen mit Kontrollverlust, Perfektionismus, Übergenauigkeit, hohe Erwartungen an sich selbst und ans eigene Funktionieren … können sowas füttern. Da würde ich einfach mal gelegentlich ein Auge drauf werfen.

    Aber jetzt wünsche ich Dir, dass Du mit Unterstützung die Welpenzeit ganz schnell genießen lernst :smile:

    Gab jochmal Steinobstkuchen. Restliche Mirabellen und beim Einkauf der Reineclauden waren wir ein wenig gierig und die sind nicht soo lange haltbar.

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    Jetzt fühlt es sich seit 2 Tagen für mich ganz schrecklich an. Mir ist dauerhaft schlecht ich bin nur am weinen. Ich wünsche mich so sehr in die Zeit davor zurück. Meine Tochter und mein Mann lieben Sammy. Ich sehe aktuell nur einen Eindringling und komme überhaupt nicht mehr klar. Ich kann mich zu nichts aufraffen. Es fühlt sich wie eine extreme psychische Ausnahmesituation an.

    Ich weiß nicht mehr weiter. Geht es hier jemanden ähnlich? Gibt es Lichtblicke? Ich kann nicht mal genau sagen was dieses Gefühl bei mir auslöst.

    Erst einmal: Es wird mit 99% Wahrscheinlichkeit nicht so bleiben. Je nach Mensch und aktueller Situation ist so eine Veränderung von jetzt auf gleich nicht einfach wegzustecken. Es gibt viel, an das Du Dich jetzt gewöhnen musst: Die zusätzliche Verantwortung, einen Draht zu finden zu einem Lebewesen, das erstmal eine andere Sprache spricht als Du, noch mehr auf Deinem emotionalen Radar und Dein vertrautes Umgebungsklima wird durch das neu hinzugekommene Lebewesen natürlich auch verändert (das Schwierigste für mich ist es z. B., den fremden Geruch zu verarbeiten, da kommt man erstmal gar nicht drauf, dass das so viel ausmacht).


    Unabhängig davon, dass Du Zeit brauchst, Dich umzugewöhnen und Dich mit dem kleinen Fremdkörper anzufreunden und ihn nicht mehr als fremd zu empfinden :smile:: Die Symptome Übelkeit und Atemnot, die Du schilderst, hören sich für mich nach einer astreinen Panikattacke an (bitte nicht als Ferndiagnose missverstehen :smile:).

    Sollte das in dieser Form anhalten und solltest Du da nicht eh schon Beratung oder Behandlung haben, würde ich damit an Deiner Stelle definitiv auch einen Arzt aufsuchen. Alternativ eine Beratungsstelle, ich selbst wäre da aber eher beim Arzt. Alleine auch, um mich beraten zu lassen, ob ggf. eine zeitweilige medikamentöse Unterstützung hilfreich sein könnte. Müsste sorgfältig abgewogen und besprochen werden, da die Nebenwirkungen halt auch nicht ohne sind.

    Für fachärztliche Hilfe, sollte sie nötig sein, hast verschiedene Möglichkeiten. Ich packe die mal in den Spoiler.

    Ich drück Dir die Daumen und hoffe, dass sich die Situation schon etwas entspannt hast, wenn Du das liest.

    Spoiler anzeigen


    Wenn Du Deinem Hausarzt vertraust, sprich mit ihm. Er kann Dir eine Überweisung mit Dringlichkeitscode erstellen, über die Du ggf. kurzfristig an ein Beratungs- oder Therapieangebot kommst. Das muss keine langfristige Therapie sein, es gibt auch kürzere Beratungsangebote.

    Alternativ kontaktiere Deine Krankenkasse und frage nach, ob sie ein passendes Programm im Angebot haben.

    In dringenden Akutfällen kann man sich an die für den Bereich zuständige PIA wenden (psychiatrische Institutsambulanz, i. d. R. in einem größeren Krankenhaus).

    Ist hier z. B. der Fall. Beide Hunde haben kein Problem mit der Schwimmscheibe. Nur schaufelt sich Momo nicht mehr die Schnauze voll mit Wasser und lässt es dann laufmeditierend seitlich rauslaufen, bevor sie schluckt, sondern schluckt tatsächlich gleich ab und trinkt dann nach. Hier hat sich das Konzept also bewährt :smile:


    Trockenfutter wird außerdem eh eingeweicht.