Beiträge von Phonhaus

    So ist es.

    Biologisch betrachtet: Damit der Metabolismus lernt, Stress zu regulieren und Adrenalin abzubauen ohne zu überdrehen, muss er auch die Möglichkeit haben, Stress zu erfahren :smile: Bevorzugt in gut verträglichem Maß, aber wenn es mal zu viel ist, ist das auch kein Beinbruch. Das kommt vor. Und er muss sich auch mit etwas auseinandersetzen können, um daran zu wachsen und Selbstbewusstsein zu lernen.


    Wird der Hund in Watte gepackt und kann nicht lernen, mit negativen Erfahrungen und Herausforderungen umzugehen, dann ist er auch viel weniger gerüstet dafür, wenn wirklich mal etwas Problematisches passiert.


    Viel Spaß mit dem Kleinen. Denk nicht zu viel über alles nach und genieße die Welpenzeit, die geht viel zu schnell vorbei :smile:

    Falls der Kleine ein stabiles Nervenkostüm, ein fröhliches Naturell, ausreichend Schlaf, Resilienz und gute Grundlagen bei der Sozialisation hat, sollte ihm das eigentlich nicht wirklich was ausmachen. Sollte er kein stabiles Nervenkostüm etc. oder Holprigkeiten in der Sozialisation gehabt haben, könnte es schon sein. Aber es wäre dann nur das sekundäre Problem.

    Zeigt er ich denn meidig oder nervös?

    Lilly ist jetzt fast 10 Jahre bei uns und sie war ausgewachsen. Also vermutlich irgendwas 12+. Für mich ist sie trotzdem noch ein Hund im besten Alter, weil man außer leichtem Muskelabbau und seit ein paar Wochen beginnender Eintrübung der Augen keinerlei Anzeichen von „altem Hund“ an ihr sieht.

    Als wir sie als abgemagertes Stückchen Haut und Knochen mit Angst vor wirklich Allem bekommen habe, habe ich mir nicht träumen lassen, dass wir überhaupt diese 10 fitten, glücklichen und gesunden Jahre haben. Alles, was noch kommt ist Kür. Und ich werde sie genießen :smile:.

    Ich habe übrigens genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Je älter ich werde und je mehr Erfahrungen mit dem Tod und Verlusten ich habe, desto besser kann ich damit umgehen und einfach die Zeit genießen, die gemeinsam da ist. Ich habe keine engen lebenden Angehörigen mehr, musste mich im Lauf meines Lebens bisher von Vater, Stiefvater, Mutter, meinem Paten, Großeltern, Schwiegervater, einem sehr lieben Freund, 3 Hunden, 4 Katzen und einigen Kleintieren verabschieden. Dazu Hunde, die ich betreut habe und die einen festen Platz in meinem Herzen haben.

    In früheren Jahren war ich verzweifelt, traurig, hilflos und unglaublich wütend bei jedem Verlust, ich konnte ganz schlecht loslassen und akzeptieren, dass sich die Welt einfach ohne Innehalten weiterdreht. Das hat sich völlig geändert. Ich trauere, aber ich habe auch den Wunsch, die Trauer loszulassen und akzeptiere, dass meine Liebe für mich eine Welt, aber in der Welt nur eine Spur von unzählig vielen ist :smile:.

    So lange ich noch irgendwie körperlich kann, möchte ich noch Hunde haben. Schauen wir mal.

    Hier gibt es Fastfood. Sie waren beim Gassi so brav, dass ich bei teo Bio-Chickennuggets eingekauft habe. Mit gebratener Gurke, Banane, Konbualgen, Sesam und Hanföl.


    Momos Gesichtsausdruck weiß ich nicht ganz zu deuten :???: Hoffentlich krieg ich nachher nicht den Napf um die Ohren gehauen.


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