Beiträge von katzenpfote

    Ich denke mal katzenpfote möchte Brennesseln als Futter für Schmetterlingsraupen, da ist die Taubnessel (leider) kein Ersatz. Hast Du denn eine abgeschiedene Ecke, wo sie wuchern kann? Hier sieht es leider auch schlecht aus, da wo sie momentan wächst, kann sie nicht stehen bleiben. Ich überlege schon, einen Mörtelbottich (zur Ausläuferbegrenzung) mit Brennessel im Garten auszusetzen. Die Weinbergschnecken hier wohnen übrigens auch am liebsten in den Brennesseln.

    Ja, genau - ich will sie als Futterpflanzen. Wir haben noch eine alte Badewanne rumstehen, an die hatte ich auch schon gedacht.

    Ich muss jetzt mal in Threads, wo sich jemand einen Mischling aus dem Tierschutz holt, nachlesen, ob da auch hinsichtlich Charakterentwicklung und genetische Päckchen so viele kritische Beiträge kommen.

    Mischlinge aus dem TS sind vom ‚Unsicherheitsfaktor‘ her genau wie Kleinanzeigen-Mischlinge.

    Der Unterschied ist, dass beim Mix aus dem TH der Produzent nicht motiviert wird, das Ganze nochmal zu machen, weil er in acht Wochen ein paar tausend Euro verdient - zumal man wirklich bei Unbekannten niemals sagen kann, wo die Welpen wirklich herkommen. Die Zeiten von kotverschmierten Krümeln ausm Kofferraum sind vorbei, und bei den tollen Familien im Keller sitzen nicht selten kistenweise noch mehr niedliche Babies, die dann nach und nach über den Tisch gehen.

    Das kann man ohne vernünftige Kontrollen einfach nicht ausschließen. Auch nicht als Hundeprofi. Das macht den Welpen nicht schlechter oder weniger liebenswert - aber Angebot und Nachfrage sagen, solange jemand diese Welpen kauft, werden sie produziert.

    Oh, das ist spannend. Wir haben nur etwa 300qm, aber da blüht auch Bienenweide, ich plane für den Herbst auch Weiß- und Schwarzdorn zu pflanzen, habe einen großen Totholzhaufen und Unterkünfte für Schnecken und Schnegel. Ich pflege in diversen Gartenecken alten Efeu und lebe damit, dass die blöden Vögel als Dank für meine sorgsam gehegten Vogeltränken und -bäder die Pflaumenernte wegfressen.

    Ich hätte gerne Brennnesseln im Garten, wegen der Schmetterlinge, aber ich trau mich nicht…

    Edit:Das bezieht sich auf deinen vorletzten Beitrag….


    Und schon ist es wieder vorbei…

    Was redest du denn da für‘n Mist? Es gibt nicht ‚alle Männer‘ oder ‚alle Frauen‘.

    Es sind alle Individuen mit eigenem Charakter, Interessen, Aggressionspotentialen und Problemlösungs- oder emotionaler Intelligenz.

    Du sagst, du hast nicht viel Menschenkontakt und kennst dich daher mit innerartlicher Kommunikation nicht gut aus, da helfen Stereotype natürlich erstmal. Aber langfristig wirst du in der Richtung nur weiterkommen, wenn du bereit/in der Lage bist bist, deine Stereotype aufzuweichen.

    Vielleicht aus fünfzehn Jahren TH noch folgende geschlechtsspezifische Erfahrung:

    Die Hunde, die ernsthaft alle anderen Hunde schreddern wollten (vier oder fünf) waren alles Mädels.

    Die zwei(!), die ohne Rücksicht auf Verluste Menschen angingen (außer ein paar Auserwählte), waren Rüden.

    Wenn Hunde bei uns ein Artgenossenthema haben, dann häufig mit dem eigenen Geschlecht, manchmal ist es auch rassespezifisch (xy attackiert vermutlich präventiv Schäferhunde/Goldies/…) oder fehlgeleitetes Beutefangverhalten (wie schon zuvor beschrieben) auf Kleinhunde.

    Was am häufigsten vorkommt, ist defensive Aggression aus Unsicherheit - „Bleib mir bloß vom Leib, denn ich bin megagefährlich!“ Das zeigen einige unserer Neuzugänge ne Zeitlang auch gegenüber Menschen, weil die sensibleren am Anfang halt erstmal voll überfordert sind. Kriegt man aber meistens mit ein paar Tagen Leckerchendusche und ein bisschen Rücksichtnahme geregelt.

    @Flunky

    Kein Stress - ich bin nur neugierig. Mich interessiert Hundeverhalten und -kommunikation schon seit fast 30 Jahren, da hab ich auch immer alles mögliche nachgefragt, und gerade bei Hunden finde ich ‚wie machen sie, dass es funktioniert‘ viel interessanter als ‚bei wem/warum funktioniert es nicht‘. Aber das ist nur mein persönlicher Fokus.

    Das kommt aber auch auf den Hund an. Ein Border Collie rennt hin und fragt sich, was er mit der Beute anfangen soll. Ein Husky bringt es eher zu Ende.
    Mir ging es aber eher um die Grenze zwischen Hund und Beute. Ab welcher Größe ist ein Hund zu klein, um als Hund wahrgenommen zu werden und als Beute zu enden?

    Kommt nicht auf den „Beutehund“ an, sondern auf den „Beutegreifer“.

    Warum ist denn dieser Aspekt von Hundeverhalten für dich so wahnsinnig interessant?

    Vielleicht kann ich hier beidseitig zum Verständnis beitragen:

    ‚Kennen‘ bedeutet für die einen ‚schon öfter als einmal live getroffen, Gespräche mit geführt, hautnah erlebt‘

    Für die anderen ist es (oft jüngeres Alter oder anderweitig sehr online orientiert) ‚in nem Video gesehen, mit gechattet, Insta-Follower, Homepage gelesen‘

    Ich kenne Online-Gamer, die die Typen, mit denen sie World of Warcraft spielen, als ‚mein Freund X aus Tokio‘ bezeichnen. Das ist einfach anderer Sprachgebrauch.