Beiträge von katzenpfote

    Tatsächlich finde ich es auch spannend, wieviel ‚Angst‘ vor dem System-Missbrauch besteht, wie krass wir versuchen zu kontrollieren, dass da auch bloß niemand Armes(!) einen Krümel mehr abbekommt, als wir ihm zugestehen.

    Dabei sind das solche Kleckerbeträge, gesellschaftlich gesehen.

    Denn die Systemausnutzung der wirklich Reichen, die Steuerhinterziehungen und -fluchten, kosten den Staat soviel mehr. Aber die Durchschnittsbürger arbeiten sich daran ab, wenn die Wohnung eines Bürgergeld-Empfängers nen Quadratmeter zu viel hat, oder wenn einer im ALG I ein paar Tage zu viel zelten geht, das müssen wir mit riesigen Bürokratien kontrollieren und verhindern, darüber ärgert man sich so sehr, dass Leistungskürzungen gemacht werden bei Leuten, die sich eh schon am Minimum bewegen.

    Wenn aber diese Leute dann in „Sozialwohnungen“ leben, wo der Schimmel aus der Wand kommt, vom Amt/vom Steuerbezahler bezahlt, dann ist das irgendwie gottgegeben, da können manche Wohnungsgesellschaften tun, was sie wollen.

    Wei die Fehltritte der Reichen nicht wichtig genug sind, solange es Oma Jutta gibt, die dumm genug war, die Inflation der 2020er nicht vorherzusehen und den 11jährigen Pauli jetzt nicht an einen der zahllosen gut betuchten Interessenten weiterzugeben, die auf den akut erkrankten Hund nur warten.

    Man muss sich doch ab und an mal fragen, auf wen oder was man wirklich wütend sein will.

    PS: Ich finde auch, dass man sich Tiere nur anschaffen sollte, wenn man sie bezahlen kann. Aber wie gesagt - wer in Not gerät, verdient in einem Sozialstaat Hilfe.

    Ich würde die aus dem Substrat nehmen und in Wasser stellen. Die sieht total vertrocknet aus. Oder wenn sie im Substrat bleiben soll mal richtige Wasserbäder machen. Also in eine Schüssel Wasser rein und die Pflanze reinstellen so das sich alles vollsaugt. Bis die Wurzeln grün sind.

    Okay, wenn man das darf, dann zieht sie augenblicklich um. Danke!

    angelsfire

    Bitte sehr - die Heizung ist derzeit natürlich aus, daran liegt es nicht…

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    Mir gehts auch wirklich nicht um Leute, die in Armut und Verderben hinein vom Nachbarn drei niedliche Bulldoggen übernehmen, sondern um Leute, die in (finanzielle) Not geraten und dann ihre TA-Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

    Wenn Kredite (von privat oder der Bank) unmöglich sind, und der Staat nicht eingreift, bleiben halt nur Abgabe (wer nimmt derzeit nen kranken Hund?), unbehandelt lassen oder einschläfern.

    Das muss man sich einfach vor Augen führen, wenn man sagt ‚dann haben die Leute Pech‘. Denn das Pech haben auch und vor allem (in Szenario 2 und 3) die Viecher, die wir alle so mögen.

    Löblich.

    :muede:

    Keine Ahnung, was ich dir getan hab, aber die Antwort hättest du dir gerne sparen können.

    Und btw finde ich das nicht löblich, sondern selbstverständlich.

    Ja, wie wir alle. Es ist nur so, dass ich aus einer Welt komme - wie wir alle - in der man eben nicht für 14 Jahre im Voraus todsicher planen kann, dass man für alle Eventualitäten des Hundehalterdaseins gerüstet ist.

    Und ich finde es überheblich, dann so lapidar zu sagen „da sind die Armen selber schuld, dann dürfen die halt keine Hunde haben, und die Ausnahmen, eventuelle Gründe oder sonstwas interessieren mich nicht, denn ich hab das Problem nicht.“

    Das ärgert mich maßlos, und deswegen reagier ich auf deine Beiträge gerade so gereizt.