Auf jeden Fall, das klingt mega unseriös. Ich arbeite selber in der Tiervermittlung, und ich will ja auch wissen, wo der Hund hingeht, d.h. selber die Leute kennenlernen… total seltsam so, die verkaufen doch kein Sofa.
Beiträge von katzenpfote
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Ich würde auch einfach weitersuchen. Der Hunde-Markt ist derzeit riesig, man findet alles überall (Tierheime!), und da würde ich nicht von vornherein eine Hündin auswählen, die mit dem kommenden Arrangement voraussichtlich Schwierigkeiten haben bzw Management erfordern wird, sondern eine, die dazu passt - ist stressfreier für alle.
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Ich seh gar keinen Gegensatz von in inneren Werten und äußerer Erscheinung bei wichtigen Anlässen.
Im Gegenteil sehe ich sogar den wahnsinnig wichtigen Wert der Rücksichtnahme auf ‚verletzlichere‘ Personen, wenn ich am liebsten Gelb trage, aber zugunsten der unmittelbaren Angehörigen, die sich was Traditionelleres wünschen, für einen Tag darauf verzichte…
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Ich hab im schwarzen Samtkleid geheiratet.
hier konnte jeder tragen, was er will. 
Ich war auch schon in schwarz auf der Hochzeit des Schwagers weil ich schlicht und einfach nur gute, schwarze Sachen habe. Hat niemanden gestört.

Die Schwarz-Regel kannte ich auch nicht, das geht ja vielen so (vor allem Männern), dass chic = schwarz.
Ansonsten find ich aber, dass die sehr persönlichen Feiern anderer (Hochzeit, Beerdigungen, Taufen) sich um diese Leute drehen. Da richte ich mich nach deren Vorstellungen, das ist nicht der Anlass, meine Nonkonformität zu feiern…
Im Sommer hat meine Cousine geheiratet, Dresscode war „feierliche (Abend-)Kleidung“, heißt: am liebsten Smoking/langes Kleid, aber wer das nicht hat/leihen oder kaufen will/kann, möge sich dennoch festlich kleiden. Da waren dann erwachsene Leute in ihrer schicksten Jeans, weil „ich sehs nicht ein, nur für einen Tag…“.
Und da hat sich die Braut zwar sehr über die Leute gefreut, war aber schon auch enttäuscht, dass ihre Wünsche missachtet wurden, auch ohne Kommunikation vorher…
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Am einfachsten wäre es, wenn die Gastronomie das mit dem Wasser für Hunde komplett bleiben lassen würde.
Man kann ja eine Wasserflasche für den Hund mitbringen.
Notfalls kann man am Tresen fragen.
ich seh da absolut keine Veranlassung für Servicekräfte, ihr Verhalten zu ändern. Ich sehe da allein die Hundehalter in der Verantwortung.
Ein Hund, der nicht aushalten kann, wenn ein fremder Mensch in die unmittelbare Nähe kommt, hat in einer statischen und idR beengten Situation wie einem Restaurant einfach nichts verloren. Da muss ich als Halter eben andere Möglichkeiten suchen oder verzichten…
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Tja ja, es gibt keine gefährlichen Rassen, aber wir fragen uns trotzdem - wo sind die Terrier, wo sind die Ridgebacks…
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Jap, klar, aber insgesamt doch schon verwunderlich dass Rassen mit nem Gewicht zwischen 5 und 10 kg als gefährlich eingestuft werden.
Und da frag ich mich - Wo sind denn die Terrier?
Vielleicht sind/waren die in Italien einfach nicht so beliebt und es gab daher keine Vorfälle?
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Jap, das ist genau der Grund weshalb der Brandbrief entstanden ist.
Und so schließt sich der Kreis… und man endet wieder bei den Einschläferungen, weil die Ursachen zu komplex sind, die Kontrollen zu aufwändig wären, und die Zahlen zu groß…
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Manche sagen, Tierschutzhunde brauchen erstmal wochenlang nur Ruhe, andere meinen ein neuer Hund sollte direkt in den Alltag (Leute treffen, einkaufen gehen...) mit eingebunden werden. How to do it right?
Das kommt auf den Hund an.
Ist wie bei Menschen - der eine findet Menschenmassen toll, der andere kacke. Warum sollten Hunde alle gleich ticken? Je größer die Veränderung des Lebensorts/-stils, desto schwieriger die Anpassung. Je weniger resilient der Hund, desto schwieriger die Anpassung. Je unpassender die Genetik, desto schwieriger die Anpassung.
Du hast hier schon tolle Tips von Vollprofis bekommen, und ich rate aus der Tierheim-Arbeit heraus dazu, einfach ein bisschen Rücksicht auf den Hund zu nehmen, wie du es mit deiner Tochter vermutlich auch tust/getan hast - sie hat ja jetzt gezeigt, dass sie das braucht und kein easy going-alles mitmach-Hund ist.
Nachmittage am See sind ja auch vermutlich kein Alltag, oder?
Bring sie nicht an ihre Belastungs-Grenzen. Wenn sie eh schon einen stressigen Tag hatte, wenn sie eh schon an der Tür geknurrt und geschnappt hat, dann kann ein Besuch doch ausfallen/nach draußen verlegt werden.
Sie hat ein Recht auf Ruhe, auf Rückzug - die Nager deiner Tochter kriegen die ja auch.
Abgesehen davon fände ich privates Training super, damit ihr auf den neuesten Stand kommt, was Hundeverhalten und -körpersprache angeht, dann kann das gut klappen.
Und zwei Wochen sind gar nichts - stell dir vor, du müsstest morgen nach China umziehen; wie gut eingewöhnt wärst du nach zwei Wochen?
Also, Kopf und Ärmel hoch.
Edit: auch, wenn die Tiere deiner Tochter sterben, würde ich den Hund erstmal aus dem Kinderzimmer heraushalten, solange ihr nicht dabei seid und ihr alle (auch und gerade deine Tochter!) den Hund nicht viel besser versteht und lesen könnt.
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Danke für eure Antworten - mir ist heute früh beim Gassi aufgefallen, dass es vielleicht ziemlich unsensibel war, das im Qualzucht-Thread zu posten… aber ich wusste nicht, ob‘s nen Nackthund-Thread gibt…
Edit - Ich kenne außerhalb des Forums kaum Rassehunde, daher kein Vergleich. Ich hab davon halt noch nie gehört, außer bei euren beiden.