Ich sehe das etwas unemotionaler.
Die ‚Rasse‘ hat nunmal in England in den letzten Jahren einen signifikanten Anteil an tödlichen oder schweren Beißvorfällen gehabt, wenn ich das richtig im Kopf habe, war da von 60% bei tödlichen Beißvorfällen Hund/Hund die Rede. Und das obwohl die Rasse wirklich selten ist. Und zu Hund-Mensch-Vorfällen gab es ebenfalls Genug Beispiele.
Dass man da die logische Konsequenz zieht, diese Hundeart nicht mehr haben zu wollen, finde ich total nachvollziehbar. Und die Welpen wissen nicht, ob die Spritze, die sie kriegen, sie impft oder einschläfert.
Sachlich:
Es gibt für ‚Rasseliebhaber‘ genug Molosser-Alternativen, es ist keine alte Rasse (= kein ‚Kulturgut‘), die Alternativen sind statistisch gesehen harmloser. Die vernünftigen Halter konnten ihre Tiere registrieren, niemandem wurde was weggenommen (wohingegen die Zahl der Aussetzungen in die Höhe geschnellt ist).
Es ist bestimmt nicht leicht bei so Würmchen, aber Einschläfern wär sicher besser.
Zumal die neue Halterin ja jetzt schon über Geldmangel klagt, wo doch mit höherer Wahrscheinlichkeit eh früher oder später ein paar der Hunde im Shelter landen, wo sie dann sowieso über die Klinge springen, falls die wirklich auch nicht mehr vermitteln dürfen.