Beiträge von katzenpfote

    Was als Präzedenz auch interessant werden dürfte für in Deutschland ansässige Züchter und Halter aller American Bully Varianten, die sich noch auf den Standpunkt stellen, dass diese Rasse nicht gelistet ist.

    Das wollte ich auch gerade fragen. Ist die Zucht in manchen Bundesländern derzeit legal? Oder wird phänotypisiert?

    Na ja, in den Bundesländern, wo die Vermehrung von Staffs und deren Mixen illegal ist, ist logischerweise auch die Vermehrung von American Bullies illegal. Zumindest in NRW stehen die Mixe ja mit drin.

    Ich war bei der Narkose-Einleitung dabei, bis sie schlief, und die TA haben mich gefragt, ob ich beim Aufwachen auch dabei sein will - letzteres ging nicht, weil ich arbeiten musste.

    Beides hätte ich aber auch problemlos dem Praxis-Personal allein überlassen, weil Mina auch nicht nennenswert entspannter wird, wenn ich dabei bin. Sie fällt vor Angst ins Komplett-Freeze, auch wenn ich sie halte, das macht keinen Unterschied und find ich auch nicht schlimm, so einmal im Jahr...

    Das, was Anderster da schreibt, Sonja92 , hab ich tatsächlich gerade auch gedacht.

    Hat eure Trainerin mal gesehen, wenn Acqua auf fremde Menschen trifft?

    Kennt ihr die berühmten „4 F“?

    Körpersprache find ich immer besonders schwer per Text, weil es so viele einzelne Komponenten gibt (Kopf, Ohren, Blickrichtung, Rutenhaltung und -tempo, Lefzen…), aber unsere Hündin könnte man genauso beschreiben wie Acqua, wenn sie auf Fremde trifft.

    Und sie ist immer total erleichtert, wenn diese sie nicht beachten/weggehen, weil es eben nur ihre Strategie ist, mit unangenehmen/verunsichernden Situationen umzugehen.

    Also, es gibt sicher Hunde, die das toll finden, das ist nicht total unmöglich oder so, aber es ist definitiv nicht die Regel.

    Ich fände es toll, wenn du weiter berichten würdest.

    Du hast sehr recht, wenn du sagst, dass es nicht einfach ist, sich auf so einen Hund einzulassen, wenn man eigentlich gar keine Ahnung hatte und das Tier einem quasi in den Schoß gefallen ist.

    Ich kenne aus meiner TS-Arbeit genug Beispiele, wo Leute mit Hundeerfahrung sich sehenden Auges einen Hund mit Beißvorfällen aus dem Tierheim geholt und ihn drei Wochen später zurückgegeben haben, weil "der beißt ja wirklich"... also, toll, was ihr schon erreicht habt.

    Viele User haben genug bittere Geschichten gehört/miterlebt (mich selbst eingeschlossen), aber ihr habt da natürlich schon auch eine besondere Lebens-Situation. Also, ich wäre gespannt, mehr vom Jagd-und-Wach-Findelhund zu hören.

    Nochmal der Tipp - Schulen haben ein Konzept, wann sie z.B. auf Klassenfahrten gehen, und wieviel die jeweils kosten dürfen - das kann man direkt beim ersten Elternabend abfragen.

    Manche Schulen bieten auch finanzielle Hilfen/Fonds für Familien an, die es sich sonst nicht leisten können.

    Ja, und da sollte man auch keine Scham haben.

    Erstens wissen die Lehrer*innen oft ohnehin, dass wenig Geld da ist, und zweitens ist es für die Schule (und vermutlich auch für die Eltern) angenehmer, wenn man gleich Hilfe anbieten kann und nicht monatelang Ausreden anhören, immer wieder erinnern und dann oft genug alles innerhalb von drei Tagen organisieren muss.