Beiträge von katzenpfote

    Glaubst du wirklich, wenn da jemand neutral erklärt, dass sein Hund nicht gefährlich ist, nie über den Zaun gehen wird und man ihn unter Kontrolle hat, man aber gern für sich bleiben und nicht mit aller Nachbarschaft Freundschaft schließen will und man diese Rasse eben mag, sich irgendwer damit zufrieden geben wird?

    Und sorry, aber allein die Vorstellung, dass ein Fremder bei mir an der Haustür klingelt und Auskunft über meine Lebensentschlüsse "freundlich" erfragt, bereitet mir enormen Stress. das hat nix mit Menschenunfreundlich zu tun, manch einer hat einfach mehr oder weniger stark ausgeprägte Sozialphobien und hat mit so etwas dann wirklich ein massives Problem.

    Aber Empathie zählt wohl nur, wenn sie einem selber und den eigenen Ängsten entgegengebracht werden soll.

    Nu ja, wenn jemand was fragt, dann antworte ich - wenn sich die Person dann weiter ängstigt, ist es nicht mehr mein Problem.

    Ich bin auch nicht von Fragen nach Lebensentschlüssen ausgegangen, sondern von ‚Hey, ich hab Ängste wg dem Zaun‘ und dann ist die Antwort ‚nee, der weiß, dass er da nicht drüber darf/der hat noch nie Anstalten gemacht, da drüber zu gehen‘ oder so, und gut.

    Aber du hast recht, ich kalkuliere Sozialphobien nicht in meine Interaktionen mit ein, weil das als Nischenproblem wahrnehme, was es aber vielleicht gar nicht ist, da bin ich vielleicht zu unbedarft.

    Ich mag allerdings trotzdem nicht dieses „nur wir Hundehalter müssen immer…“ - das hat aber nichts mit deinem Post zu tun.

    Ach, sind wir endlich wieder beim Narrativ der von der Öffentlichkeit unterdrückten und benachteiligten Hundehalter?

    Bei einem Motorrad-Fahrer, der regelmäßig über den Gehweg fährt, würde ich übrigens auch nicht reden, da würd ich die Polizei rufen.

    Hunde sind eben wehrhafte Beutegreifer, und Hundehalter die einzige Gruppe in D, die solche Tiere millionenfach in die Öffentlichkeit mitnehmen. Wenn man da mal eine freundliche Frage von einem Nachbarn beantworten und ihm/ihr damit Unsicherheit/Ängste nehmen kann, ist das doch nichts Schlimmes. Herrgott, wie menschenunfreundlich kann man denn sein?

    Der vergessene Bogenhanf (siehe oben) steht jetzt im Wohnzimmer. Meinem Mann sind sämtliche Pflanzen eigentlich komplett egal. Er findet sie immer nur ‚grün‘.

    Aber gestern sitzt er da, hört sich die Geschichte an und fragt: Hat der denn jetzt einen Namen nach dem Abenteuer?

    Ich: 🤷🏼‍♀️

    Er: Ich würd dann Hanfrey Bogert vorschlagen.

    😂😂

    Wobei ich ja sagen muss, als ich hier meinen Rasseberatungs-Thread eröffnet habe - mein erster Post - hab ich Kriterien angelegt, die mE auch einen Anfängerhund gut beschrieben hätten (im Wesentlichen ‚nett und anspruchslos‘) und da hat niemand geschrieben ‚Gruppe 9‘, da kamen ganz andere Vorschläge. Aber wiederum alles Hunde, die echt untypisch sind für Sport… anfängertauglich muss also nicht gleich klein sein.

    In der 9 wärs aber auf jeden Fall der Papillon geworden… 🥰