Beiträge von katzenpfote

    Ich erlebe so früh kastrierte Hunde oftmals, wenn sie nicht gefördert/ angeleitet werden, im Kontakt mit Menschen/ Hunden nicht sehr breit aufgestellt und schnell fiddelig .

    Das finde ich einen spannenden Aspekt, denn ich würde ja laienhaft vermuten, dass die allermeisten Frühkastraten aus Shelter-Situationen kommen, wo nicht gezielt sozialisiert wird, oder? Ist da ein Zusammenhang zwischen denkbar?

    Bzw - weiß man, woher es z.B. kommt, wenn Hoden nicht absteigen? Ist da vielleicht schon was im Argen, was auch ohne Kastra Verhaltens-Probleme machen würde?

    Der vergessene Bogenhanf (siehe oben) steht jetzt im Wohnzimmer. Meinem Mann sind sämtliche Pflanzen eigentlich komplett egal. Er findet sie immer nur ‚grün‘.

    Aber gestern sitzt er da, hört sich die Geschichte an und fragt: Hat der denn jetzt einen Namen nach dem Abenteuer?

    Ich: 🤷🏼‍♀️

    Er: Ich würd dann Hanfrey Bogert vorschlagen.

    😂😂

    Ich überlege laut, welche Pflanzen jetzt nach den Sommerferien ins Klassenzimmer umziehen.

    Der Mann: „Aber Hanfrey bleibt hier, oder?“

    1000x das, was angelsfire gesagt hat!

    Wir haben das über‘s Tierheim schon echt oft gehabt - zu früh allein rausgelassen (Wir dachten, der Zaun reicht), zu früh abgeleint (Zuhause kommt er ja auch, wenn man ‚lecker‘ ruft), zu schnell ohne Extra-Sicherung (Das sieht so unbequem aus) und schwupp Tage/Wochen/für immer Angst um den weggekommenen Hund plus das schlechte Gewissen, wenn der Hund morgens dann schwerverletzt an der Straße gefunden wird und man nicht weiß, wie lang er da gelegen hat…

    Und zu ‚was heißt ausbruchsicher?‘: In einem befreundeten Tierheim ist eine Hündin mal über drei Meter Stabmattenzaun geklettert.

    Da es im Frühkastrations-Thread mehrmals erwähnt wurde und ich mir absolut nichts darunter vorstellen kann - Frage oben.

    Woran merke ich denn, ob mein Hund

    - infantil

    - albern

    - ein Quatschkopf

    ist?

    Welche Verhaltensweisen sind da gemeint? Und wie unterscheiden sie sich von dem, was ein ‚erwachsener‘ also unkastrierter Hund zeigen würde?

    Zergeln, spielen, auf der Wiese rumkugeln kann‘s ja nicht sein.

    Bleibt nur das Lefzenlecken bei anderen Hunden? Oder was?

    Ich hab mal ne Frage zu meiner Zimmerlinde, die ein bisschen vor sich hin schwächelt - sie kriegt zwar immer fleißig neue Blätter, die aber recht klein bleiben, und sie wirft auch ständig Blätter ab bzw sie hängen quasi dauernd…

    Tips/Ideen?

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    @Willi345

    Ganz ernsthaft: Mich vor einem drohenden Hund auf den Boden legen ist Mist, aus verschiedenen Gründen. Ich finde es gut, dass du fragst, weil man tatsächlich deinen Formulierungen entnehmen kann, dass du beim Thema Hundeverhalten nicht auf dem neuesten Stand bist.

    Aber so ganz versteh ich die Situation noch nicht.

    Person A ist also öfter mit dem Hund allein, aber nicht der Besitzer. Die beiden spielen und kuscheln dann problemlos.

    Droht der Hund wenn A reinkommt, während der Hund mit anderen Personen (bei bestimmten, oder egal wem?) spielt/kuschelt, oder droht der Hund dann plötzlich, wenn andere Personen reinkommen, während er mit A spielt?

    Welche Situationen sind das überhaupt?

    Es ist sicher sinnvoll, sich an Trainer zu wenden, die Erfahrung mit Angsthunden oder HSH haben. Wie du aus den Beiträgen schon sehen konntest, gibt es sehr verschiedene Wege, die funktionieren können - und was bei dem einen super Erfolge bringt, versagt beim anderen komplett.

    Um beurteilen zu können, was da gerade beim Hund passiert, braucht es aber Erfahrung und sehr gute Kenntnisse der Körpersprache.

    Eurer muss z.B. auch gar kein echter Angsthund sein - er hat nur vermutlich nie in einer Wohnung gelebt und ist vielleicht alleine deshalb schon durch. Sieht man von hier aus nicht.

    Und nur weil er ein HSH-Mix ist (das sind die Rumänen halt irgendwo fast alle) muss er noch längst nicht ein Vollblut-HSH-Verhalten zeigen.

    Ich finde es absolut vernünftig, mit den Worst Cases zu rechnen und entsprechend umsichtig zu agieren (dazu würde für mich übrigens auch gehören, da jetzt nicht einfach irgendeinen Fremdhund mit in die Situation zu holen, ohne dass der im Ernstfall zuverlässig geschützt werden kann), aber eben offen für diesen Hund zu bleiben, und sachlich zu beobachten.

    PS: Es gibt auch HSH, die gerne mal ne Runde spazieren gehen, wir haben im TH diverse, die das super fanden/finden - auch da ist nicht alles zu 100% entweder/oder.