Unterschiedliche Herangehensweisen
genauso wie ich möchte, dass mein Hund ein gutes Leben führt, möchte ich, dass mein Hund mein Leben bereichert, deshalb habe ich ihn doch. Und die ganze Mühe bei der Auswahl mache ich mir, um es möglichst einfach zu haben (und weil ich glaube, dass es auch für den Hund schöner ist, wenn er so sein darf, wie er ist und nicht zu Tode trainiert wird.)
Ich spiele dann mal die Gegenstimme, ich habe mich so viel informiert, dass ich mir inzwischen die guten alten Bauernhofmixe zurückwünsche. Es gibt keine Rasse bei der ich sage, die ist es und je mehr Züchter und Hintergründe ich kenne, desto mehr Leichen im Keller finden sich. Tierschutz das Selbe in grün, die obligatorischen großen, schwarzen Beißer, Listenhunde und der Rest Auslandsimporte.
Auf mich wirkt die Hundewelt inzwischen absolut schräg. Da werden Anforderungen an den Hund gestellt, die nicht mal ein Roboter erfüllen kann. Der Hundehalter ist über alle Zweifel erhaben und nur er kann dieses krasse Tier händeln. Und von Seiten der Vermittler wird mehr erwartet als ich bei Hauskauf, Jobsuche und Datingportal zusammen angeben musste, während selbstverständlich Unsummen aufgerufen werden, die aber Nichts mit einem Kauf zu tun haben!!!
Zu früher war alles besser gehört auch, ein Hund ist ein Hund und ich möchte auch genau das, nur einen Hund. Weder möchte ich der perfekte Hundehalter sein, noch die Welt retten. Sondern wirklich nur einen Hund.
Inzwischen ist alles so verkopft und überperfektioniert und reglementiert, dass es mich nicht wundert, warum es Welpenblues, 3679. Hundeschulen und Probleme die eigentlich keine sind, gibt.