Beiträge von Vriff

    Unqualifizierte Küchenbeobachtung:

    In der Nachbarschaft gehen die Frauen bei jedem Wetter mit dem Hund, im Sommer am See mit dem Hund spielen machen die Männer.

    Hund kann hier durchaus durch Kind ersetzt werden.

    In unserem Haushalt habe ich Hund und Mann Katzen. Ziemlich ausgeglichen vom Arbeitsaufwand. Ich füttere seine Katzen morgens, er lässt meinen Hund nachts in den Garten. Wenn was kaputt geht war es der Hausgeist.

    in der Regel überschätzen wir unseren eigenen Erziehungsanteil am Hundeverhalten und unterschätzen den von anderen Personen.

    Beim ersten Teil würde ich dir zustimmen. Wenn man es als Hund ist wie er ist und der menschliche Einfluss ändert Nichts an grundlegenden Eigenschaften.

    Aber von welchen anderen Personen sprichst du? Wer soll da nennenswerten Einfluss auf meinen Hund haben? Interessiert mich wirklich, bevor es wie stänkern rüberkommt.

    Hunde wissen ja, wann Tierarztbesuche doof sind und ich habe das jetzt auch mal getestet.

    Gründliche Untersuchung mit Ursachenforschung

    Inhouse Labor Blut + Urin

    Röntgen

    Kleiner Eingriff mit örtlicher Betäubung

    Medikamente

    360€ in ehemaliger Tierklinik. Ganz ehrlich, da hätte ich schon vor der Erhöhung mit mehr gerechnet :gott:

    Granen kommen aus der Hölle, dafür war das fast Wunderheilung.

    Es braucht keinen Grund. Will ich nicht ist vollkommen ausreichend.

    Aber das war doch nicht das Thema, sondern eher mangelnde Empathiebereitschaft. Für mich gehört es zu einem sozialen Miteinander dazu, dass man sich für die Wünsche und Sorgen seines Gegenübers interessiert und Anteil nimmt. Ob man da jetzt über seinen Schatten springt und einen Hund in der Wohnung erlaubt oder ob man willens ist andere Alternativen zu finden ist am Ende doch egal.

    Nur, nein finde ich doof, habe ich keine Lust drauf, sieh zu das du eine Lösung findest, damit für mich alles bleibt wie es ist, es ist mir egal wie du dich dabei fühlst, ist halt doof.

    Ich empfinde es auch genauso übergriffig, jemandem einen Hund schmackhaft zu machen, wie Eltern die es ihrem erwachsenen Kind ausreden wollen.

    Für mich gehört zu einem Umgang auf Augenhöhe, dass man gegenseitig die Meinung und Entscheidungen des Anderen akzeptiert.

    Heißt ja nicht, dass man sich nicht mal unentscheidet und das das gerade beim Hund oft vorkommt. Aber fokussieren oder damit rechnen würde ich nicht.

    Die Katzen und zu wenig Räume um alle wegzusperren.

    Ich habe einen behinderten Kater ohne Gefahrenbewusstsein und da traue ich fremden Hunden nicht. Und einen Kater der Menschen angreift, der müsste dann ins Bad, weil er alle anderen Türen öffnen kann. Und ohne Toilette ist irgendwie auch doof, so für Besuch.

    Bei regelmäßigem Besuch mache ich mir die Mühe mit Zusammenführen. Ist aber anstrengend und dauert länger, als mal.

    Ja, gut, Katzen sind natürlich ein Argument. Da würde ich mit meinem Hund vermutlich auch nicht kommen wollen (ich nehme ihn sowieso nicht überall mit, ich rede nur von den Möglichkeiten).

    Aber bei einem Haushalt mit normal verträglichen, gut erzogenen Hunden sehe ich das Problem jetzt nicht (und jetzt braucht keiner mit dem krassen XY Hund um die Ecke kommen, ja, gibt es, besonders hier im DF, aber in der Realität gibt es ja sehr viele unkomplizierte Hunde).

    Stimme ich dir prinzipiell zu. Ich komme aus Jägersfamilie :pfeif: also falls sich jemand fragt woher mein Terriertrauma kommt :ugly: