Beiträge von Vriff

    Oder ich habe schräge Eltern im Bekanntenkreis, wo Kleinkinder nicht mehr über Rasen laufen dürfen, weil sie von einem Insekt gestochen werden könnten. Man bei Besuch Eckenschutz für Möbel dabeihat, damit sich niemand verletzt. Und man auf dem Spielplatz Knieschoner trägt.

    Also siehst und erlebst du vor allem das überbehütende Extrem mit in Watte packen und dann am besten noch Luftpolsterfolie drum wickeln?

    Bei mir ist es nämlich anders... Hauptsache Kind kann sich frei entfalten, und wehe, es erlebt dann Konsequenzen.

    Ist kein entweder oder. Es ist Beides.

    Kindern wird Nichts mehr zugetraut, und alles muss absolut sicher sein. Bevor man auch nur ein Unfallrisiko in Kauf nimmt, lässt man es bleiben. Da gebe ich nichtmal den Eltern die Schuld, dass sind gesamtgesellschaftliche Entwicklungen. War mal Kinderreitlehrerin, da steht man heutzutage gefühlt immer mit einem Bein im Knast. Also habe ich auch dreimal überlegt, ob das geht und im Zweifelsfall gab es keinen Ausflug mit den Ponys zum See...

    Als Ausgleich dürfen Kinder alle Verpackungen im Supermarkt anrotzen und im Restaurant irre Stimmbänder trainieren oder so. Hat für mich aber mit dem Thema, Kinder dürfen immer weniger, für mich Nichts zu tun.

    Das Eine ist Kind sein in einer Gesellschaft, das Andere schlechte Erziehung von Individuen.

    Das habe ich bei uns jetzt so nicht mitbekommen, aber in der Schule ist es auch verboten. In der Nachmittagsbetreuung (noch) nicht.

    Ich bin halt zweigespalten, auf der einen Seite verstehe ich es, wegen komischer Eltern, oder eben den Gründen, die du genannt hast, auf der anderen Seite haben unsere Kinder kaum noch Freiheiten. Alles wird reglementiert.

    Warum empfindest du das so? Woran machst du das fest?

    Nicht mehr mit dem Fahrrad zur Schule fahren dürfen, weil die Schule das für zu gefährlich hält. Überhaupt nicht mehr alleine unterwegs sein, sondern immer nur unter Aufsicht eines Erwachsenen. Df konform, am Besten mit keinem Tier jemals alleine sein und schon gar nicht mit einem Hund allein spazieren gehen.

    Für alles gibt es gute Gründe, warum man das besser nicht machen sollte. Aber wer nie samt Ast vom Baum gefallen ist, der lernt auch nie wie man sicher klettert. Es ist die Summe aus Kleinigkeiten.

    (Oder ich habe schräge Eltern im Bekanntenkreis, wo Kleinkinder nicht mehr über Rasen laufen dürfen, weil sie von einem Insekt gestochen werden könnten. Man bei Besuch Eckenschutz für Möbel dabeihat, damit sich niemand verletzt. Und man auf dem Spielplatz Knieschoner trägt.)

    Seitdem ich krank bin mag ich keinen Kaffee mehr, aber zumindest morgens mag ich gerne was Warmes mit Geschmack.

    Für gewöhnlich trinke ich, wenn ich denn mal Tee trinken Pfefferminze. Der Aktuelle ist mir aber für täglich zu scharf und zu ölig. (Und ganz vielleicht auch zu eintönig.)

    Jetzt suche ich Probierpakete, kann da jemand was empfehlen?

    Kräutertee geht, aber bisherige schmeckten immer so, wie ich mir aufgebrühtes Heu vorstelle. Sämtliche Entspannungs-, Wohlfühl-, oder sonstige Aromen mochte ich nicht. Grüner Tee ist Kategorie, kann man trinken, muss man nicht unbedingt, vielleicht nie Guten erwischt? Und dann hört es auch schon auf mit meinen Erfahrungen.

    Kann es ein Rezessionsproblem sein?

    Wer glücklich mit seinem Welpen über die Wiese kullert, wird keinen Hilferuf im Forum eröffnen. Wer mit den Ecken und Kanten seines Hundes leben kann wird ihn nicht zurück ins Tierheim bringen.

    Und dann sind da noch ganz viele Menschen die am Anfang schwer überfordert sind und sich das alles anders vorgestellt haben und trotzdem mit ihrem Hund zusammenwachsen.

    Natürlich sieht man an der Front nur die Problemfälle und der Katastrophenanteil ist naturgegeben deutlich größer als normal. Vielleicht wird es Zeit mal die eigene Rückläuferquote, gerne auch im Verlauf der Zeit, anzuschauen, um zu überprüfen, ob wirklich so viele Hunde schlecht vermittelt wurden und ob die X% es rechtfertigen, allen potentiellen Interessenten zu unterstellen sie hätten sich keine Gedanken gemacht.