Beiträge von Vriff

    Nachdem ich gerade ganz akut mit Hund im Ferienhaus war und es extra Hunderegeln gab:

    • Kot aus dem Garten entfernen
    • Kotbeutel in den Müll werfen
    • Kein Hund auf dem Sofa
    • Bitte nicht die Nachbarskatze jagen lassen
    • Keinen Wassernapf auf den Holzboden

    Besenrein hinterlassen:

    • Bett abziehen
    • Müll herausbringen
    • Mit runden Ecken staubsaugen

    Kosten Hund + Endreinigung = 35€

    Wenn es nicht anders geht, geht es nicht anders. Aber meine Definition von Notfall ist wahrscheinlich etwas härter.

    Niemand muss Wandern gehen, wenn man krank ist, aber ein paar Minuten neben der offenen Terassentür sitzen geht doch oft. Und ein paar Meter gehen schadet auch nur ganz selten.

    Wenn ich krank bin, gebe ich mir Mühe meine Tiere trotzdem zu versorgen, dass das sicher mit Kompromissen behaftet ist, auch klar. Nur noch weniger, weil müssen die durch, gibt es nicht.

    Da bin ich inzwischen zu viel Luxus bedürftig. Bin aber im Urlaub auch nicht auf der Suche nach Nervenkitzel, sondern tuckere gerne entspannt vor mich hin. Wenn mich Ziel erreichen müssen, nicht mehr stressen würde, als Unterkunft unterwegs buchen, würde ich wahrscheinlich komplett vorplanen.

    (Aber so früher, als ich noch abenteuerlustiger war, selbst mit Pferd und Hund findet sich immer irgendwas. Als Alleinreisender ist man doch immer noch ein Exot und, wohin, woher, gehört zu jedem Smalltalk, da ergeben sich oft die Schönsten Übernachtungsmöglichkeiten. Gilt jetzt vielleicht nicht für Flussradwege in den Sommerferien.)

    Jain, mit Augenmaß. Ich weiß nicht mal, was mein Rad wiegt, ist mir auch egal, ich fahre es gerne und schmerzfrei auch über lange Strecken. Taschen sind sackschwere Ortliebs, die sind halt da gewesen.

    Für mich ist das Schöne an Rad fahren, dass man nicht auf's letzte Gramm achten muss. Und das Unterkunftssuche so flexibel ist, ein paar Kilometer gehen immer noch.

    Brauchst du denn so viel Gepäck für den Hund? Ich gebe zu auf Radreisen werde ich minimalistisch. Jedes Kilo zählt.

    Schlafplatz im Hänger, Leine an den Hänger, Erste Hilfe Set teilen sich Mensch und Hund, Futter wird täglich max. alle zwei Tage gekauft, ...

    Wahrscheinlich oute ich mich jetzt als die Unsportlichkeit als Person, aber mit Hänger, Gepäck und Hund ist meine Durchschnittsgeschwindigkeit eher bei 10-12 km/h inklusive bergauf schieben, Bachpausen, ...

    Ist anders, als ohne Hund.

    Bei matschglatt hilft langsam machen. Wir wollen alle trittsichere Pferde, dann müssen sie auch üben und lernen dürfen. Ich bin da tatsächlich auch relativ entspannt. Das Geländepferd musste aber auch lernen mal einen Steilhang runter zu rutschen, gab es halt bei uns.

    (Eisen ohne Stifte rutschen dauerhaft bei jedem Schritt, da stört es niemanden und man warnt sogar vor dem böse stoppenden Alternativen.)

    Barhuf gibt es Nichts, was ich guten Gewissens empfehlen könnte. Wenn es nur um, kurz über den Hof zur Reithalle geht, Tennissocken.

    Bei Hufschuhen gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder weicher, Flex Hoof Boots bswp. oder härter und mit Spikes, Renegades, Swiss Galoppers.

    Das Eine ist nicht perfekt, das Andere birgt Verletzungsgefahr.

    Trockenes, kurzes Gras ist der Endgegner für Kunststoff, egal ob für Beschlag oder Hufschuhe, muss man im Hinterkopf behalten. Gegen rutschig bei Frost kann man bedingt was tun.