Beiträge von Vriff

    Für mich ist an den Tieren sparen schlimm, kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, will ich nicht und ich hoffe, ich muss nie.

    In puncto Gesundheit, Futter und Wohlbefinden geht es mir ebenso.

    Bei meiner ersten eigenen Hündin hatte ich ständig Angst im Nacken, ob ich die plötzlich explodierenden Tierarztkosten zahlen kann. Das hat mich erwischt, obwohl ich vorher schon so überlegt war: nur ein Hund, nur ein kleiner Hund, vom guten VHD-Züchter, damit ziemlich sicher gute Gesundheit vorhanden ist... Ja. Pustekuchen. Rücklagen ratzfatz weg, weil eine Sache die nächste jagte. Versicherungen gab es dafür noch nicht.

    Ich hab trotzdem bei mir verzichtet und nicht bei ihr. Wasser, Brot, keine neuen Klamotten, kein Urlaub und kostenlose Unternehmungen haben mich nicht umgebracht und ich würde es immer wieder so machen.

    Nur irgendwann geht das nicht mehr. Egal wie viel ich spare Millionär werde ich in diesem Leben nicht mehr mit ehrlicher Arbeit. Es gibt einfach Grenzen, leider.

    Schon mal in Deutschland Auto gefahren :flucht:

    Mir fehlt der Glaube an der Hilfskraft solcher Maßnahmen und mag mich dafür nicht so einschränken lassen und sind wir ehrlich Unsummen für Nichts bezahlen.

    Den Zusammenhang zum Tierschutz sehe ich da auch nicht. Alle Theorie und von mir aus Praxis mit Fremdhund bereitet nicht auf die Realität als Hundehalter vor.

    Was man sich leisten kann ist ja auch sehr von den sonstigen Umständen abhängig.

    Ich habe bspw. durch Zufall sehr niedrige Lebenshaltungskosten, da bleibt viel Geld für Anderes übrig.

    Mich schocken, auch keine 500€ im Monat für den Hund (ich würde sie trotzdem nur zähneknirschend zahlen), weil mein Zweithund das Zweitpferd ersetzt. Und da waren 500€ das Dach über dem Kopf, der ganze Rest kam da erst noch dazu. Aber auch da ist alles preistechnisch explodiert und aus Vernunft der "billige" Hund der nur 15 Jahre lebt statt 30.

    Alles eine Frage der Perspektive.

    Also lieber Hund statt Pferd zum sparen. Auch gemeinsamer Urlaub ist so viel billiger :lachtot: ich glaube ich war noch nie so viel unterwegs, wie die letzten Jahre.

    Ich spare rein finanziell sicher nicht, aber ich bin froh, dass es Puffer gibt und ich könnte. Indem wir eben keinen Urlaub machen zB.

    Für mich ist an den Tieren sparen schlimm, kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, will ich nicht und ich hoffe, ich muss nie.

    Egal wie viel gemeinsame Zeit man hatte, es ist immer zu wenig.


    Mona X ab richtig gemerkt alt, wobei da nur ruhiger werden, wenn es nicht extrem ist nicht zählt, 1-2 Jahre.

    Ruhiger ist Typsache, wir hatten Hunde die waren so ab 6-7 ruhiger, sind dann aber noch lange nicht gestorben und wir hatten Hunde die sind sozusagen ins Grab gerannt.

    Der Senior feiert heute seine Erlaubnis zum Mofaführerschein und ich behaupte, der hat sich die letzten Jahre kaum verändert. Früher war er der arme, alte Hund, bei dem ich mir sicher war, der lebt nicht ewig, jetzt ist er verdammt fit für sein Alter. Dabei hat sich an seinem Zustand kaum was getan.

    Hätte er nicht Anfang des Jahres einen BSV gehabt würde ich behaupten außer schlechter hören hat sich zwischen 10 und 16 Nichts getan.

    Gerade der Boxer ist doch da ein gutes Beispiel :flucht: aber sie röcheln ja nur manchmal und auch nicht alle und das hat noch nie Probleme gemacht, gaanz anders als bei Frenchie und Co.

    Da könnte man ja, wenn man denn wollte, wirklich noch was retten, ich sehe es nur nicht.

    Auf den Arm und atmen bzw. gemeinsam auf den Boden setzen?

    Das hat hier bisher immer geholfen, wenn gar Nichts mehr ging. Mit dem Senior habe ich so viele, viele gemeinsame Stunden verbracht. Und der ist kein Kuschler und ein Rührmichnichtan, aber wenn er stresst hat beruhigt gemeinsam sein, halt doch. Auch wenn man sie etwas zu ihrem Glück zwingen muss.

    Wird schon, erste Male sind immer schwierig.