Deshalb finde ich theoretische Lehrbücher/Vorgaben was Hund wann unbedingt muss, sehr schwierig, weil sie einfach null Individualität berücksichtigen.
Gibt es das überhaupt noch in nennenswertem Umfang? Die letzten Hundebücher, die ich gelesen habe, haben sich immer mit einem bestimmten Thema beschäftigt und nicht mit Trick XYZ.
Ich finde in den letzten Jahren hat sich da so wahnsinnig viel getan. Gefühlt hab es früher nur Rasselexika und die berüchtigten Erziehungsratgeber.
Und auch beim Trainer persönlich. Da wurde analysiert, gefragt was genau das Problem ist und eine Lösung erarbeitet. Übrigens hatte ich die Probleme mit den späteren Hunden und nicht dem Ersthund 
Mir bricht da kein Zacken aus der Krone, wenn ich mir Hilfe suche. Und wenn es wirklich nur isolierte Probleme sind, sind die auch schnell gelöst, was soll ich da alleine rumdoktern.
Und wenn es was Systemisches ist, umso besser. Auch wenn dann vielleicht Änderungen nötig sind, die im ersten Moment komisch wirken.
Aber da hat niemand einen Plan aufgestellt, was Hund unbedingt können muss, wenn es Nichts mit dem Problem zu tun hatte und mir nicht wichtig war. Da wurde maximal geschmunzelt und auch die Lösung des Problems wurde durchaus an unsere Bedürfnisse angepasst.
(Hier ging es einmal um rennt unkontrolliert zu anderen Hunden, auf irgendwo am Horizont Entfernung, hätte ja einfach an der Leine bleiben können. Und einmal wurde alleine bleiben schlechter statt besser. Ich meine im Notfall kann man das schon vermeiden, aber mir war das Risiko zu groß ggf. 15 Jahre massive Einschränkungen in Kauf zu nehmen, nur weil ich die Hoffnung hatte wird von alleine besser.)