Beiträge von Vriff

    Ist ja immer die Frage, mit was hat man vorher geheizt. Wir sind von Nachtspeicheröfen auf Klimaanlagen umgestiegen.

    Und rein schon vom Verbrauch lohnt sich das. Schlicht und ergreifend, weil man zielgerichteter heizen kann.

    In der Heizsaison war hier oft zu warm und die Temperatur wurde über Fenster auf geregelt, weil ich nunmal nicht drei Tage vorher weiß, wie kalt es wird.

    Zurück zur Klima sind Daikinanlagen die seit Jahren ihren Dienst tun und jetzt hatten wir den ersten Ersatzteilbedarf (Katze hat sich handwerklich betätigt, also äußerer Einfluss) und das wurde problemfrei geliefert.

    Deshalb finde ich theoretische Lehrbücher/Vorgaben was Hund wann unbedingt muss, sehr schwierig, weil sie einfach null Individualität berücksichtigen.

    Gibt es das überhaupt noch in nennenswertem Umfang? Die letzten Hundebücher, die ich gelesen habe, haben sich immer mit einem bestimmten Thema beschäftigt und nicht mit Trick XYZ.

    Ich finde in den letzten Jahren hat sich da so wahnsinnig viel getan. Gefühlt hab es früher nur Rasselexika und die berüchtigten Erziehungsratgeber.

    Und auch beim Trainer persönlich. Da wurde analysiert, gefragt was genau das Problem ist und eine Lösung erarbeitet. Übrigens hatte ich die Probleme mit den späteren Hunden und nicht dem Ersthund :ka:

    Mir bricht da kein Zacken aus der Krone, wenn ich mir Hilfe suche. Und wenn es wirklich nur isolierte Probleme sind, sind die auch schnell gelöst, was soll ich da alleine rumdoktern.

    Und wenn es was Systemisches ist, umso besser. Auch wenn dann vielleicht Änderungen nötig sind, die im ersten Moment komisch wirken.

    Aber da hat niemand einen Plan aufgestellt, was Hund unbedingt können muss, wenn es Nichts mit dem Problem zu tun hatte und mir nicht wichtig war. Da wurde maximal geschmunzelt und auch die Lösung des Problems wurde durchaus an unsere Bedürfnisse angepasst.

    (Hier ging es einmal um rennt unkontrolliert zu anderen Hunden, auf irgendwo am Horizont Entfernung, hätte ja einfach an der Leine bleiben können. Und einmal wurde alleine bleiben schlechter statt besser. Ich meine im Notfall kann man das schon vermeiden, aber mir war das Risiko zu groß ggf. 15 Jahre massive Einschränkungen in Kauf zu nehmen, nur weil ich die Hoffnung hatte wird von alleine besser.)

    Kein Mensch kommt auf die Idee, Züchtern solche Fragen zu stellen. Oder meinen Nachbarn, der Tag für Tag an seinem Oldtimer werkelt und da ordentlich Geld reinsteckt, originale Ersatzteile jagt und dafür bis sonst wohin fährt. Aber bei Hundehaltern und TS scheinen solche Sprüche legitim.

    Doch Menschen sind so :ka:

    Alles was anders ist, ist bemerkenswert.

    Mein Partner wird gefragt, wie er eine Frau gefunden hat, wo er doch so seltsame Hobbys pflegt. Meinem Chef werden Beziehungsprobleme unterstellt, weil er ambitioniert Sport treibt. Meine Mutter ist ungebildet und dumm, weil sie körperlich arbeitet.

    Für blöde Kommentare braucht man keinen Hund. Man kriegt es nur als nicht Betroffener nicht mit.

    Wenn ich weder sparen will noch muss, führe ich so eine Diskussion einfach nicht. :ka:

    Kommt doch keiner bei dir vor die Haustür und sagt, du musst jetzt weniger Geld ausgeben.

    Gefühlt wird man aber schon von überall damit konfrontiert, jetzt sparen zu müssen. Das taucht an jeder Ecke auf, natürlich immer gepaart mit den super vorbildlichen Sparern, die einem sagen, wie man es richtig macht.

    Echt? Mir geht's so gar nicht so.

    Gab so Lebensabschnittsweisheiten. Ganz jung haben mich alle wegen dem Hund bemitleidet, weil die Verantwortung!!! Danach war Zeit für Kinder, da war der Hund keine schlimme Verantwortung mehr, sondern Kinderersatz. Und aktuell werde ich um die Freiheit mit Hund beneidet, weil Kinder sind ja noch viel einschränkender :ka:und

    Ich finde den Austausch zum sparen spannend. Nicht weil ich muss, sondern weil ich nicht gern unnötig Geld ausgebe.

    Und manchmal sind es die offensichtlichsten Tipps. Ich kam bisher nicht auf die Idee Hundezubehör gebraucht zu kaufen. In meiner Welt wurde das neu gekauft und entsorgt, wenn es kaputt war. Den Zustand gebraucht gab es nicht, dann war es in Benutzung. Ich kam nicht auf die Idee, dass jemand ein Geschirr wegen Farbe gefällt nicht mehr, verkauft.

    ich weiß nicht, ob ich mich klar ausdrücke - wenn ich irgendwo neu bin, oder auf ner Messe oder so, guck ich auch immer hin und her, probier alles aus, lauf kreuz und quer… aber deswegen bin ich aber noch lange nicht gestresst.

    Das sind Ausnahmesituationen und zumindest ich bin danach platt und habe danach einen stark erhöhten Ruhebedarf.

    Das ist kein Problem, das ist nicht schlimm, das darf meinem Hund genauso gehen.

    Wenn das aber der Alltag ist, wird es problematisch. Da bin ich froh, dass ich mehr in die Kaffeetasse schaue und mein Hund nur das Bein hebt ohne das wir vorher nochmal den kompletten Garten erkunden müssen.

    Für mich ist an den Tieren sparen schlimm, kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, will ich nicht und ich hoffe, ich muss nie.

    In puncto Gesundheit, Futter und Wohlbefinden geht es mir ebenso.

    Bei meiner ersten eigenen Hündin hatte ich ständig Angst im Nacken, ob ich die plötzlich explodierenden Tierarztkosten zahlen kann. Das hat mich erwischt, obwohl ich vorher schon so überlegt war: nur ein Hund, nur ein kleiner Hund, vom guten VHD-Züchter, damit ziemlich sicher gute Gesundheit vorhanden ist... Ja. Pustekuchen. Rücklagen ratzfatz weg, weil eine Sache die nächste jagte. Versicherungen gab es dafür noch nicht.

    Ich hab trotzdem bei mir verzichtet und nicht bei ihr. Wasser, Brot, keine neuen Klamotten, kein Urlaub und kostenlose Unternehmungen haben mich nicht umgebracht und ich würde es immer wieder so machen.

    Nur irgendwann geht das nicht mehr. Egal wie viel ich spare Millionär werde ich in diesem Leben nicht mehr mit ehrlicher Arbeit. Es gibt einfach Grenzen, leider.

    Schon mal in Deutschland Auto gefahren :flucht:

    Mir fehlt der Glaube an der Hilfskraft solcher Maßnahmen und mag mich dafür nicht so einschränken lassen und sind wir ehrlich Unsummen für Nichts bezahlen.

    Den Zusammenhang zum Tierschutz sehe ich da auch nicht. Alle Theorie und von mir aus Praxis mit Fremdhund bereitet nicht auf die Realität als Hundehalter vor.