Beiträge von Vriff

    Ich hatte erst einen Hund dem meine Meinung so wichtig war, dass Verhalten nicht aktiv belohnen zu einer Reduzierung dieses Verhaltens führte. Fand ich übrigens sehr ungesund. Führt nämlich ganz schnell zu einem Hund der sich kaum noch für seine Umwelt interessiert und Stress hat, wenn man ihm nicht genau sagt was er tun soll.

    Der Rest fand jede Menge Dinge sehr selbstbelohnend, die ich um es positiv zu formulieren, eher nicht so gut fand. Vielleicht hätte man das auch mit fleißigem Training von Alternativverhalten in den Griff kriegen können, aber ich gebe offen zu, meine Vorstellung von Leben mit Hund besteht nicht daraus dauerhaft um meinem Hund zu kreiseln, um richtiges Verhalten attraktiv genug zu gestalten.

    also den Hund in Situationen bringt, nur damit dann halt strafen kann.

    Mache ich zum Beispiel nicht oder nur in absoluten Ausnahmefällen, um in geringen Erregungslagen etwas zu trainieren, damit es bei positiver Strafe bleibt und nicht zu Management mit Gewalt endet. Ich betone nochmal das in absoluten Ausnahmefällen.

    Positive Strafe stets und ständig :ka: ich wüsste aber auch nicht wie ich das echte Leben so kontrollieren sollte, dass ich immer rein Belohnungsbasiert auf den jeweiligen Stand des Hundes eingehen könnte. Und selbst wenn, dann bleiben noch Tagesform und Fehleinschätzungen meinerseits.

    Auch wenn sich das jetzt fieser anhört als es ist, es ist immer mein Ziel mehr zu loben als zu strafen. Ich achte da ganz bewusst und aktiv drauf, dass das auch so bleibt, weil mir das wichtig ist. Aber ich strafe lieber bewusst, als es vor lauter Ideologie unbewusst zu tun. Weil nicht machen, geht halt nicht.

    Meinen letzten Leinenpöbler habe ich immer gestreichelt. Er hat es in der Situation gehasst und das war gesellschaftlich so schön akzeptiert. Perfekt |) ich glaube er hätte sich manchmal gewünscht das ich das Leinenende vor ihn auf den Boden werfe, damit er sich umdrehen und mit mir streiten kann xD aber streicheln :mute: dann lieber ruhig sein :pfeif:

    Irgendein sehr verfressener Hund hat den Zusammenhang zwischen Geböller und Nudeln nicht verstanden. In seiner Welt war das die Nacht der Glücksspiele und ich habe hier jetzt einen sehr müden, sehr überdrehten Hund. Aber alles ist besser als Angst :ka: und der Großen hilft es.

    Er wird sich schon wieder einkriegen, wenn es jetzt nicht dauerhaft ständig was zu Fressen gibt.

    Hier hat es an einsetzen der Dämmerung durchgängig geknallt. Normales Feuerwerk interessiert Keinen, aber die Illegalen sind Übel.

    Bin müde und knatschig. Der Deal ist früh schlafen gehen, um 0 Uhr Nudeln an alle verteilen, der Hund sagt, es ist schließlich Nudelfest und wenn alle ins Fresskoma fallen, endlich weiterschlafen. Wenn das aber ununterbrochen so geht :fluchen:

    Rate übrigens dringend davon ab verfressenen Junghunden zu erlauben auch am Nudelfest teilzunehmen. Er hat zwar nicht verstanden um was es geht, aber ESSEN. Aber wer hirnlos durchs Haus flitzt und Opfer sucht, die ihm auch was geben, der hat keine Angst oder so :ugly:

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    Stadthund in seinem natürlichen Lebensraum. Die Bewährungsprobe beim Hunde sitten hat er bestanden, er will jetzt ausziehen. Endlich werden seine Bedürfnisse erkannt.

    Allerdings habe ich ihn mit den Worten, er ist schon anders als die Anderen, wiederbekommen.