Beiträge von Vriff

    Hier ist wirklich rosarot :herzen1: aber nach Jahren mit Knalltüte habe ich mir das auch einfach verdient.

    Wir kommen gerade vom Wochenendtrip wieder. Mal eben in ein fremdes Rudel geworfen, wandern, SUP und spontane Reitbegleithundausbildung mit Bravour gemeistert und jetzt der zweite Tag HomeOffice hintereinander während sie schläft. Doch das darf man als Streberhund feiern.

    Sogar in der Fremde alleine bleiben, ist ja bei uns das größte Thema, ging. Ihre größte Macke ist, dass sie auf ihr Bett besteht. Schleppt man mit und gut ist.

    Das sie Fremde doof findet und vor Kindern Angst hat :ka: ich mag auch keine Fremden und Kinder sind kein Teil meines Lebens, nicht mal im entfernten Bekanntenkreis.

    Die Wacherei finde ich praktisch. Der Hund ist immer ausgelastet und zufrieden und das ganz ohne mein zu tun. Ich kann was mit ihr machen, ich muss aber nicht.

    Resourcenschweinchen ist sie, so ist sie halt.

    Woanders wären das aber Dinge die wirklich schwierig werden könnten und an denen man ganz dringend arbeiten sollte.

    • Ganz viel Wechselkleidung. Der echte Campervorteil. Nicht mehr müffeln, keine Kompromisse, kein waschen unterwegs. Man kann nie zu viel Kleidung haben.
    • Mehr Schuhe. Nie wieder Schwitzefüße, weil man sich für die wasserfesten Schuhe entschieden hat und es doch sonnig war. Nie wieder eklig kalte, nasse Schuhe, weil man sie draußen vergessen hat. Und Sandalen für den Abend. Und schicke Schuhe zum Essen gehen. Und sicherheitshalber noch ein, zwei Paar Wanderschuhe. Und Badeschuhe. Und überhaupt Schuhe sind wichtig.
    • Neben dem obligatorischen Kopfkissen, noch mehr Kopfkissen und richtige Bettwäsche.
    • E-Book-Reader.
    • Wasser in Glasflaschen.
    • Anständige Messer und eine Schere. Luxus muss sein.
    • Klebeband, Pressbendel und Hängematte.
    • Moskitonetz!!!

    Wenn ich das so lese, frage ich mich, wie ich Trekkingurlaube überlebt habe.

    Und ich bin froh, über Leute die mir bei Problemen helfen. Man wird Betriebsblind, man übersieht Dinge und ganz ehrlich, wenn ich etwas als Problem definiere, dann habe ich Leidensdruck und bin da vielleicht nicht mehr ganz so entspannt, wie ich sein sollte.

    Probleme müssen gelöst werden, sonst wären es keine Probleme. Dann wären es Dinge, die mein Hund noch nicht kann, Dinge bei denen ich weg schaue, weil ich zu faul zum trainieren bin oder Dinge die in unserem Leben egal sind.

    Hier war es alleine bleiben, dass schlechter statt besser wurde. Die Wunderheilung bestand darin dem Hund zu sagen, er möge sich doch beim alleine bleiben bitte hinlegen. So simpel, so einfach, so nett, aber ich kam alleine nicht drauf. Nach drei Tagen waren wir auf einem Stand der besser war, als alles von mir bis dahin erreichte. Aber ich hätte da auch alleine dran rumdoktorn können, aber auf Grund der Tatsache, dass es schlechter statt besser wurde bin ich nicht sicher, ob wir das Problem gelöst hätten und wenn überhaupt viel später.

    Nur zur Info: Die Preise dort werden im nächsten Jahr auf unfassbare 12€/Jahr erhöht. Ist immernoch ein Scherz, aber halt eine Erhöhung.

    Krass harte Verdoppelung meinst du!

    Ne, ich bin immer noch schwer erstaunt, dass sie das so handhaben, wie sie es Handhaben.

    Als ich damals, ist schon länger her, mit der Onleihe anfangen wollte, wollte meine heimische Bibliothek knapp 30€ für 2000 EBooks gesamt. Und das Angebot fand ich jetzt wirklich unattraktiv.

    Hessen hat eine ganz tolle Onleihe. Leider inzwischen nur noch für Einheimische. Also wer in Hessen lebt, sollte sich die auch mal anschauen.

    Na super, dann kann man sich ja jedes Training sparen. Bringt eh nix :hundeleine04: .

    Quatsch. Aber man findet als Team seine Kompromisse.

    Meine Kläfftöle bellt schon lange nicht mehr grundlos ständig rum. Leise ist er trotzdem nicht. Aber ich habe mich dran gewöhnt und inzwischen würde was fehlen, ohne den enthusiastischen, er hat es überlebt, Tanz.

    Hätte ich mir auch nicht vorstellen können, ich hasse Töne aus Hunden die über zweimal Wuff beim Klingeln rausgehen.

    Die sind nicht hirnlos dabei oder in irgendwelchen Sphären jenseits von gut und böse unterwegs. Sondern einfach ganz normal,

    Das freut mich von ganzem Herzen für dich und deine Hunde.

    Und ich würde mir so sehr wünschen, dass das ganz normal ist. Aber irgendwie ist es das in meinem Umfeld nicht. Egal ob das Suchtverhalten, Jagd im Tunnel oder Umweltunsicherheit ist :ka:

    Und auch bei meiner Hundesuche war das der echte Knackpunkt genau so einen ganz normal entspannten Hund zu finden, war nicht einfach.

    An ganz vielen Punkten kann man arbeiten, noch mehr managen, aber normal ist es leider nicht mehr.

    (Ich finde die Arbeitshunde da übrigens oft ganz vorne. Und die Wesensfestigkeit ist der einzige Grund, warum ich doch manchmal überlege, ob ich nicht doch...)