Beiträge von Vriff

    Dann reden wir doch mal über, was ist entspannt eigentlich.

    Für mich ist entspannt = Hund hat alle Sinne beieinander und ist ansprechbar.

    Das hat überhaupt Nichts damit zu tun, was mein Hund gerade tut.

    Man kann ganz wunderbar entspannt durch Pfützen flitzen, beim Sprinten fast auf die Nase fallen, weil die Hinterbeine überholen oder gestresst an durchhängender Leine hinter mir herschlurfen, weil die Umwelt gerade überfordert.

    Wenn das Junggemüse hirnlos immer schneller durchs Wasser flitzt, immer unvorsichtiger wird und aus Übersprung anfängt andere Hunde anzurüpeln, ja dann greife ich ein. Aber das hat doch Nichts damit zu tun, dass ich mir einen scheintoten Hund wünsche.

    Im Gegenteil, ich mag keine schnarchnasigen Hunde und feiere es so sehr, dass ich endlich wieder einen ganz normalen Hund habe, mit dem man sich gemeinsam freuen kann und der so überhaupt nicht zum überdrehen neigt.

    Ja, es ist stressig und nervig und ich, die nach Pausen super schwer wieder rein kommt, brauche dann locker 2-3h mehr Arbeitszeit, aber es geht:

    Die 2-3 h mehr Zeit habe ich nicht, weil meine Arbeitszeit gerade so zwischen die Kita-Betreuungszeit passt. Ich kann nicht einfach länger machen.

    Nach Feierabend mit dem Kind zum Spielplatz/Bach/Bahnhof/Baum.

    Ich übe alleine bleiben nie beim Arbeiten und ich habe die Schwierigkeit, dass mein Partner auch immer zu Hause ist. Also müssen beide gleichzeitig aus dem Haus. Anfangs sind wir spazieren gegangen. Mann statt Hund, tut ihm auch mal gut. Inzwischen fahren wir Rad, weil sich das so schön zeitlich skalieren lässt. Und der innere Schweinehund ist überwunden, weil es wäre schon schön mal wieder was ohne Hund gemeinsam zu unternehmen.

    Andersrum je schlechter ich fahre, desto potenter sollte das Fahrrad sein, um meine Schwächen auszugleichen. Dazu ist Fortschritt durch Technik da.

    Das es immer eine gute Sache ist an der eigenen Fahrtechnik zu arbeiten, geschenkt.

    Trotzdem ist es doch rein aus Sicherheitsgründen sinnvoll, nicht irgendwas zu nutzen, was irgendwie geht, sondern das Werkzeug, dass seine Sache möglichst gut macht ohne das der Mensch da irgendwas kompensieren muss.

    Für's Hollandrad vielleicht mal bei den neumodischen Gravelreifen schauen. Die mag ich zumindest lieber als die typisch unplattbaren Stadtreifen. Damit fährt es sich zumindest auf wassergebundener Oberfläche sehr bequem.

    Leine heißt immer sich zurücknehmen, sich dem Menschen zwangsweise anpassen. Völlig egal ob kleiner oder großer Hund, da habe ich noch keinen Unterschied festgestellt.

    Also es gibt schon einige Hunde, die so ein langsames Grundtempo haben, dass man nur wenig Arbeit in die Leinenführigkeit investieren muss. Das ist relativ größenunabhängig. Tatsächlich zählen meiner Erfahrung nach dazu so einige Ridgebacks.

    Ja natürlich. Davon habe ich sogar zwei. Einen der nicht an der Leine zieht, weil das ziept, mimimi und Eine deren Wohlfühltempo recht nah an Meinem ist. Das hat aber doch Nichts mit Leinenführigkeit zu tun. Entscheidend wird es, wenn Synapsenklappern dazukommt und dann wird es auch bei solchen Hunden knifflig.

    Leine heißt immer sich zurücknehmen, sich dem Menschen zwangsweise anpassen. Völlig egal ob kleiner oder großer Hund, da habe ich noch keinen Unterschied festgestellt.

    Und Leinenführigkeit gehört definitiv zu meinen Schwachpunkten. Wenn mein Hund anleinen nicht als Strafe empfindet, klopfe ich mir auf die Schulter, bin stolz auf mich und habe es wenigstens diesmal nicht ganz versaut.

    Wir erfüllen heute lieber das Kellerkinderklischee. Hinter runtergelassen Rollläden arbeitet die Klimaanlage still und heimlich, während ich so vor mich hin formatiere und die Hunde mit den Katzen, weggegangen, Platz vergangen, spielen. Wir brauchen eindeutig noch eine zweite Klimaanlage im Büro, nicht genug Platz im Luftstrom für alle.

    Ich mache keinen Sport, schwitzen und schnaufen ist nicht mein Hobby. Vielleicht ist es mir deshalb so völlig fremd, wie man da einen Hund überfordern könnte. Dann gilt einfach gemeinsam fit.

    Es gab Jahre, da musste der Hund wegen mir zurückstecken, es gab Jahre, da musste ich wegen dem Hund zurückstecken und es gab Jahre, da haben wir über die Kilometer gelacht.

    Da muss ich eher bei Radtouren schauen. Und die mache ich nur und ausschließlich für den Hund :ka: aber ich fahre sehr regelmäßig ohne Hund und ausnahmsweise bin ich mal effizienter unterwegs als mein Hund. Da sehe ich viel größeres Potential Schaden anzurichten.

    Das ist grad das falsche Thema für mich 😂 hier steht nächste Woche der Little Mammut mit 30 km an 🙈

    Viel Spaß!