Beiträge von Vriff

    Das ist doch individuell. Meine Hunde machen am Liebsten sofort und am Besten noch bevor wir ins Auto steigen. Im Zweifelsfall auch mitten auf die Straße. Danach kann man aber gerne noch stundenlang wandern gehen.

    Ich hatte auch noch nie Hunde, die da irgendwelchen Zauber veranstaltet haben. Wenn sie mussten, haben sie gemacht. Dreimal im Kreis drehen vorm koten war da schon spleenig.

    Muss man sich denn jetzt auf diese eine Sache konzentrieren. Zu Hundehaltung gehört so viel mehr als spazieren gehen.

    Ich könnte es, habe aber keine Lust drauf, also müssen meine Hunde mit sehr regelmäßigen Wandertouren, Freilauf am Stall und als Reitbegleithunde klar kommen. Ohne Pferd hätte ich keine Hunde, weil ich Gassi gehen doof finde.

    Der Nächste nimmt einen Seniorenblitz, da kommt noch jeder Hund auf seine Bewegung und bei handlichen Hunden können sie auf den blöden Abschnitten mitfahren. Eigentlich viel cooler und praktischer als zu Fuß gehen.

    Wieder Andere geben den Hund der Nachbarin mit, weil die sich über Gesellschaft beim Joggen freut.

    Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Lösungen fallen mir für das Problem ein.

    Ja Hunde brauchen Bewegung und Viele haben da viel zu wenig von. Aber solange man sich dessen bewusst ist und für Möglichkeiten sorgt, muss niemand 3x täglich kilometerlange Spaziergänge unternehmen.

    Deutsches Tierheim, Hund inkl. Sicherheitsgeschirr, Leine und ich befürchte das Halsband am Hund habe ich geklaut, weil ich Naivling dachte das gehört zum Hund, 450€.

    Der kastrierte, chronisch kranke, ältere Kater aus dem Tierheim hat vor über 10 Jahren schon 100€ Schutzgebühr gekostet.

    Und über 20 Jahre zurück der große, schwarze Schäfermix aus dem Tierheim 250€.

    Den UPS Welpen gab es für zwei Sack Futter unter der Hand als Freundschaftsgeschenk. Die Wurfgeschwister wurden vor ebenfalls über 20 Jahren schon für 350€ verkauft.

    Der vernachlässigte, verhaltensgestörte Border hat Geld mitgebracht, gehört mir aber auch nicht, sondern läuft unter Rückläufer vom Züchter. An solche Hunde kommt man aber nicht einfach so. Als üblichen Preis würde ich es nicht sehen.

    Ich würde heutzutage durchaus eine mittlere dreistellige Summe für einen netten Mixwelpen zahlen, aber für einen "Gebrauchthund" nicht mehr als den symbolischen Euro alternativ eine Spende an den TS.

    schlutzkrapfal du bist doch nicht abstempelt, wir sind nur nicht einer Meinung.

    Übrigens hätte ich überhaupt kein Problem mit MK-Pflicht wenn dafür ein paar der bisher geltenden Gesetze geändert werden würden, die ich als bedeutend einschränkender empfinde, als so ein blödes Ding auf der Schnauze.

    Nur sehe ich nicht den Nutzen einer MK-Pflicht, weil ich die Gefahr die vom durchschnittlichen Hund ausgeht, als so gering einschätze, dass man sich den MK im Allgemeinen sparen kann.

    Heißt nicht, dass der in Einzelfällen nicht sinnvoll und nötig ist.

    Nur deine Argumentation mit, du verhälst dich umsichtig, dein Hund ist klein, usw. halte ich für gefährlich. Nicht weil ich glaube, dass dein Hund ein Monster ist, sondern weil ich glaube, dass ein Großteil der HH genau das von sich behaupten würde.

    Es stellt sich doch niemand hin und gibt im Brustton der Überzeugung von sich, ich verhalte mich grundsätzlich strunzendämlich, gehe bewusst Risiken ein und habe keine Ahnung von Hunden. Auch wenn genau das mitunter die Gründe für Beißvorfälle sind.

    Oh kann man schon. Aber so Vorschlaege kommen nur von HH, deren Hunde den MK noch nicht mal kennen.

    Dein Hund rennt ohne rum, weil es keine Pflicht ist. Obwohl du meinst, dass kein HH etwas garantieren kann. Also du auch nicht. Und obwohl du nix garantieren kannst muss man dich erst zwingen einen MK auf deinen Hund zu packen. Was fuer eine Logik..

    meiner is auch immer angeleint und 4 kg kann ich noch halten. da reicht dann denke ich eine leine, dass sich andere vor meiner "fußhupe" nicht fürchten müssen.

    Du nimmst dir also das Recht heraus zu entscheiden, dass du deinen Hund im Griff hast und keine Gefahr von ihm ausgeht.

    So weit, so in Ordnung. Ich tu das übrigens auch.

    Jetzt kommen wir aber zum Problem. Du sprichst dieses Recht aber anderen Hundehaltern ab. Und das finde ich nicht in Ordnung. Wieso sollte deine Einschätzung besser oder schlechter sein, als die der anderen Hundehalter?

    Aber warum braucht es eine Pflicht?

    Wenn du überzeugt davon bist, dass die Welt eine bessere und sicherere ist, wenn Hunde MK tragen, warum tust du es dann nicht?

    Natürlich wäre die Gefahr die durch andere Hunde ausgeht dadurch nicht geringer, aber die von deinem Hund. Ne verstehe ich nicht, wenn man davon ausgeht, dass das eine sinnvolle Sache ist, braucht man kein Gesetz dafür, sondern tut es.

    da gebe ich dir total recht! nur machen das die wenigsten.

    vllt bräuchte es auflagen für jedermann, dass maulkorb standard würde und auch leine standard würde und das nichteinhalten hätte hohe strafen zur folge.. wofür ich definitiv bin

    hab heute mit einer Arbeitskollegin auch darüber diskutiert. Und wir sind auch zu dem Ergebnis gekommen, das einzig sichere wäre Maulkorbpflicht für ausnahmslos alle Hunde (also von Chihuahua bis Bernhardiner) - da ja alle Hunde beißen können - und gerade die kleinen auch nicht ohne sind und grad bei Kindern auch mehr passieren kann, weil da der Kopf halt eben auch weiter unten ist.

    Natürlich wirds das niemals spielen, weil sich sicher viele Hundehalter (ich wage zu behaupten 90%) gehen den Maulkorb aussprechen, weil ihr fiffi ja so lieb is. Sicher. Aber garantieren kann mans eben NIE. Und ein gut sitzender Maulkorb wäre grad auch bei Hundebegegnungen mit freilaufenden Hunden auch von Vorteil... und ja, ich würde mich gegen so eine Regelung nicht wehren. Mein Hund mit seinen knapp 4 Kilo musste zwar noch nie wirklich einen Maulkorb tragen, aber alles kann man lernen.

    Fang doch damit an dauerhaft einen Helm zu tragen. Die Wahrscheinlichkeit einer Kopfverletzung ist bedeutend größer als eines Hundebisses und die Folgen oft schlimmer.

    Das geht auch wunderbar in Eigenverantwortung und ist völlig unabhängig vom Verantwortungsgefühl der Mitmenschen. Eigentlich eine super Sache. Gibt wenig Dinge mit so großem Potential. Auto fahren selbstverständlich komplett einstellen. Da passt der Helm so schlecht rein und das Risiko ist generell zu hoch.

    Wenn du sozial bist kombinierst du das noch mit einer Maske im ÖPNV, diese Keimbrutstätten sind wirklich übel.

    Hört sich absurd an, wirkt unbequem und lästig? Ist es auch. Bevor man irgendwelche Maßnahmen fordert sollte man überlegen welchen Nutzen und welche Folgen die so mit sich bringen.

    Soo süß, ich bedaure ja immer ein bischen, dass sie so schnell groß werden.

    Hier wird man endlich etwas lustig. An der Leine hüpfen, sich überschwänglich freuen und einfach mal rennen, weil rennen lustig ist.

    So schön und bequem ein Streberhund ist, ich freue mich für sie. Dieses überangepasste und nahezu emotionslose, war mir unheimlich.

    Beim gleichen Gehirnupdate hat sie auch Freilauf eingeführt. Aus wenn die Mondphase stimmt, wurde Alltag und ich genieße es. Mit Leinen kann ich einfach nicht umgehen.