Beiträge von Vriff

    Mir geht's einfach darum, dass ich von einer Personengruppe die mit Waffen durch die Welt läuft eine besondere Umsicht beim Kontakt mit Mitmenschen erwarte.

    Beim Hobby selbstverständlich und wenn man es als Beruf sehen möchte, doppelt und dreifach.

    Es gibt verhältnismäßig wenig Jäger, die Wahrscheinlichkeit einen eben solchen zu treffen ist relativ gering (ich müsste abseits von Familie plus Freunde echt nachdenken, wann das letzte Mal) und trotzdem kann nahezu jeder von einer blöden oder noch schlimmer, als bedrohlich empfundenen Situation berichten.

    Für mich stimmt da was ganz gewaltig nicht. Und da du funktioniert auch die Kontrolle untereinander offensichtlich nicht.

    (Ich habe im Alltag weder Angst um mich, noch um meinen Hund. Aber von Menschen mit Waffe blöde angeblafft zu werden ist ein Unding und super unangenehm.)

    Nur mit Waffe in der Hand hat man halt nunmal eine größere Verantwortung als das gemeine Ekel. Ist ein Privileg, dass mit vielen Pflichten einhergeht.

    Und ja, ich persönlich finde es verroht, wenn man sowas der gemeinen Bevölkerung aufzwingt. Ein Unfall fällt auch unter traumatisches Ereignis und sollte das auch bitte bleiben und nicht normal, komm damit klar. Man erweist sich damit auch eher einen Bärendienst. Sonst kann man der Bevölkerung doch schön erklären, dass Schuss und tot doch so viel netter ist.

    So aus persönlicher Erfahrung, ich bin die Tochter von und genieße „Welpenschutz“. Und als Beobachter aus zweiter Reihe, der Umgang mit Nichtjägern ist oft unter aller Sau und mich wundert es nicht, wenn es da zu Konflikten kommt. Das Verständnis und die Empathie für sonstige Naturliebhaber ist oft gering.

    Aber gut, ich kann mich jetzt auch hinstellen und sagen, aber ich habe keine Probleme |) und fahre oft mit ins Revier. Da ist der Weg zum Gassi nicht so weit :pfeif:

    Der Borderrüde hatte immer passenden Fellwechsel und so mit ungefähr 13 zum ersten Mal einen Stolperer und plötzlich im Winter komplett abgehaart.

    Die Rumänin ist noch zu jung für absolute Aussagen, die kam mit echtem draußentauglichem Winterfell hat aber sofort passend abgeworfen als sie ins Haus zog, dann nochmal im Frühling den Rest und gerade plüscht sie wieder auf.

    Hätte ich jetzt Beides durchaus als funktional bezeichnet.

    Die Doggen haben im Winter gefroren und ganzjährig gefusselt. Der Schäfermix hatte immer passendes Fell, aber schlimm und schlimmer gehaart.

    Für mich auch, gerade deswegen gebe ich mir Mühe ganz bewusst mehr zu strafen. Währet den Anfängen und so oder eben auch einen Abbruch zwar aversiv aber in Ruhe aufzubauen. Das ist aber eine rationale Entscheidung und kostet mich zumindest Überwindung.

    Völlig irre eigentlich, weil ich bin durchaus Typ im Notfall ist Strafe total ok. Was aber auch zwangsläufig bedeutet, härter, unfairer für den Hund. Trotzdem hat das ganz lange gedauert, das eben auch im Alltag und nicht nur im Notfall zu tun. Obwohl ich dadurch insgesamt viel netter mit dem Hund umgehen kann, weil ein Großteil der blöden Situationen gar nicht erst entseht.

    Nein, das Risiko meiner Jobwahl. Die Realität: alle paar Wochen bin ich mal im Büro oder habe einen Auswärtstermin. Ich habe au gar keinen Arbeitsplatz und treffe mich wenn dann in der Küche oder beim entsprechenden Kollegen in seinem Büro.

    Mein Partner auch nicht. Die Realität: zur Weihnachtsfeier kommt er und alle paar Monate ist er mal beim Kunden. Er könnte auch gar nicht mehr, wenn er denn wollte vor Ort arbeiten, die Büroräume seiner Niederlassung sind gekündigt.

    Die Intoleranz gegenüber zu viel. Da ist der Hund dann nicht einfach nur mal gestresst, sondern das hat immer einen ganzen Rattenschwanz an Konsequenzen.

    Einfach ist er, aber ich bin eh der Meinung das ist ein Hundetyp der eher sich selbst schadet, bevor er seiner Umwelt oder seinem Halter Probleme macht. Ist für mich ein zweischneidiges Schwert, weil mir eben genau das bei anderen Hunden oft fehlt.

    Und Gebäudepauschale fände ja auch jeder schräg. Obwohl so Praxisräume selbstverständlich auch unterhalten werden müssen.

    Das ist einfach in der allgemeinen Kalkulation enthalten.

    Was kommt als Nächstes? 2,70€ Urlaubspauschale, weil gerade Tierärzte haben das bitter nötig.

    Das hat doch alles Nichts mehr mit Leistung X gegen Betrag Y zu tun.

    Gerade ganz akut eher so gar Nichts.

    Davor waren wir den ganzen Sommer im "Wanderurlaub" sprich 2-4x die Woche 10-25km wandern, die restlichen Tage Sofa und Garten.

    Unser normaler Alltag sind 2-3h pro Tag am Stall, bisschen Freilauf, je nach Gehirnstand mal eine Runde um die Koppeln und 1-2x wandern pro Woche. Gassi gehe ich nur zu Trainingszwecken, weil eben Auslandshund mit Umweltängsten. Das ist aber sehr gezielt und meistens 10-20 Minuten und dann ist der Kopf durch.

    brauchen tut sie regelmäßig die Möglichkeit mal zwei große Kreise zu rennen und freuen tut sie sich über stumpfe, gleichmäßige Bewegung mit mir, joggen oder Rad fahren.

    Ansonsten ist sie anspruchslos bzw. der Kopf der limitierende Faktor. Gefühlt machen wir mehr Pause als überhaupt mal vor die Tür zu gehen.

    Ich finde beim Pferd halt die Preisanpassung verrückt. Impfen ist da halt so der Klassiker, das ist richtig eklig fies teuer geworden, dabei ist das ja eher so "Nichts". Schnell gemacht, gut planbar. Wohingegen es an anderen Stellen sozusagen keine Veränderungen gab.

    Erschreckend: einmal Tetanus impfen geplant beim Pferd hat mich genauso viel gekostet wie einmal spontan Röntgen beim Pferd nach Tritt.

    Für mich stimmt da die Verhältnismäßigkeit nicht :ka:

    ich habe Nichts gegen Erhöhungen und bin auch immer für faire Bezahlung. Aber wo ich beim Hund noch sage, ok kann man so machen, schüttele ich beim Pferd oft den Kopf und frage mich, wo sich da die Logik versteckt.