Hab eben mal gefragt, ob ich morgen an meiner Stelle auch den Hund ins Büro schicken kann.
Der Hausmeister hat angenommen, wer erklärt es dem Chef ![]()
Hab eben mal gefragt, ob ich morgen an meiner Stelle auch den Hund ins Büro schicken kann.
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Das Glück oder Pech der Vieltierhalter. Ich glaube am Ende ist man seine eigene Versicherung.
Als Einzeltierhalter wäre ich wahrscheinlich eher bereit mehr für eine Versicherung zu zahlen. so hat es sich am Ende doch immer ausgeglichen mit dem Betrag auf's Sparkonto. Ich bin aber auch ehrlich, mit "nur" Einem würde ich nicht so konsequent solche Beträge ansparen.
Kann jeder machen wie er meint, es ist doch aber unbestritten "nicht kaufen " ist am günstigsten.
Und kein Hund erst.
Ich habe ausschließlich Hunde, weil sie mir Freude bereiten. Sparen kann nötig bis sinnvoll sein, aber man sollte bei aller Sparerei nicht vergessen, warum man Hunde hat.
Und wenn sich jemand darüber freut, ein passendes Halsband und Leinenset zu nutzen, dann gehört das dazu.
Ich überlege auf E-Bike umzusteigen, weil der neue Hund doch etwas größer wurde als geplant. Rein finanziell, absoluter Unfug.
Und/oder, sich nicht die 100ste Leine, Halsband (oder was auch immer) kauf
Dachte ich auch immer und muss sagen, ich war erstaunt wie günstig ein Jahr ungehemmtes Shoppen für den Babyhund war. Seitdem bin ich da etwas entspannter was "sinnlos" Ausgaben angeht, solange sie fröhlich machen.
Hier bleibt aber auch einfach Futter die teure Konstante, selbst Tierarzt kommt erst danach
wenn ich das langjährige Mittel betrachte.
Dann hatte ich Pech, ich stand mit besagtem multimorbiden Tier da, dass kolikte und einen Eierstocktumor hatte, den man bei der Gelegenheit fand und wurde massiv zu einer OP bzw. zwei gedrängt und durfte in der Situation erstmal einen Tierarzt suchen der sie einschläferte. War mein alter Tierarzt mit über 100km Anfahrt. War nicht schön.
Und ehrlicherweise kenne ich immer weniger Tierärzte die einschläfern wenn, sondern gefühlt nur, wenn das Tier sowieso in den nächsten Stunden von alleine sterben würde.
Ich sehe da aber auch die Tierärzte nicht unbedingt in der Verantwortung, sie sind auch nicht Schuld. Aber ich fand die Option schlachten einfach immer beruhigend. Und zwar eben für die Grenzfälle. Wenn man sich entscheidet das Pferd mit Lungenschaden, Arthrose, was auch immer im Herbst zu schlachten statt noch irgendwie durch den Winter zu bringen. Kann man aber natürlich anderer Meinung sein.
und ja, auch aus finanziellen Gründen. In jedem 5. Stall gibt es einen "Vergessenen" um den sich der Stallbetreiber kümmern muss, aber der Besitzer verschollen ist und natürlich nicht mehr zahlt. Veterinärämter handeln in solchen Fällen sehr langsam bis nicht. Pferd ist ja versorgt.
"propellerartiges wedeln ist immer sexuell motiviert" habe ich gerade gehört.
Das ist doch quatsch, oder?
Meiner kann es nicht oder hat es in all den Jahren nie getan und gehört eindeutig in die Kategorie sexuell motiviert ![]()
Meine Hündin macht es, wenn es was besonderes zu fressen gibt. Ok bei jeder zweiten Mahlzeit.
Was muss denn beim Standort beachtet werden?
Abstand zum Nachbarn zum Beispiel.
Echt, warum findest Du das problematisch?
Weil ich zum Beispiel bei meiner alten Stute damit Nachts bedeutend besser hätte schlafen können. Multimorbide, schwierig im Verhalten, aber mit entsprechendem finanziellen und zeitlichen Aufwand noch ein schönes Leben möglich.
Trotzdem gab es sehr lange Phasen in denen ich immer Angst hatte, dass irgendwas passiert und ich das nicht mehr leisten kann, weil Plan B bis Z gibt es für so ein Tier irgendwann nicht mehr. Da war die Aussicht zuzuschauen bis sie so desolat dasteht, dass sie mir ein Tierarzt einschläfert. Ich fand allein den Gedanken schrecklich.
Und bei genau diesem Pferd hatte ich auch immer Angst, dass die Zähne aufgeben. Mit Brei ernähren, bei einem Pferd, was sich nicht separieren lässt, was mäkelig frisst und was 30km entfernt lebt, weil nähere Ställe nicht zu den anderen gesundheitlich bedingten Bedürfnissen passt, unmöglich.
Ja in dem Fall fände ich Schlachten statt verhungern auf Raten bis es nicht mehr geht, bedeutend besser.
Und gerade das Heucobsproblem ist typisch für alte Pferde. Im Winter gefrieren sie, im Sommer vergären sie, selbst mit Geld findet sich nicht oft genug jemand der füttert und man selbst kann nur in den seltensten Fällen allzeit passend füttern, Pampe macht nicht so satt wie Strukturfutter, was zu Hunger, schlechter Laune und mit Pech Magengeschwüren führt, usw.
Mir wäre da bei vielen Pferden "vorsorgliches" schlachten lieber. Und dabei freue ich mich über jedes Rentnerlein das damit noch einige schöne Jahre hat. Meiner alten Stute konnte ich das auch ermöglichen, die stand aber zu Hause, hatte kein Problem mit alleine bleiben und lief meistens einfach frei rum und jeder der da war hat ihr auf Wunsch einen Eimer kredenzt. Ein Glücksfall, die Ausnahme.
Mein aktuelles Pferd ist Frührentner, an sich fit, braucht auch keine besondere Pflege, sie darf gerne noch 20 Jahre fröhlich und geliebt ihr Leben leben, aber ich kann nicht wirklich garantieren, dass ich das auf jeden Fall und immer leisten kann.
Und auch wenn es gemein ist, lieber geschlachtet als irgendwo vor sich hinvegetiert und nur leidlich versorgt. Wir schlachten so viele Tiere, aber da ziehen wir eine künstliche Grenze.
Auch wenn das jetzt ganz makaber und gemein klingt, ich finde das Drängen vieler Tierkliniken, auf den Nichtschlachtpferdestatus und das Verweigern des Einstallens von Schlachtpferden von Seiten der Stallbetreiber viel problematischer.
Jung und gesund, kann man verkaufen, pflegeintensiv und nicht nutzbar, in der derzeitigen Lage nicht mal mehr verschenken. Was passiert also? An der Versorgung wird gespart. Finde ich unschön, auch für den Menschen der alles tut um sein Pferd zu versorgen, es aber nicht leisten kann.
Auf 30 Jahre kann man einfach schlecht planen. Allein in den letzten 10 Jahren haben sich meine reinen Haltungskosten pro Pferd mehr als verdoppelt und da ist Tierarzt noch nicht eingerechnet. Ganz ehrlich, damit habe ich nicht gerechnet, weil das für mich über normale, erwartbare Preissteigerungen hinaus geht.
Dann lieber wieder Kleinigkeiten.
Kreidebeutel zum Klettern sind die Bessere und wesentlich günstigere Alternative zu Keksbeuteln aus dem Heimtierbedarf.
Stallmatten für Pferde taugen als stoßdämpfenden Sportboden für Hund und Mensch, isolieren auch angenehm gegen Kälte.
Wenn man einen großen Hund hat, kleine Sofas mit waschbaren Bezügen sind wesentlich günstiger als vergleichbare Hundebetten. Bewährt sind auch Kindermatrazen.