Beiträge von Vriff

    vor allem, wer sich dann um den Hund kümmert, wenn der Mieter bspw wegen Krankheit ggfs. wochenlang ausfällt.

    Mein, ich falle wochenlang aus, Ersatz lebt 300km weit weg und würde die Hunde innerhalb von 6 Stunden abholen :ka:

    Ich lebe inzwischen seit über 10 Jahren hier, aber so jemanden gibt es nicht.

    Das sind aber auch Gedanken die sich der Mieter und nicht der Vermieter machen muss.

    Keine Sorge ich bin auch nicht besser. Allein bei dem Gedanken an Kinderlärm, bekomme ich Migräne. Darf ich nicht verbieten und auch nicht danach fragen, also zieht hier niemand unter 55 ein und dann wird noch zwischen den Zeilen gehorcht, ob es Enkelkinder gibt. Würde ich so aber natürlich niemals offiziell zugeben.

    Trinkgeld gibt es für besondere Bemühungen. Einfach nur seinen Job machen, reicht mir da nicht.

    Mir einen Tisch mit viel Platz anbieten, weil mein Hund groß ist -> nehme ich wahr, honoriere ich gern.

    Mir mein Essen nach oben tragen, weil ich auf Krücken laufe -> auch da

    Mein dreckiges Stallhundeauto nicht nur immer wieder reparieren, sondern auch sauber machen -> die Kaffeekasse ist wichtig

    Mir superschnell drei Outfits zusammenstellen und mich an der Kasse vorschleusen, weil ich ohne Koffer gelandet bin und jetzt einen Vortrag halten muss -> Retter des Tages

    Da bin ich auch ziemlich Dienstleistungsegal. Nur weil man mir mein Essen bringt, dafür dreimal um den Tisch rennt, weil man lieber mit der Kollegin plaudert als sich zu merken wer was hatte, bekommt man von mir keins, auch wenn es beim Essen gehen üblich ist.

    Meiner Meinung nach hängt das nicht von der Rasse ab.

    Rasse diskutieren wir gerade, Individuum ganz sicher.


    Die Haltung/der Umgang mit dem Hund spielt auch eine Rolle

    Ich befürchte fast weniger, als man sich wünscht. Hier gab es Hunde die komplett ohne Training gern allein geblieben sind, welche mit denen man das Alibimäßig dreimal geübt hat, damit sie den Rest ihres Lebens in den komatösen Tiefschlaf fallen sobald sie alleine sind. Welche die zu Hause allein geblieben sind, aber nicht auswärts.

    Und die Aktuelle, zu Hause ist wirklich schwierig, auswärts geht es bedeutend besser. Was aber auch nur heißt, dass sie es macht und bitte nur kurze Zeit. Und das trotz Training :ka:

    Nach der Logik dürfte ich niemals wieder kleinschrittig üben, sondern am Besten stundenlang gehen, gänzlich ohne Konzept.

    Nennt mich anspruchsvoll, aber wenn ich eigentlich nicht mal einen Auslandstsverein suchen möchte, weil ich es unmöglich finde zu beurteilen, ob ich ihre Arbeit gut und unterstützenswert finde, ist eine Pflegestelle für mich so die absolute Minimalvoraussetzung und kein Qualitätsmerkmal.

    Ich gehöre aber auch zu den Menschen die es schon im Inlandsts schwer findet zu beurteilen, wer wirklich gut arbeitet und wen ich lieber nicht unterstützen möchte.

    Und dann hilft das immer noch nur bedingt weiter, weil ob es einen passenden Hund für mich gibt oder nicht ist davon doch unabhängig. Mir hilft der tollste Verein nicht, wenn da nur Hunde in der Vermittlung sind, die nicht passen.

    Sonst wäre die Hundesuche doch total einfach. Man wendet sich ans Tierheim des Vertrauens und schwuppdiwupp ist er da der Hund. Und auch wenn ich Hundesuche wirklich doof finde, bin ich froh, dass es so ist. Anders würde das nämlich bedeuten, dass noch viel mehr Hunde ein zu Hause suchen als sowieso schon.


    Aus Erfahrung, lass Andere Anzeigen suchen. Gefühlt macht das jeder lieber als ich und Manche sogar ganz ohne einen Hund zu suchen.

    Man darf auch einfach mal sagen, Hundesuche ist blöd. Mich persönlich hat die ganze Anzeigen Selekterierei zwischendurch auch nur noch genervt.

    Aber als ich neulich mal vorgeschlagen habe, dass ich Hundemakler eine gute Sache finde, herrschte da wenig Verständnis. Nur würden die eben genau das machen, all die ungeeigneten Kandidaten aussortieren und man müsste sich nur noch mit einer Vorauswahl beschäftigen, gerne auch von seriösen Vereinen, das kommt ja auch noch dazu.

    Lokales Tierheim empfand ich auch nicht als besser. Ich habe nach über einem Jahr noch eins keine 10km von mir entfernt gefunden. Nicht mal für die gibt es eine Datenbank, geschweige denn für die Hunde die sie haben. Und dann dreht man da auch Runde um Runde, bis ein passender Kandidat dabei ist.

    Ich habe übrigens keinen Auslandshund der jung erwachsen, gesund und nett ist, gesucht, so ganz grob und 2 Jahre nicht gefunden, bis ich eben auch sinnvolles Importkonzept des lokalen Tierheims akzeptiert habe, die Alternative wäre für mich inzwischen neben Züchter, aber auch der Vermehrermischling, wenn die Umstände passen :ka: ich will aber auch niemanden retten, sondern 'nur' einen passenden Hund.

    Du suchst aber auch die Nadel im Heuhaufen, nett, unkompliziert, jung erwachsen und gesund. Solche Hunde werden nur als allerletzte Option abgegeben, die behält man selbst, wenn es irgendwie geht. Und wenn sie dann doch abgegeben werden, finden sie meist ihren Weg ohne öffentliche Suche.

    Aber davon unabhängig fand ich den Hundemarkt auf meiner Suche völlig unauffällig. Viele Hunde, die nicht das sind was ich suchte :ka: aber weder habe ich bei jeder zweiten Anzeige Betrug vermutet, noch gab es nur Problemhunde.

    Und die Beißvorfälle, ja blöd, richtig blöd. Aber was sollen die Menschen tun? Tierheim nimmt sie nicht, weil voll und sonst will sie auch niemand.

    Mein Junghund hat mich heute Nacht geweckt, weil sie Gewitter aufregend fand und bei Aufregung muss sie Pipi.

    Überhaupt Stubenreinheit, ist sie prinzipiell, sie sagt auch immer Bescheid wenn sie muss, aber dann… wir haben uns von jetzt sofort und auf der Stelle zu ich darf mir im vorbeilaufen eine Jacke schnappen und die draußen anziehen, gesteigert. Vielleicht schaffen wir es demnächst zu Schuhen, der Winter war hart.

    Unsicherer Hund und Spookyphase ist ne saublöde Kombi. Wir sind dann mal wieder die Straße hoch und runter statt schöner Spaziergänge. Dafür habe ich so konsequent doofe Geräusche = Kekse etabliert, dass Silvester im Großstadtghetto kein Problem war.

    Vögel jagen haben wir im Griff, sie ist jetzt auf Ratten umgestiegen :ugly:

    Achja alleine bleiben übe ich morgen, ganz bestimmt.

    Ein ganz normaler Hund in einem ganz normalen Leben.

    Lese ich anders. "Alle" haben mitgelacht, ich auch, weil es in dieser Situation lustig gemeint war und ist.

    Und dann hat jemand angefangen zu diskutieren, wofür ein Forum nunmal da ist und die Meinungen gingen auseinander. Für mich war das auch komplett unpersönlich.

    Mich würden aber auch reine Elebnisberichte ohne Reaktionen, Anteilnahme und ja auch Grundsatzdiskussionen langweilen, weil da alles fehlt, was für mich eine Gemeinschaft ausmacht.

    Ne, ich bin auch kein Fan von dem Spruch. Kann mir das je nach Fall auch wirklich nicht schön reden.

    Ich war dämlich. Es ist irgendwie logisch, dass der Hund, der schon sehr jung außergewöhnlichen Wachtrieb zeigt, wenn er erwachsen wird nicht damit aufhört.

    Man kann so einen Hund, aber auch völlig unangeleitet auf dem Balkon der Schwiegereltern patroullieren lassen während man drinnen sitzt und sich über das Knurren aus der Hölle und einem tiefen Bellen, dass auch ein ganzes Rudel nicht schöner könnte, wundern :headbash:

    Zu meiner Verteidigung, ich habe mich beim Nachbarn der sich nicht mehr in sein Haus traute entschuldigt und sonst kommen da nur ganz zarte Tönchen aus dem Tier.

    Aber der Beste aller Wachhunde hat sich Schulter zuckend wieder hingelegt und gedöst, als ich ihr erklärt habe, dass der Nachbar in sein Haus darf. Nächstes Mal reagiere ich vielleicht auch etwas viel früher :ops: